Tierische Kumpels

Tierische Freundschaft: Pferd und Hund erobern Instagram-Herzen im Sturm

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Hund Vinny und Pferd Motley verzaubern auf Instagram. Ihre innige Freundschaft erreicht Millionen. Doch können Tiere überhaupt Freundschaften schließen?

Hund Vinny und Pferd Motley sind beste Freunde – und lassen tausende Instagram-Follower an ihrer liebevollen Beziehung teilhaben. Mit einem Video, das die besondere Männer-Freundschaft zeigt, sind die beiden schon im vergangenen Jahr viral gegangen. Unglaubliche 20,8 Millionen User haben den rührenden Clip aus Kanada auf der Social-Media-Plattform seither angeschaut.

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„Nie gedacht, dass mein Hund und mein Pferd so verbunden sein könnten“

Darin ist zu sehen, wie sich Vinny durch den Zaun zärtlich an seinen besten Freund Motley schmiegt. Ganz eng stecken die beiden Tiere die Köpfe zusammen und genießen die reine Anwesenheit des jeweils anderen. Ashley Ferrell, die Besitzerin der beiden, ist selbst erstaunt über die innige Verbindung: „Ich hätte nie gedacht, dass mein Hund und mein Pferd so verbunden sein könnten, aber sie sind es“, schreibt @ash_ferrell zu ihrem Video. Auf ihrem Instagram-Account postet Ferrell weitere Videos der „Motley und Vinny-Inhalte, die alle lieben“ und versieht sie mit den niedlichen Hashtags #bestefreunde und #bestefreundefürimmer.

Zuneigung im Tierreich: Können Tiere Freundschaften schließen?

Doch können Tiere überhaupt Freundschaften schließen und falls ja, wie genau kann man sich die tierische Verbindung als Mensch eigentlich vorstellen? Dazu hat die Deutsche Presse-Agentur den Verhaltensbiologen und Buchautor Karsten Brensing befragt. Der sagt: „Grundsätzlich haben Tiere genauso Freundschaften wie wir.“ Ihre Kumpels würden die Tiere nicht nur Jahre später wiedererkennen, sondern auch mit ihnen kommunizieren und einander helfen, beispielsweise bei der Körperpflege.

Inzwischen gehe die Wissenschaft über den reinen Nutzen einer Verbindung hinaus und spreche eher von Gefühlen, die genau wie beim Menschen mitunter durch das Liebeshormon Oxytocin entstehen, so Brensing. Dieses Hormon bewirkt, dass sich Tiere wie auch Menschen bei einem Freund wohlfühlen und dem anderen ohne Eigennutz einen Gefallen tun.

Artübergreifende Freundschaften seien in der freien Wildbahn und in großen Herden hingegen weniger bekannt. Doch „sobald man sich kleinere Gruppen anschaut, wo sich die Tiere gegenseitig kennen, da ist das gang und gäbe“, erklärt der Verhaltensbiologe. Genau wie bei dieser Babykatze und einem Hund: Ihre Freundschaft geht ans Herz.

Treuer Freund auf vier Pfoten: Zwölf herzergreifende Liebesbeweise für Ihren geliebten Hund

Hundebesitzerin fährt Rad, während der Hund nebenher läuft.
Da man nie weiß, wie lange der gemeinsame Weg mit einem Hund sein wird, sollte man für jeden gemeinsamen Meter dankbar sein. © Shotshop/Imago
Silhouette eines Mannes mit Hund auf Berg vor Sternenfeld.
Hunde sind wie Sterne am Himmel des Lebens – sie machen die dunklen Stunden heller und die hellen Stunden strahlender. © Cavan Images/Imago
Ein Hund läuft mit einem Ball im Maul an einem Strand entlang.
Manchmal hat das Licht am Ende des Tunnels zwei wunderschöne Augen, flauschiges Fell, eine nasse Nase und vier Pfoten. © Sergio Victor Vega/Imago
Ein Golden Retriever liegt mit dem Rücken auf dem Boden und schaut nach oben. (Symbolbild)
Nicht jeder Schatz ist aus Gold oder Silber – mein größter Schatz hat ein Fell und Pfoten! © blickwinkel/Imago
Zwei Hunde spielen.
Ein Hund bringt Liebe, Freude und ein bisschen Chaos ins Leben – aber wer braucht schon Ordnung, wenn das Herz voll ist? © Pond5 Images/Imago
Eine junge Frau hält einen Pudel auf dem Arm.
„Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war – sondern Frieden.“ Von Milan Kundera, tschechisch-französischer Schriftsteller (1929–2023) © Maria Diachenko/Imago
Spaziergang
Die sieben besten Ärzte sind: Sonne, frische Luft, Wärme, Wasser, Liebe, Lachen – und ein Hund. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Cocker Spaniel auf einer Löwenzahnwiese.
Hunde sind wie magische Pusteblumen, die unsere Sorgen davon wehen und Glück in unserem Leben verteilen. © Manfred Ruckszio/Imago
Ein junges Mädchen hält einen jungen Golden Retriever in den Armen.
Mein Ziel ist es, ein so guter Mensch zu werden, wie mein Hund von mir glaubt, einer zu sein. © Mint Images/Imago
Hund und Katze kuscheln zusammen.
Wer einen Hund ansieht und nicht sofort Zuneigung empfindet, muss eine Katze sein … oder vollkommen verrückt! © Ardea/Imago
Hund sitzt vor offener Waschmaschine.
Echte Hundeliebe ist … ihm auch in schlimmen Situationen beizustehen (zum Beispiel, wenn sein Lieblingskuscheltier in der Waschmaschine ist). © YAY Images/Imago
Ein Hund frisst aus einer grünen Schüssel.
Das Leben mit Hund besteht zu 90 Prozent daraus, sich gegenseitig hinterherzulaufen und sich zu fragen, was der andere da gerade isst. © Design Pics/Imago

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Zoologin und Moderatorin Kate Kitchenham betonte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur die wichtige Rolle des Menschen bei der Entstehung solcher innigen Tierfreundschaften: „Ohne einen Menschen, der die Tiere zusammenführt und damit einen Rahmen schafft, würden solche Freundschaften nur selten beobachtet“, gibt dpa die Verhaltensforscherin wieder.

Als Beispiel für erstaunliche Tierfreundschaften werden die zwischen Tiger und Ziegenbock in einem russischen Zoo oder die zwischen einem Kamel und einem Elefanten in einem dänischen Zirkus genannt. Auch diese erstaunliche Freundschaft zwischen Katze und Frettchen sorgt für Lacher.

Rubriklistenbild: © Instagram (ash_ferrell)

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