Vorbeugung von Krebs: Fünf unerwartete Gefahren im Alltag
VonJudith Braun
schließen
Unser Lebensstil hat einen Einfluss auf das Risiko, an Krebs zu erkranken. Aber nicht nur Rauchen und Ernährung spielen eine Rolle.
Der Lebensstil beeinflusst das Krebsrisiko erheblich. Zu den bekannten Risikofaktoren gehören vermeidbare Gewohnheiten wie Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung. Im Alltag existieren jedoch weitere, weniger bekannte Faktoren, die das individuelle Krebsrisiko erhöhen können.
Konsum sehr heißer Getränke: Wer Flüssigkeiten mit einer Temperatur über 65 Grad Celsius zu sich nimmt, riskiert Reizungen der Speiseröhre. Die hohe Temperatur kann das Gewebe schädigen und langfristig die Zellen beeinträchtigen, was das Krebsrisiko erhöht.
Nächtliche Smartphone-Nutzung: Das Licht von Smartphones und Tablets im Schlafzimmer kann den Schlaf stören. Eingehende Nachrichten können den Schlafzyklus unterbrechen und zu Schlafstörungen führen, die das Krebsrisiko erhöhen. Zudem wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin beeinträchtigt, wenn das Licht die Dunkelheit durchbricht. Ein Mangel an Melatonin kann ebenfalls das Krebsrisiko steigern.
Fensterplatz im Flugzeug: Vielflieger, die regelmäßig am Fenster sitzen, setzen sich einem erhöhten Risiko für Hautschäden aus. Flugzeugfenster lassen 47 Prozent der UVA-Strahlen durch, die Hautalterung und Hautkrebs begünstigen können. Die UV-Strahlung kann das Erbgut schädigen, und wenn geschädigte Zellen nicht absterben, kann sich Hautkrebs entwickeln.
Zehn Krebsarten mit den geringsten Überlebenschancen
Fahrt mit offenem Fenster im Berufsverkehr: Dieselabgase erhöhen das Risiko für Lungenkrebs. Menschen, die täglich im Berufsverkehr mit offenem Fenster fahren und Abgase einatmen, setzen sich einer hohen Schadstoffbelastung aus, besonders wenn der Verkehr häufig stoppt und wieder anrollt.
Verzicht auf Arztbesuche und Vorsorgeuntersuchungen: Regelmäßige Arztbesuche und Vorsorgeuntersuchungen sind entscheidend, um Krebs frühzeitig zu erkennen. Durch Untersuchungen wie Abstriche beim Frauenarzt oder Darmspiegelungen können Ärzte frühzeitig auffällige Zellen und Anzeichen entdecken.