42 Stiche: Ski-Star präsentiert Bein nach Horror-Sturz
VonAdrian Rehling
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Am Ende der Saison erlebte Federica Brignone einen schweren Sturz. Jetzt zeigte sie die schlimme Verletzung via Instagram.
Val di Fassa – „Wie immer mache ich Dinge groß – oder gar nicht!“ Federica Brignone konnte es unmittelbar nach ihrem schlimmen Sturz schon wieder mit Humor nehmen. Die Siegerin des Gesamtweltcups war bei den italienischen Meisterschaften in Val di Fassa heftig zu Fall gekommen, zog sich dabei Horror-Verletzungen zu.
Die 34-Jährige erlitt unter anderem eine mehrfache Fraktur des Schienbeins, des Wadenbeinkopfes – und riss sich obendrein auch noch das Kreuzband im rechten Knie. Man muss kein Prophet sein, um von einem monatelangen Ausfall zu sprechen. Dann erklärte auch die Italienerin selbst, dass sie die kommenden vier bis fünf Monate nicht auf Skiern stehen werde. Ziel seien die Olympische Winterspiele in Mailand und Cortina d‘Ampezzo, die am 6. Februar 2026 beginnen. „Heim-Olympia“ will sich Brignone nicht entgehen lassen.
Ski-Star Brignone zeigt die Horror-Verletzungen – mit 42 Stichen genäht
In ihrer Instagram-Story ließ die mehrfache Weltmeisterin ihre über 300.000 Fans nun sehr detailliert am Genesungsverlauf teilhaben. Wobei: Von Genesung kann trotz erfolgreicher Operation beim Anblick der Bilder noch nicht so wirklich gesprochen werden. Denn Brignone zeigte ihr rechtes Bein, das von 42 (!) Stichen übersäht ist. Dazu wieder einmal humorvoll: „Ich habe meinen Rekord an Punkten gebrochen – aber auf die letzten 42 hätte ich verzichten können.“
Schuldige für den Sturz suchte der Ski-Star übrigens nicht. Die Piste sei „optimal vorbereitet“ gewesen, auch Brignone selbst habe sich „gut gefühlt. Und wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich das Gleiche noch einmal tun, allerdings mit dem Ziel, nicht zu stürzen.“
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Die Italienerin wurde zuerst ins Santa Chiara Hospital nach Trient transportiert, später ging es dann weiter zu den Spezialisten in der La Modannina Klinik in Mailand. Bringone schrieb: „Ich wollte mich bei denen bedanken, die mir auf der Strecke geholfen haben. Bei denen, die mir in Trient geholfen haben, bei dem Ärzteteam von Fisi, das mich operiert hat und bei denen, die mich hier in der La Madonnina Klinik behandeln.“
Hoffentlich so erfolgreich, dass der Traum von „Heim-Olympia“ für Federica Brignone in Erfüllung gehen kann. (rele)