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Weihnachtseinkauf bei Lidl und Kaufland: Wann ist die beste Zeit dafür?

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Noch kurz vor knapp die Zutaten für das Weihnachtsessen bei Lidl oder Kaufland einkaufen? Dieses Jahr eine schlechte Idee, denn der 24. fällt auf einen Sonntag.

Die Feiertage rund um Weihnachten rücken immer näher. Für viele bedeutet das neben Vorfreude auf eine besinnliche Zeit mit Familie und Freunden auch Stress. Denn Geschenke wollen besorgt, die Wohnung dekoriert und ein leckeres Festtagsmenü vorbereitet werden.

Wer keine Lust hat, bei Lidl, Kaufland und Co. viel Zeit an der Kasse zu verbringen oder vor einem leeren Regal zu stehen, stellt sich vielleicht bereits jetzt die Frage: Wann ist die beste Zeit, um die Weihnachtseinkäufe möglichst stressfrei zu erledigen? Ein Last-Minute-Einkauf ist 2023 nämlich nicht möglich.

Weihnachtseinkäufe bei Kaufland, Lidl und Co.: Stoßzeiten vermeiden

Warum? Die einfache Erklärung liefert ein Blick in den Kalender. Der 24. Dezember fällt auf einen Sonntag, der 1. und 2. Weihnachtsfeiertag dementsprechend auf einen Montag und Dienstag. Wer also keinen Shopping-Trip an eine Tankstelle plant, sollte spätestens am 23. Dezember für die folgenden drei Tage eingekauft haben.

Das Problem: Vor Weihnachten ist in Supermärkten und Discountern erfahrungsgemäß sehr viel los. Und das dürfte am 23. Dezember dieses Jahr nicht anders aussehen. Wenn es Kunden möglich ist, sollten sie deshalb außerhalb der Stoßzeiten einkaufen – und eine Einkaufsliste mitnehmen.

Vor dem Weihnachtseinkauf bei Kaufland und Lidl alles notieren: Liste kann Zeit sparen

Das mag banal klingen, doch wer sich vor dem Einkauf genau notiert, was über die Feiertage wirklich benötigt wird, spart Zeit. Denn so ist die Wahrscheinlichkeit geringer, sich von Angeboten verlocken zu lassen – oder Hauptzutaten zu vergessen. Wer seinen lokalen Supermarkt gut kennt, kann die Liste sogar noch nach Gängen sortieren, um extra Zeit zu sparen.

Auch das Vermeiden von Stoßzeiten kann Zeit und Nerven sparen. Bei Kaufland gilt als Faustregel etwa, dass um die Mittagszeit und am frühen Morgen der Andrang am höchsten ist. Es lohnt sich eher, zwischen 9 und 11 Uhr und zwischen 14 und 16 Uhr einzukaufen und nicht erst am 23. Dezember die Einkaufstasche zu packen.

Trick beim Weihnachtseinkauf: Google zeigt, wie voll Supermarkt oder Discounter sind

Lokal oder an Feiertagen kann sich das Einkaufsverhalten aber natürlich unterscheiden. Google hilft dabei, herauszufinden, wann die Stoßzeiten des eigenen Discounters oder Supermarktes sind. Wer Google Maps öffnet und den entsprechenden Laden auswählt, bekommt angezeigt, zu welcher Uhrzeit durchschnittlich viel oder weniger los ist – und wie die aktuelle Situation ist. Das funktioniert ebenso über die Suchfunktion von Google.

Beim Einkauf Geld sparen: Welche Tipps und Tricks Verbraucher kennen sollten

Bei der Auswahl im Supermarkt entstehen oft Impulseinkäufe.
Tipp 1: Bei der riesigen Auswahl im Supermarkt entstehen oft unnötige Impulseinkäufe. Mit einem Essensplan kann man gezielt die Lebensmittel kaufen, die man für seine Gerichte auch braucht. So spart man nicht nur an der Kasse einiges an Geld, sondern kann auch eventueller Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. © Oleksandr Voskresenskyi via imag
Hungrig sollte man nicht einkaufen gehen.
Tipp 2: Niemals hungrig einkaufen gehen. Wer Hunger hat, neigt dazu, alles was er gerne isst einfach in den Einkaufswagen zu packen und steht am Ende mit einem teureren Einkauf als geplant an der Kasse. Am besten, man geht nach dem Frühstück oder Mittagessen einkaufen. © Bernd54 via www.imago-images.de
Einkauf in einem Supermarkt oder Discounter zu Zeiten voTipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor Allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der meist in Liter oder Kilogramm angegeben wird.n Inflation. Fleisch, Schweinefleisch, Billigfleisch, Rindfleisc
Tipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der überwiegend in Liter oder Kilogramm angegeben wird. © IMAGO/Martin Wagner
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten die man in großen Mengen gebraucht lohnt es sich bei solchen Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: bei reduzierter Ware neigen wir dazu sie zu kaufen obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben.
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten, die man in großen Mengen braucht, lohnt es sich bei Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: Bei reduzierter Ware neigen wir dazu, sie zu kaufen, obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können.
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können. © IMAGO/Jakub Porzycki
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren.
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren. © IMAGO/McPHOTO/BilderBox
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie.
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie. © IMAGO/MANUEL GEISSER
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen.
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen. © IMAGO/Larissa Veronesi
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser.
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten, die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser. © EIBNER/EXPA/Stefanie Oberhauser
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mit halten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen.
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mithalten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen. © IMAGO/Anastasiya Amraeva

Wer jedoch überhaupt keine Lust hat, kurz vor Weihnachten noch einkaufen zu gehen, kann sich mit lang haltbaren Lebensmitteln aushelfen. Dazu zählen beispielsweise Nudeln, Linsen, Bulgur, Quinoa, Couscous und Buchweizen, wenn sie luftdicht und trocken aufbewahrt werden. Aber bei richtiger Kühlung sind auch vakuumiertes Fleisch oder vakuumierter Käse länger haltbar als frische Ware. Ebenfalls möglich: Auf Produkte aus der Tiefkühlung zurückgreifen.

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