Handtuchblockade adé?

Intelligente Strände ab 2025: Mallorca plant Verleih von Strandliegen und Sonnenschirmen per App

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Mit dem Handtuch eine Liege auf Mallorca belegen – das könnte bald der Vergangenheit angehören. Die Reservierung soll digital werden – was geplant ist.

Im Sommer geht es für viele Reisende an den Strand – die Seele baumeln lassen, Sonnenbaden und im Meer abkühlen. Manche bringen Handtücher mit, die sie in den Sand legen, andere gönnen sich eine Standliege und einen Sonnenschirm. Nicht nur als Partyurlaub ist Mallorca für Reisende aus Deutschland ein beliebtes Ziel – auch diese fünf Orte sind sehenswert. Immer wieder gibt es allerdings Streit um die Reservierung von Liegen mit Handtüchern, das könnte bald der Vergangenheit angehören.

Rathaus Palma: Per App einen Liegestuhl mieten

Ab 2025 soll man an verschiedenen Stränden auf Mallorca die Sonnenliege und den Liegestuhl per App reservieren können.

Einige Strände von Mallorca sollen intelligent werden. In dem Zusammenhang soll es dort kostenloses Internet, eine Videoüberwachung und einen Verleih von Strandliegen und Sonnenschirmen per App geben, berichtet die Mallorca Zeitung. Der Start ist für 2025 geplant. Durch die App erhielten Verantwortliche ebenso einen Überblick, wie viele Leute am Strand sind.

Liege leihen per App – intelligente Strände ab 2025

Der Verleih soll mit der App von überall aus gelingen. Neu wird sein, dass Urlauber stundenweise die Liegen mieten können. Wie genau die Preiskategorien aussehen werden, sei noch nicht bekannt, so die Mallorca Zeitung.

Die Urlauber werden bei der Buchung in der App vermutlich sehen, welche Liegen bereits gebucht sind und sich so einen Lieblingsplatz aussuchen können. Ob man Liegen im Voraus buchen kann oder man am Tag selbst nur die Chance hat, einen Platz zu reservieren, ist noch nicht bekannt.

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Mallorca entdecken: 10 Top-Sehenswürdigkeiten abseits vom Ballermann

