Löwenzahn entfernen: Wie Sie das Problem richtig bei der Wurzel packen
VonUlrike Hanninger
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Um Löwenzahn dauerhaft loszuwerden, müssen Sie auch die Wurzel aus der Erde entfernen. Einige Geräte sind dabei sehr hilfreich.
Ob man Löwenzahn nun als Unkraut oder als Heilpflanze betrachtet, hartnäckig ist er auf jeden Fall. Grund dafür ist seine tief in die Erde reichende Pfahlwurzel, die bis zu einem Meter lang werden kann. Entfernt man also nur die oberirdischen Pflanzenteile, wächst er daraus im Handumdrehen wieder nach.
Je früher Sie dem Löwenzahn zu Leibe rücken, umso besser. Hat er sich erst in eine Pusteblume verwandelt, verteilt der Wind seine Samen im gesamten Garten – und darüber hinaus. Außerdem ist die Wurzel bei Jungpflanzen noch nicht so stark ausgeprägt und lässt sich daher leichter lösen.
Um das Gewächs vollständig aus dem Boden zu entfernen, eignen sich herkömmliche Messer, Schaufeln oder Spaten. Einfacher geht es mit einem Unkrautstecher aus dem Fachhandel. Das Werkzeug gibt es mittlerweile sogar mit langem (Teleskop-)Stiel, sodass sich rückenschonend arbeiten lässt. Achten Sie beim Einsatz darauf, die Wurzeln nicht zu zerteilen. Löwenzahn treibt selbst aus winzigen Teilstücken neu aus.
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Das ausbreitungsfreudige Gewächs siedelt sich nicht nur ungefragt im Rasen und im Beet an, sondern auch zwischen Pflastersteinen oder Gehwegplatten. Benutzen Sie wiederholt einen Fugenkratzer, der die Wurzel zwar nicht auf einmal herauszieht, sie aber verletzt. Irgendwann gibt dann selbst der Löwenzahn auf und es kommt nichts mehr nach.