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Obwohl Golden Retriever Baker Barnes schon im Hundehimmel ist, erheitert er mit seinen verrückten Tanzeinlagen noch immer die Instagram-Community. Was dahinter steckt, verraten wir Ihnen hier.
In den sozialen Medien konservieren viele Tierbesitzer die schönsten gemeinsamen Momente mit ihren Lieblingen – und unterhalten oder berühren damit auch den Rest der Welt. Wie wertvoll die liebevolle Berichterstattung sein kann, wenn eine der Fellnasen über die Regenbogenbrücke gegangen ist und unsere Welt endgültig verlassen hat, beweist die Geschichte von Baker Barnes, dem tanzenden Golden Retriever. Inzwischen wurde der beliebte Account @bakerbarnes von seinem jüngeren Bruder Summit Barnes übernommen – doch viele Instagram-User freuen sich noch immer über die fröhlichen Videos, die die Besitzer von dem betagten Goldie veröffentlicht haben.
Golden Retriever liebte es, vor seinen Mahlzeiten zu tanzen
Mit über 30 Millionen Aufrufen und mehr als 1,5 Millionen Likes ist ein lustiger Zusammenschnitt von Bakers verschiedenen Tanzeinlagen vor dem Abendessen eines der beliebtesten Videos auf dem Hunde-Account. Es zeigt, wie Baker übermütig seinen Kopf hin und her schmeißt und ausgelassen von einer Pfote auf die andere hüpft, während er seinen ganzen Körper voller Energie bewegt. Dazu schreibt die Besitzerin: „Eine Zusammenstellung einiger meiner Tänze vor dem Abendessen. Viel Spaß!“ Mit der Video-Unterschrift „Es ist Zeit zum Tanzen …“ gibt sie preis, dass die Abendessenszeit der Familie Barnes für Baker immer mit seiner Tanzzeit gleichzusetzen war.
Hinter den süßen Tanz-Moves steckt ein typisches Verhalten
Dass der fröhliche Vierbeiner in dem Video nicht wirklich zur Musik tanzt, dürfte für Hundekenner an dieser Stelle offensichtlich sein. Und doch ist es für den Golden Retriever eine Art, seine überschwappende Freude auszudrücken. Was es mit den sogenannten „Zoomies“, einem typischen Verhalten von Hunden, auf sich hat, hat der Hundeverhaltensforscher Nick Jones gegenüber der amerikanischen Nachrichtenseite Business Insider erklärt. Demnach bekämen Hunde die Zoomies, wenn sie besonders glücklich oder aufgeregt sind – wie im Fall von Baker Barnes angesichts seines bevorstehenden Abendessens.
Mit dem unvorhersehbaren Energieschub zeigen Hunde ihren Menschen gegenüber ganz einfach, wie glücklich sie sind. „Dieses Verhalten ist oft zu bestimmten Schlüsselzeiten zu beobachten, wie nach einer Mahlzeit oder wenn der Hund trainiert oder gebadet wurde. Hunde spüren dann Aufregung und Lebensfreude und das zeigt sich oft in den ‚Zoomies’“, verriet der Hundeexperte gegenüber Business Insider.
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Verstorbener Goldie: Baker Barnes tanzt im Hundehimmel weiter
Wie die Besitzer von Baker und Summit Barnes im Oktober 2022 tieftraurig verkündeten, war der tanzfreudige Goldie kurz zuvor im Alter von 14 Jahren verstorben. Doch mit seinen lebensfrohen Tanzeinlagen lebt die Fellnase in den Herzen seiner Fans für immer weiter, wie zahlreiche User in den Kommentaren auf Instagram versichern:
- „Ihr wisst gar nicht, wie sehr uns das heute zum Lächeln bringt! Wir vermissen diesen Jungen so sehr und ich bin sicher, ihr vermisst ihn noch mehr. Ich sende dir & Baker liebe Grüße an die Brücke. 🌈💖🤗“
- „Er wird immer mein Liebling sein. 💛“
- „Wir lieben diesen Serotonin-Schub. 😍“
- „Ich werde es immer lieben, das anzuschauen. ❤️❤️❤️ Ich liebe und vermisse dich, Baker!“
- „Hoffentlich tanzt er 🕺 über die ganze 🌈-Brücke! 😍❤️“
Was Hundebesitzer zum Zoomie-Verhalten wissen sollten
Experten betonen, dass Hunde-Zoomies ein völlig natürlicher und harmloser Ausdruck sind, die jedoch trotz der Entzückung der meisten Besitzer auch auf potenzielle Verhaltensprobleme hinweisen können – sollte das Herumtollen beispielsweise außer Kontrolle geraten. Deshalb wird Hundebesitzern empfohlen, das Zoomie-Verhalten im Auge zu behalten und bei Bedarf angemessen zu reagieren. Es ist wichtig, besonders auf die Häufigkeit und die Ursachen der Zoomies bei Ihrem Hund zu achten, während Sie sie beobachten.
Rubriklistenbild: © bakerbarnes/Instagram