Die Kathedrale der Heiligen Maria – oder Le Seu – in Palma auf Mallorca.
Auf einer Mallorca-Reise sollte ein Besuch der Kathedrale Santa Maria, die von den Einwohnern La Seu genannt wird, unbedingt auf seine To-do-Liste setzen. Der Sakralbau gehört zu den eindrucksvollsten gotischen Kathedralen überhaupt – er wurde vom spanischen Architekten Antoni Gaudí, der auch für die Sagrada Familia in Barcelona bekannt ist, nach einem Erdbeben wiederaufgebaut und in seine heutige Form gegossen. Besonders beeindruckend ist das Lichtspiel innerhalb der Kathedrale, das durch die farbigen Glasstücke der Fensterrosette entsteht. © agefotostock/Imago
Cap de Formentor auf Mallorca
Eine wunderschöne Aussicht auf schroffe Felsen und blaues Meer bietet der berühmte Aussichtspunkt am Cap de Formentor im Nordosten der Insel. Mittlerweile ist die Zufahrt zur Landzunge im Sommer für private Autofahrer beschränkt – dafür kann die Küstenstrecke mit ihren Serpentinen hinauf zum Leuchtturm mit einem Shuttlebus von Puerta Pollença aus zurückgelegt werden. Wer bei der Besichtigung etwas seine Ruhe haben will, sollte für seine Reise die Nebensaison von Oktober bis April wählen.  © Panthermedia/Imago
Die Cuevas del Drach oder Drachenhöhlen auf Mallorca
Die Coves del Drac (auf Kastilisch “Cuevas del Drach”) sind ein 1,7 Kilometer langes Höhlensystem bei Porto Cristo an der Ostküste von Mallorca. Einer Sage zufolge sollen hier Tempelritter einen Schatz versteckt haben, der von einem Drachen bewacht wird – daher der Name, der im Deutschen so viel wie „Drachenhöhle” bedeutet. Wer sich hineinwagt, wird mit dem Anblick beeindruckender Stalaktiten und Stalagmiten belohnt, die sich im Wasser der unterirdischen Seen spiegeln. Auf dem Höhlensee Lago Martel lässt sich sogar eine Bootstour machen.  © Ulrich Stamm/Imago
Straßen und Gebäude der Gemeinde Valldemossa auf Mallorca
Der kleine Ort Valldemossa gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen für Mallorca-Urlauber. Es befindet sich in den Bergen an der Nordwestküste und begeistert mit seinen schmalen Gassen, die an vergangene Zeiten erinnern. Bekanntheit hat das Dorf auch durch prominente Gäste wie den Komponist Frédéric Chopin und die Schriftstellerin George Sand erlangt, die hier einst einen Liebesurlaub im ehemaligen Kartäuserkloster verbracht haben. Außerdem erbauten sich die früheren Könige Mallorcas eine Sommerresidenz in Valldemossa.  © Panthermedia/Imago
Bergpass mit Serpentinen nach Sa Colobra in der Serra de Tramuntana auf Mallorca
Der Nordwesten Mallorcas ist von der Serra de Tramuntana, einer Gebirgskette von Calvia bis Pollença, geprägt. Hier kommen Wanderfans voll auf ihre Kosten – zerklüftete Felsen, versteckte Buchten und ursprünglich Dörfer säumen den Weg. Besonders beliebt ist die Panoramastraße MA-10, die auch für entspanntere Wanderungen geeignet ist. Seit 2011 gehört die Serra de Tramuntana außerdem zum UNESCO-Welterbe. © Moritz Wolf/Imago
Sandiger Strand von Es Trenc auf Mallorca
Neben der kulturellen Highlights ist Mallorca natürlich auch eine beliebte Insel für einen Strandurlaub. Dabei sollten Sie sich den 2,6 Kilometer langen Naturstrand Es Trenc im Süden der Insel nicht entgehen lassen. Da er flach ins Meer hinein verläuft, gilt er als äußerst familienfreundlich. Zudem ist das Wasser so klar, dass Sie Ihr Schnorchel-Equipment nicht vergessen sollten. In der Hochsaison kann hier zwar einiges los sein, aber dennoch lohnt sich ein Ausflug meistens.  © Artesia Wells/Imago
Castell de Bellver auf Mallorca
Das Castell de Bellver macht seinem Namen alle Ehre. „Bellver” bedeutet nämlich so viel wie „schöne Aussicht”. Von der Festung aus haben Besucher vor allem in den Abendstunden einen tollen Ausblick auf die Bucht von Palma, den Hafen sowie auf die Gipfel des Tramuntana-Gebirges. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist aufgrund seiner runden Bauform einzigartig in Europa.  © blickwinkel/Imago
Eingang in die arabische Gartenanlage Alfàbia auf Mallorca
In den Gärten von Alfàbia, oder Jardines de Alfàbia, können Sie einen Blick auf die arabischen Einflüsse auf Mallorca werfen – die Anlage zählt sogar zu den schönsten historischen Gärten Spaniens, in der die Mauren ihre Gartenkunst unter Beweis gestellt haben. Selbst im Hochsommer herrschen hier dank hoher Palmen und dem vielen Wasser, das aus allen Ecken heraussprudelt, angenehme Temperaturen. Die Gärten sind zwischen Palma und dem Städtchen Sóller gelegen. © imagebroker/Imago
Kloster Santuari de Lluc auf Mallorca
Das Kloster Lluc, oder auch vollständig „Santuari de Santa Maria de Lluc” ist der wichtigste Wallfahrtsort für Pilger auf der Insel. Es befindet sich inmitten der beeindruckenden Gebirgswelt der Serra de Tramuntana, etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders verehrt wird hier die Schwarze Madonna, die erhöht hinter dem Altar steht. Laut einer Sage soll diese von einem Hirtenjungen namens Lluc am Bachufer gefunden worden sein. Heute zieht es auch viele Touristen zu dem Kloster – zur Besichtigung eignen sich auch das Klostermuseum, der Kalvarienberg oder der botanische Garten.  © Schöning/Imago
Cala Agulla auf Mallorca
Erholung pur bietet die Cala Agulla im Osten der Insel: Sie liegt am Rande eines Naturschutzgebietes, inmitten von Bergen, Dünen und Wäldern. Die Landschaft in der Umgebung ist kaum bebaut, sodass Sie die Natur in vollen Zügen genießen können. Action ist aber dennoch geboten, denn vor Ort lassen sich Tretboote, Surfbretter oder Wasserski ausleihen. © agefotostock/Imago

Folgende Strände sollen das Liegensystem erhalten

Um diese fünf Strände geht es:

  • Ciutat Jardí
  • Cala Estància
  • Playa de Palma
  • Can Pere Antoni
  • Cala Major

Des Weiteren sollen Drohnen an den Stränden eingesetzt werden, um die Arbeit der Rettungsschwimmer zu unterstützen. So soll für mehr Sicherheit gesorgt werden.

Zeitplan durcheinander?

Bereits für diese Saison sollte es eine öffentliche Ausschreibung des Strandbereichs geben, berichtet die Mallorca Zeitung. Allerdings seien die Verantwortlichen in Zeitnot geraten, sie verlängerten mit dem Betreiber „Mar de Mallorca“ um ein Jahr. Für die kommende Saison soll es demnach eine Ausschreibung geben – die Bedingung für die Vergabe ist die Einführung der Strand-App.

Rubriklistenbild: © Chris Emil Janssen/Imago

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