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Vor dem ersten Champions-League-Heimspiel dieser Saison gegen Sparta Prag hat VfB-Kapitän Atakan Karazor interessante Einblicke gegeben.
Stuttgart - Wenn eine Fußballmelodie die Kraft hat, für Gänsehaut zu sorgen, dann ist es die Champions-League-Hymne. Beim VfB Stuttgart war die bereits in der vergangenen Saison häufiger zu hören, dröhnte sie nach gewonnenen Partien das ein oder andere Mal doch aus der Mannschaftskabine.
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VfB-Kapitän Karazor: Stadionsprecher hat Champions-League-Hyme „wahrscheinlich erst vor paar Wochen downgeloadet“
„Wir haben eine geile Mannschaft und machen unsere Späße“, sprach jetzt Atakan Karazor über dieses Ritual und gab anschließend Auskunft über das ein oder andere intime Kabinendetail. Denn es ist längst zu einer gewissen Tradition fürs Team geworden, die Melodie gemeinsam zu hören und somit das Erreichte zu feiern. Am Dienstag (1. Oktober, 18.45 Uhr) ist es aber dann so weit, dass die Hymne zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder bei einem Pflichtspiel der Königsklasse im einstigen Neckarstadion ertönt.
Zur Freude Karazors, der im Vorfeld bei der Pressekonferenz sagte: „Wir freuen uns mega auf das Spiel und die Champions-League-Hymne hier zu hören. Unser Stadionsprecher hat das Lied wahrscheinlich erst vor paar Wochen downgeloadet und wir freuen uns darauf, dass es dann morgen in unserem Stadion läuft.“
Atakan Karazor will Teamkollegen etwas mit auf den Weg geben
Bevor der Kapitän die Mannschaft am Dienstagabend aufs Feld führen wird, werde er allerdings das Wort an seine Kollegen richten, wie er es immer tut: „Ich mache mir tatsächlich oft Gedanken darüber, was ich vor dem Spiel den Jungs dann sagen möchte.“ Bereits vor der Partie bei Real Madrid habe er ihnen ans Herz gelegt, sie sollen sich in Erinnerung rufen, dass jeder seine eigene Geschichte habe, warum er hier stehe, aber jeder es eben auch verdient habe, Champions League zu spielen.
Vor dem Match gegen Prag wolle Karazor Ähnliches sagen. So möchte er den Kollegen ins Bewusstsein rufen, dass man sich diese europäischen Erlebnisse hart erarbeitet habe und diese nun auskosten solle. Auch zur Motivation wolle er beitragen, doch dafür dürften vermutlich nicht allzu viele Worte vonnöten sein, wenn die Flutlichter angehen, das Stadion aus allen Nähten platzt und tatsächlich die Melodie der Champions aus den Lautsprechern der MHPArena dröhnt.
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Rubriklistenbild: © ActionPictures/IMAGO

