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Mehr Macht bei Tesla: Musk will 25 Prozent der Anteile

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Elon Musk hält 13 Prozent der Tesla-Aktien. Doch das reicht dem Milliardär nicht. Er will mehr Einfluss und droht dem Autobauer.

Elon Musk und Tesla, für viele geht das Hand in Hand. Der exzentrische Milliardär ist nach Außen das Gesicht des Elektroautobauers aus Texas. Intern ist sein Einfluss inzwischen deutlich geschrumpft. Im Zuge der Übernahme von Twitter – das inzwischen X heißt – hat Musk viele Aktien verkauft. Die möchte er nun zurück.

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Musk will 25 Prozent der Tesla-Aktien: „Genug, um Einfluss zu haben“

Aktuell hält der Unternehmer rund 13 Prozent der Aktien an Tesla. Von den insgesamt 3,19 Milliarden Anteilen, die der US-Hersteller ausgegeben hat, gehören also 411 Millionen Musk. Eigentlich eine sehr komfortable Position, warum will der 52-Jährige also noch mehr Anteile?

Elon Musk hätte gerne wieder mehr Anteile an Tesla.

„Ich fühle mich unwohl dabei, Tesla zu einem führenden Unternehmen im Bereich KI und Robotik zu machen, ohne etwa 25 Prozent der Stimmrechte zu besitzen. Genug, um Einfluss zu haben, aber nicht so viel, dass ich nicht überstimmt werden kann“, erklärt Musk auf X.

Top 10 Neuzulassungen: Die beliebtesten Elektroautos der Deutschen im Jahr 2023

Fahraufnahme eines Mini SE
Platz 10 – Mini Cooper E/SE: 13.953 Neuzulassungen im Jahr 2023 reichten Mini für den Einzug in die Stromer-Top-10. Der Cooper E/SE sicherte sich im Jahres-Ranking den zehnten Platz. © Mini
Ein BMW iX1
Platz 9 – BMW iX1: Die vollelektrische Version des BMW X1 wurde im vergangenen Jahr 14.694-mal neu zugelassen. Damit landet der iX1 auf dem neunten Rang im Jahres-Ranking 2023. © BMW
Ein Tesla Model 3
Platz 8 – Tesla Model 3: Der US-Hersteller Tesla sicherte sich mit seinem Model 3 den achten Platz im Ranking. Laut KBA kam der Stromer 2023 in Deutschland auf 15.865 Neuzulassungen. © Imagebroker/Imago
Fahraufnahme eines Cupra Born
Platz 7 – Cupra Born: Einst ein Seat-Ableger, inzwischen eine eigene Marke: Der vollelektrische Cupra Born wurde im vergangenen Jahr laut KBA 17.464-mal neu zugelassen – und landete damit auf Rang 7. © Cupra
Fahraufnahme eines Audi Q4 e-tron
Platz 6 – Audi Q4 e-tron: Laut KBA kam der Audi Q4 e-tron im Jahr 2023 auf 18.061 Neuzulassungen. Damit erreichte der Ingolstädter den sechsten Platz im Ranking. © Audi
Ein VW ID.3
Platz 5 – VW ID.3: Noch vor den zum Konzern gehörenden Marken konnte sich ein „eigenes“ VW-Produkt platzieren: Mit 22.270 Neuzulassungen im Jahr 2023 sicherte sich der VW ID.3 den fünften Rang. © VW
Fahraufnahme eines Fiat 500e
Platz 4 – Fiat 500e: Laut KBA wurde der Elektroflitzer Fiat 500e im Jahr 2023 in Deutschland 22.608-mal neu zugelassen – das reicht für den vierten Platz. © Fiat
Ein Skoda Enyaq
Platz 3 – Škoda Enyaq: Auch auf dem dritten Platz findet sich eine Marke aus dem VW-Reich: 23.498-mal wurde das E-SUV Škoda Enyaq im vergangenen Jahr neu zugelassen. © Škoda
Ein VW ID.4
Platz 2 – VW ID.4/ID.5: Für die erfolgsverwöhnten Wolfsburger reichte es nur für den Vize-Titel des Jahres 2023. 36.353 Neuzulassungen der E-Modelle ID.4 (Foto) und ID.5 zählte das KBA im vergangenen Jahr. © VW
Ein Tesla Model Y auf einer Messe
Platz 1 – Tesla Model Y: Eine Titelverteidigung ist nie einfach – doch Tesla hat es geschafft. Wie schon im Jahr 2022 konnte sich das Model Y auch im Jahr 2023 den Spitzenplatz bei den Neuzulassungen (45.818) in Deutschland sichern.  © Pond5 Images/Imago

Musk besteht auf mehr Anteilen und droht Tesla

Viel Verhandlungsspielraum scheint es dabei nicht zugeben. Wie wichtig es dem 52-Jährigen ist, wieder mehr Macht zu haben, zeigt eine weitere Aussage, die er auf X getätigt hat: „Wenn das nicht der Fall ist, würde ich es vorziehen, Produkte außerhalb von Tesla zu bauen.“

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Für Musk hieße das auch: ein neues Vergütungspaket. Um das letzte gibt es immer noch einen Rechtsstreit. Fraglich ist jedoch, ob die anderen Anleger mehr Anteile für den Tesla-Chef gutheißen würden. So wurde der 55-Jährigen von den Aktionären wegen des Autopiloten verklagt. Zudem fällt Musk immer wieder negativ auf und schadet damit dem Image von Tesla.

Rubriklistenbild: © Kirsty Wigglesworth/dpa

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