März, April, Mai

Winterschutz für Pflanzen entfernen: Timing ist entscheidend

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Im Frühjahr sollten Sie im Garten den Winterschutz von den Pflanzen entfernen. Doch der Frühling ist ein überaus dehnbarer Begriff. Wann genau ist es so weit?

Pflanzen und empfindlicheres Gemüse im Beet werden meist im Oktober, spätestens November abgedeckt. Es dient dazu, die Gewächse vor dem Erfrieren zu schützen, da er kalte Winde sowie Niederschlag abhält. Doch wenn es um den Zeitpunkt des Entfernens von Vlies, Reisig und Co. geht, scheiden sich die Geister. Wann ist der richtige Tag?

Das richtige Timing ist wichtig beim Entfernen des Winterschutzes.

Winterschutz für Pflanzen: Nicht zu früh entfernen

Ist der Frühling eingezogen, entfernt man die Abdeckungen aus dem Winter. Diese kann man dann trocknen, säubern, zusammenrollen und aufbewahren. Falls sich trotz Wettervorhersage doch noch einmal Frost ankündigt, sollten Sie die Materialien immer griffbereit haben. Doch wann genau ist es so weit?

  • In kälteren Regionen wie dem Alpenvorland macht es Sinn, bis zum Entfernen die Eisheiligen (11. bis 15. Mai) abzuwarten.
  • Für empfindliche Pflanzen ist eine Zeit ideal, in der die Temperaturen dauerhaft bei mindestens zehn Grad Celsius liegen.
  • Ein zu frühes Entfernen des Winterschutzes ist besonders bei Jungtrieben verhängnisvoll, wenn diese später zu weit entwickelt sind und unerwartetem Frost im April oder Mai dann schutzlos ausgeliefert sind. Diese können dann nicht nur selbst erfrieren, sondern auch der ganzen Mutterpflanze schaden.
  • Stauden, Bäume und Ziergräser, die in Jutestoff oder Kokosmatten verpackt wurden, werden nun ebenfalls von ihrem Winterschutz befreit.
  • Nun können junge Bäume auch einen schützenden weißen Kalkanstrich bekommen.

Tulpen: Zehn hübsche Sorten, die Sie noch nicht kannten

Rosafarbene Tulpen auf einer Wiese.
Sehen Sie eine Tulpe mit Grünanteil in den Blüten, so handelt es sich vermutlich um eine Viridiflora-Tulpe. © Imago
Rote Tulpen auf einer Wiese.
Rote, gelbe und orange Farben dominieren bei den Darwin-Hybriden, die bis zu 70 Zentimeter hoch werden. © Alain Kubacsi/Imago
Orangefarbene gefüllte Tulpen.
Gefüllte Tulpen oder Edeltulpen wirken etwas voluminöser als andere Sorten. © Stock&people/Imago
Pinkfarbene gefranste Tulpen.
Feine Fransen definieren das Erscheinungsbild der gefransten Tulpen, auch Crispa-Tulpen genannt. © Wieslaw Jarek/Imago
Pinkfarbene Tulpen auf einer Blumenwiese.
Die Greigii-Tulpe zeichnet sich durch weiße oder gelbe Ränder aus. © H.-R. Mueller/Imago
Eine rote Wildtulpe.
Wildtulpen haben besonders zarte Blüten und gedeihen auch auf dem Balkon. © Manfred Ruckszio/Imago
Nahaufnahme von lilafarbenen Tulpen.
Mit bis zu 60 Zentimetern Höhe fallen die hübschen Triumph-Tulpen einem direkt ins Auge. © James Guilliam/Imago
Ein Beet voller orangefarbener Tulpen.
Kaufmannia-Tulpen blühen im März und April und wachsen bis zu 25 Zentimetern hoch. © Imago
Eine rote Tulpe, die weiß durchzogen ist.
Geflammte Blütenblätter verleihen diesen Tulpen den Namen Rembrandt-Tulpe. © Peter Vollmert/Imago
Eine gelbrote Papageitulpe.
Da ihre Blüten wirken wie die Federn des besagten Vogels, trägt diese Tulpe den Namen Papageitulpe. © Thomas Jäger/Imago

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Zu spät sollten Sie Vlies, Reisig und andere Abdeckungen allerdings auch nicht entfernen, denn die Pflanzen können aufgrund der Wärme, die entsteht, wenn die Sonne auf das schützende Material scheint, vorzeitig austreiben.

Rubriklistenbild: © O. Diez/Imago

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