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Von Kräutern bis Oleander: Welche Kübelpflanze braucht welche Erde?

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Gerade bei Kübelpflanzen ist das Substrat sehr wichtig und entscheidet über die Gesundheit der Pflanze. Hier lesen Sie, welche Erde für welches Gewächs infrage kommt.

Kübelpflanzen sind beliebte Gewächse, denn auch für Menschen mit nur begrenztem Platz auf dem Balkon kommen sie infrage. Außerdem ist die Vielfalt sehr groß: Das Angebot reicht von kompakten Zitrusbäumen, über üppig blühende Exoten wie Oleander und Hortensie bis hin zu kleineren Kübeln mit Kräutern. Doch welche Erde eignet sich für welches Gewächs?

Kräuter benötigen eher magere Erde

Kübelpflanzen verwandeln die Terrasse in eine Oase der Erholung.

Kräuter: Besonders mediterrane Kräuter wie Oregano, Rosmarin, Thymian und Co. sind von Haus aus eher karge, nährstoffarme Böden gewohnt. Zu viele Nährstoffe führen dazu, dass die Kräuter an Aroma verlieren. Verwenden Sie hier am besten Anzuchterde oder spezielle Kräutererde. Aber auch Petersilie und andere heimische Kräuter wie Kerbel benötigen keine sehr nährstoffhaltigen Böden, wie Wächter Pflanzencenter betont.

Zitruspflanzen: Zitruspflanzen sind immergrün und können hierzulande in ein mildes Quartier umziehen, wenn es draußen kälter wird. Bei Orange, Zitrone und Bergamotte ist es wichtig, dass die Erde besonders durchlässig ist. Außerdem sollte die Erde in der Lage sein, Feuchtigkeit zu speichern. Wenn Sie die Erde selbst mischen, so tun Sie dies laut Lubera.com idealerweise aus diesen Inhaltsstoffen: Kompost, Kokosfasern, Tonminerale oder Lehm, Quarzsand und Kalk.

Wer glaubt, Himbeeren sind Beeren, täuscht sich – zehn Beeren, die nicht alle echt sind

Blaubeeren
Da sie die Kerne im Inneren trägt, ist die Blaubeere auch eine Beere. Mit Antioxidantien und reichlich Vitamin C ist sie eine der gesündesten ihrer Art.  © Pixel66/imago
Himbeeren
Ob im Gelee, Müsli oder pur – Himbeeren sind das perfekte Naschobst. Botanisch gesehen gehören sie zu den Sammelsteinfrüchten.  © Martina Unbehauen/Imago
Brombeeren
Brombeeren sind wie Himbeeren keine echten Beeren, sondern zählen zu den Sammelsteinfrüchten. Dank ihrer gesunden Inhaltsstoffe gelten Brombeeren als Superfood.  © Panthertubi/Imago
Erdbeeren
Auch die Erdbeere gehört zu den Sammelnussfrüchten. Sie schmeckt besonders gut als Kuchenbelag oder in einer sommerlichen Bowle.  © Michael Pole/Imago
Sanddornbeeren
Als beerenähnliche Scheinfrucht schmeckt Sanddorn sehr säuerlich und ist besonders beliebt als Saft. Die Frucht ist auch noch reich an Vitamin C.  © Helma Spona/Imago
Jochelbeere
Die Jostabeere ist recht unbekannt, dafür aber eine echte Beere.  ©  H.R.Mueller/Imago
Rote Johannisbeere
Ab dem Johannistag am 24. Juni werden die echten Beeren geerntet. Johannisbeeren schmecken säuerlich und kommen in Kuchen oder Getränken gut zur Geltung.  © Karin Jähne/Imago
Cranberrys
Cranberrys sind reich an Antioxidantien. Da sie pur besonders sauer sind, werden sie oft verarbeitet. Sie sind nah mit der Heidelbeere verwandt.  © Vladimir Smirnov/Imago
Stachelbeeren
Man sieht es optisch und merkt es auch am Geschmack: Die Stachelbeere ist mit der Johannisbeere verwandt. Ihr Name führt auf die Dornen an den Sträuchern zurück.  © Murxxx/Imago
Moltebeere
Da man sie ausschließlich in den subpolaren Gebieten der Welt vorfindet, ist die Moltebeere so teuer. Der Geschmack ist süßlich-herb.  © Cavan Images/Imago

Tomaten: Für die Starkzehrer eignet sich Gemüseerde oder spezielle Tomatenerde besonders gut. Diese enthält viele Nährstoffe, die für Tomaten am besten geeignet ist. Achten Sie auch darauf, dass der Topf ausreichend Volumen aufweist.

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Oleander: Oleander ist recht anspruchsvoll, was die Erde betrifft. Das hübsche Gewächs aus dem Mittelmeerraum benötigt reichlich Mineralien sowie einen sonnigen Standort. Zu viel Regen schadet dem Oleander. Klassische Blumenerde ist nicht geeignet. Wählen Sie ein mineralisch-lehmiges Substrat für den Starkzehrer, das einen hohen Kalkanteil aufweist.

Rhododendren, Azaleen, Hortensien und Kamelien: Diese Pflanzen mögen allesamt saure Erde. Außerdem ist es auch hier wichtig, dass die Erde durchlässig ist. Geben Sie deshalb Blähton als erste Schicht in den Kübel.

Rubriklistenbild: © all0ver/Imago

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