Woltemade will unbedingt zum FC Bayern, aber Stuttgart blockt weiter ab
VonPeter Grad
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Die Situation scheint diffus, das Interesse des FC Bayern an Nick Woltemade bleibt groß. Und dieser hat dem VfB seinen Wechselwunsch noch einmal verdeutlicht.
Stuttgart/München – Der 23-jährige Nationalspieler Nick Woltemade befindet sich derzeit mit dem VfB Stuttgart im Trainingslager in Rottach-Egern am Tegernsee, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Wohnorten von FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Sportvorstand Max Eberl. Wenige Kilometer südlich von München kann er seinen Wunschverein, den FC Bayern, wohl fast schon spüren - und er macht dies auch deutlich.
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Nach BILD-Informationen hat der flexibel einsetzbare Offensivspieler intern den VfB-Verantwortlichen noch einmal klargemacht, dass er den DFB-Pokalsieger noch in diesem Sommer verlassen will, um sich dem Deutschen Meister anzuschließen. Mit dem FC Bayern hat er sich längst auf einen Kontrakt bis 2030 verständigt.
Die Fronten scheinen jedoch verhärtet zu sein, zumindest nach außen. Die Bayern haben vor zwei Wochen ein zweites Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro plus 5 Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen eingereicht. Für die Verantwortlichen des VfB Stuttgart zu wenig, um sich verhandlungsbereit zu zeigen. Persönliche Gespräche mit den Kollegen aus München wurden bislang kategorisch abgelehnt, auch wenn dies nicht allen Vertretern im eigenen Aufsichtsrat gefällt.
Gleichzeitig dringen Informationen aus dem Bayern-Umfeld durch, dass man deswegen derzeit an der Säbener Straße nicht bereit sein soll, eine dritte verbesserte Offerte an den VfB zu senden. So gibt sich Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth in der Öffentlichkeit auch weiterhin betont gelassen: „Wir haben das öffentlich deutlich und klar genug ausgedrückt, daran hat sich nichts geändert. Nick wird mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit auch zu unserem Kader in dieser Saison gehören.“
Der VfB Stuttgart ist noch bis zum Samstag, 2. August, in Oberbayern. Die Bayern werden jetzt noch ihren Fokus auf die abschließenden Formalitäten bei Díaz richten und können sich dann noch einmal für zwei Tage hauptsächlich dem Woltemade-Poker zuwenden. Aus Stuttgart vernahm man zuletzt, dass man für ein Treffen in privaten Räumlichkeiten nicht einmal die Adressen der FCB-Verantwortlichen kennen würde. VfB-Coach Sebastian Hoeneß, der Neffe von Uli, kann dabei sicherlich behilflich sein, auch wenn sein persönliches Interesse daran in diesem Fall gering sein sollte.
Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit fcbayerntotal.com
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