Unfälle & Co.

Wie sicher sind Kreuzfahrtreisen? Ehemaliger Mitarbeiter klärt auf

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Schiffskatastrophen wie die "Titanic" sind vielen Menschen im Gedächtnis. Aber wie wahrscheinlich sind Todesfälle auf Kreuzfahrt wirklich? (Symbolbild)
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Kreuzfahrten sind eine tolle Option für Urlauber, die Organisationsmuffel sind. Aber wie sieht es dort mit der Sicherheit aus? Ein ehemaliger Mitarbeiter klärt auf.

Cocktails am Pool, eine riesige Auswahl an Restaurants und Aktivitäten an Bord sowie ein volles Programm bei Landgängen: Eine Kreuzfahrtreise bietet alles für wenig Eigenaufwand. Neben einer möglichen Seekrankheit machen sich manche Passagiere aber auch Sorgen um die Sicherheit an Bord. Wie wahrscheinlich sind Schiffskatastrophen a la "Titanic" oder "Viking Sky" bzw. Unfälle an Bord wirklich? Ein ehemaliger Kreuzfahrt-Mitarbeiter packt aus.

Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen: Das sagt eine ehemaliger Mitarbeiter

Jay Herring, ehemaliges Crew-Mitglied auf Kreuzfahrten, erklärt laut dem britischen Online-Portal Express: "Bei einem Gefährt, das so groß ist wie ein Hotel, kann vieles schiefgehen. Aber Kreuzfahrten sind tatsächlich sehr sicher." Das läge daran, dass die ganze Industrie ohne ein makelloses Sicherheits-Image in sich zusammenfallen würde. Deshalb seien die Sicherheitsstandards viel höher als beim normalen Güterverkehr auf See.

Auch interessant: Dieses "seltsame Phänomen" auf Kreuzfahrtschiffen fesselt Passagiere mehr als alles andere.

Kreuzfahrtschiffe werden sowohl nach dem jeweiligen Hafenrecht, an dem die Reederei sitzt, als auch nach internationalem Seerecht überwacht. Zudem werden laut der Cruise Lines International Association (CLIA) jährlich rund 60 Inspektionen in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt durchgeführt.

Diese strengen Vorschriften ziehen auch ordentliche Zahlen nach sich: Die Wahrscheinlichkeit auf einem Kreuzfahrtschiff zu sterben, liegen bei 1 : 6,25 Millionen - bei rund 20 Millionen Passagieren im Jahr.

Im Video: Tipps für eine sichere Kreuzfahrt

Lesen Sie auch: Darum sollten Kreuzfahrt-Passagiere auf dem Schiff auf keinen Fall krank werden.

fk / Video: glomex

Selbstbeteiligung oder mehr zahlen aufgrund des Alters: Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung

Ein Kreuz auf einem Friedhof
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Arbeitsmarkt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © picture alliance / dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

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