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Auch im Urlaub darf bei manchen Menschen das geliebte Haustier nicht fehlen. Schon bei der Reiseplanung gibt es dabei allerdings einiges zu beachten.
Mit dem Haustier in den Urlaub – was für Hundebesitzer häufig ganz normal ist, kann bei Katzenliebhabern schnell problematisch werden. Immerhin sind Katzen dafür bekannt, dass sie sich in ihrer vertrauten Umgebung am wohlsten fühlen. Welche Vor- und Nachteile der Urlaub mit den Stubentigern hat und worauf man achten sollte.
Katzen mögen keine Kurztrips: Längere Reisen sind zu bevorzugen
Entspannt in die winterlichen Berge oder zum Baden in die Sonne, darauf freuen sich die meisten Menschen in ihrem Urlaub. Muss das geliebte Haustier zu Hause bleiben, kann so mancher Tierfreund allerdings nur schwer abschalten. Wer seine Katze mit in die Ferien nehmen möchte, sollte sich zuvor allerdings ausreichend Gedanken machen. Verschiedene Faktoren sind dabei für einen entspannten Urlaub wichtig. Ob man hingegen im Urlaub Straßentiere mit nach Hause nehmen darf, erfahren Sie hier.
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Gerade die Länge des Urlaubs spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob das Tier mit auf Reisen kann. Ist ein längerer Aufenthalt geplant, kann der Urlaub mit Katze durchaus in Betracht gezogen werden. Steht dagegen nur ein Kurztrip an, ist es dem Tierwohl zuliebe besser, die Katze in ihrer gewohnten Umgebung zu lassen.
Unbekannte Umgebung für Katzen besonders stressig
Eine ausgiebige Vorbereitung und das Anpassen der eigenen Reisegewohnheiten auf die Bedürfnisse der Katze erleichtert die Umstellung. Bereits der Transport im Auto kann für Katzen dabei zur Herausforderung werden. Um Unwohlsein wie Übelkeit und Erbrechen zu vermeiden, sollten die Tiere vier bis fünf Stunden vor der Abreise kein Futter mehr bekommen. Während der Fahrt sollte jedoch ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Beruhigungsmittel und Reisetabletten können vorbeugend wirken, dürfen allerdings nur in Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden.
Da es sich bei dem Urlaubsziel wahrscheinlich um einen ungewohnten und fremden Ort handelt, sollte das Reisen mit Katzen laut den Experten von Peta nur dann in Betracht gezogen werden, wenn die Katzen bereits daran gewöhnt sind oder es sonst keine andere Option gibt. Eine Katze, die ihrer Besitzerin nach deren Urlaub die Meinung gegeigt hat, sehen Sie hier. Wenn die Katze mit in den Urlaub darf, kann es eine Weile dauern, bis sie sich in der neuen Unterkunft wohlfühlt. Ängstliche, besonders scheue und ältere Tiere sollten dagegen am besten zu Hause bleiben.
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Weniger Flexibilität: Katzen brauchen auch im Urlaub Stabilität
Anders als einen Hund kann man eine Katze nicht einfach mit ins Restaurant oder zum Spazierengehen nehmen. Wer eine Katze im Gepäck hat, muss daher möglicherweise auch seine Aktivitäten vor Ort einschränken. Besitzer sollten dem Magazin WMD.de zufolge die Bedürfnisse der Tiere unbedingt berücksichtigen und entsprechende Vorkehrungen treffen. Damit kann allerdings einiges an Flexibilität im Urlaub verloren gehen.
Ob der Urlaub mit der Katze wirklich empfehlenswert ist, bleibt fraglich. Tierbesitzer sollten vor der Abreise den Rat des Tierarztes suchen, um die individuellen Bedürfnisse des Tieres und die Möglichkeiten einer gemeinsamen Reise abzuklären. Zur Rechtslage zum Urlaub mit Katzen erklärt Zoo Royal: „In vielen Ländern dürfen Katzen, die noch keine drei Monate alt sind, nicht mitgenommen werden. In der EU sind Tierbesitzer zudem verpflichtet, den blauen EU-Heimtierausweis mitzuführen. Auch ein Impfcheck vor Abreise ist unverzichtbar.“
