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Gerade bei Kübelpflanzen ist das Substrat sehr wichtig und entscheidet über die Gesundheit der Pflanze. Hier lesen Sie, welche Erde für welches Gewächs infrage kommt.
Kübelpflanzen sind beliebte Gewächse, denn auch für Menschen mit nur begrenztem Platz auf dem Balkon kommen sie infrage. Außerdem ist die Vielfalt sehr groß: Das Angebot reicht von kompakten Zitrusbäumen, über üppig blühende Exoten wie Oleander und Hortensie bis hin zu kleineren Kübeln mit Kräutern. Doch welche Erde eignet sich für welches Gewächs?
Kräuter benötigen eher magere Erde
Kräuter: Besonders mediterrane Kräuter wie Oregano, Rosmarin, Thymian und Co. sind von Haus aus eher karge, nährstoffarme Böden gewohnt. Zu viele Nährstoffe führen dazu, dass die Kräuter an Aroma verlieren. Verwenden Sie hier am besten Anzuchterde oder spezielle Kräutererde. Aber auch Petersilie und andere heimische Kräuter wie Kerbel benötigen keine sehr nährstoffhaltigen Böden, wie Wächter Pflanzencenter betont.
Zitruspflanzen: Zitruspflanzen sind immergrün und können hierzulande in ein mildes Quartier umziehen, wenn es draußen kälter wird. Bei Orange, Zitrone und Bergamotte ist es wichtig, dass die Erde besonders durchlässig ist. Außerdem sollte die Erde in der Lage sein, Feuchtigkeit zu speichern. Wenn Sie die Erde selbst mischen, so tun Sie dies laut Lubera.com idealerweise aus diesen Inhaltsstoffen: Kompost, Kokosfasern, Tonminerale oder Lehm, Quarzsand und Kalk.
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Tomaten: Für die Starkzehrer eignet sich Gemüseerde oder spezielle Tomatenerde besonders gut. Diese enthält viele Nährstoffe, die für Tomaten am besten geeignet ist. Achten Sie auch darauf, dass der Topf ausreichend Volumen aufweist.
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Oleander: Oleander ist recht anspruchsvoll, was die Erde betrifft. Das hübsche Gewächs aus dem Mittelmeerraum benötigt reichlich Mineralien sowie einen sonnigen Standort. Zu viel Regen schadet dem Oleander. Klassische Blumenerde ist nicht geeignet. Wählen Sie ein mineralisch-lehmiges Substrat für den Starkzehrer, das einen hohen Kalkanteil aufweist.
Rhododendren, Azaleen, Hortensien und Kamelien: Diese Pflanzen mögen allesamt saure Erde. Außerdem ist es auch hier wichtig, dass die Erde durchlässig ist. Geben Sie deshalb Blähton als erste Schicht in den Kübel.
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