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Nach dem Rücktritt von Manuel Neuer hat VfB-Torhüter Alexander Nübel über seine Perspektive in der deutschen Nationalmannschaft gesprochen.
Freiburg/Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat zum Auftakt beim SC Freiburg (1:3) einen rabenschwarzen Tag erwischt. Die Abläufe zwischen der Defensive und Offensive stimmten noch nicht und darüber hinaus wirkten viele der Stars körperlich und mental müde. Auch Torwart Alexander Nübel sah in der ein oder anderen Situation unglücklich aus, wie beim Gegentreffer zum 1:2 durch Ritsu Doan, der die Kugel mit komplettem Körpereinsatz über die Linie bugsierte.
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Nübel sieht bei VfB-Gegentor „sehr unglücklich aus“
Es sei ein „Gestochere“ gewesen, analysierte Nübel auf BW24-Nachfrage selbst, der kritisch zugab: „Vielleicht kann ich den Querpass schon abfangen.“ Weiter sagte er: „Dann versuche ich den Ball wegzuschießen, weil ich dachte, dass das die schnellste Möglichkeit ist. Das schaffe ich nicht und dann sieht es sehr unglücklich aus.“
Eine ungewohnte Situation für den VfB-Keeper, der mit seiner Leistung in der vergangenen Saison einer der Säulen des Stuttgarter Erfolgs war. Die brachte ihn sogar in den Kreis der deutschen Nationalmannschaft, auch wenn er letztlich nicht mehr mit auf den EM-Zug aufspringen durfte.
Deutsche Nationalmannschaft? Alexander Nübel will sich vorerst vor allem auf den VfB konzentrieren
Ob ihm Bundestrainer Julian Nagelsmann bald erneut die Chance gibt? Abwarten, jedenfalls ist mit dem DFB-Rücktritt von Manuel Neuer ein Platz frei geworden. Nübel selbst will sich damit aber nicht beschäftigen, wie er nach der Pleite gegen Freiburg sagte: „Ich habe Spaß beim VfB Stuttgart und das ist die Hauptsache. Ich will wieder die Performance auf den Platz bringen wie letztes Jahr und mich weiterentwickeln.“
Außerdem betonte er, dass es „in Deutschland immer noch viele gute Torhüter gibt, die auch nicht zu alt sind.“ Deshalb will er sich auch „keinen Stress“ machen. Sowieso wirkt Nübel stets besonnen und somit dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis der Stuttgarter Torhüter sein Gehäuse wieder regelmäßig sauber hält – und erneut ins Blickfeld des Bundestrainers rückt.
Rubriklistenbild: © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO

