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Das Umtopfen von Zitrusbäumen wie dem Zitronenbaum fördert Wachstum und Blüten. Dabei kommt es vor allem auf den passenden Kübel und die richtige Erde an.
Wenn der Duft eines blühenden Zitronen- oder Orangenbaums durch das Haus oder den Wintergarten zieht und man die Augen schließt, könnte man sich in einer Zitrusplantage in Italien wähnen. So betörend der Duft, so groß auch des Hobbygärtners Glück, wenn der mediterrane Zögling jedes Jahr aufs Neue Blüten oder gar Früchte trägt. Die Pflege von Zitruspflanzen ist nicht immer ganz einfach, dazu zählt aber auch das regelmäßige Umtopfen des Bäumchens. Hierbei gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten.
Bester Zeitpunkt und Kübel für das Umtopfen des Zitrusbaums
Etwa alle zwei bis drei Jahre ist es Zeit – bei älteren Pflanzen reichen auch vier: Bevor der Zitronenbaum, die Kumquat oder gar eine Bergamotte das Winterquartier verlässt, also im zeitigen Frühjahr, sollte die Pflanze je nach Wachstum einen neuen Kübel, mindestens aber frische Erde bekommen. Spätestens, wenn aus dem Abzugsloch des Topfs Wurzeln ihren Weg finden. Falls nötig, ist dies auch ein guter Zeitpunkt, die Zitruspflanze zurückzuschneiden. Auch der Juni ist noch ein sehr guter Umtopftermin.
Der Kübel für eine Zitruspflanze sollte idealerweise aus Ton sein: Zum einen, da er für das große Erdvolumen und den kleinen Baum genug Standfestigkeit hat, zum anderen werden die Wurzeln etwas belüftet. Und die Bildung von Staunässe wird erschwert – durch die Poren des Tons wird die Feuchtigkeit an die Außenseite des Topfes geleitet.
Wichtige Aspekte beim Umtopfen
Beim Umtopfen sind folgende Punkte zu beachten:
- Wenn die Pflanze gewachsen ist, wählen Sie einen neuen Topf mit Abzugsloch, der im Durchmesser etwa vier bis fünf Zentimeter größer ist als der vorherige. Oder sie orientieren sich an der Kronengröße des Baums, die dem Durchmesser etwa 1:1 entsprechen sollte. Füllen Sie den Topf zu einem Drittel mit einer Drainageschicht aus Blähton und ringsum mit etwas Erde.
- Entfernen Sie die obere Erdschicht des Zitrusbaums, auf der sich Salze vom Gießwasser abgelagert haben und entsorgen Sie diese.
- Lockern Sie den Baum gegebenenfalls vorm Rand und heben ihn in die Mitte des neuen Kübels, sodass der Ballen etwa zwei Zentimeter unterhalb des Topfrands sitzt. Lösen Sie beim Umtopfen etwas von der alten Erde. Sie muss nicht ganz entfernt werden, Zitruspflanzen haben empfindliche Wurzeln.
- Noch etwas frisches Substrat am Rand auffüllen, leicht andrücken und die Pflanze angießen.
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Die richtige Erde für Zitruspflanzen
Mediterrane Pflanzen benötigen eine nährstoffreiche, durchlässige Erde, die einen leicht sauren pH-Wert von 5,5 bis 6,5 haben sollte. Ein Nährstoffmangel während der Wachstumszeit führt beispielsweise zum Abwerfen unreifer Früchte. Im Handel gibt es spezielle Zitruserde. Das Selbermischen mit normaler Blumenerde und einem Drittel Quarzsand, Kalksteinbruch oder Bruchkies ist möglich, allerdings aufwendiger.
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