Nagelsmann-Startelf für WM: Ex-DFB-Star liefert überraschende Prognose
VonAdrian Kühnel
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Die WM-Startelf des DFB-Teams 2026 steht für Markus Babbel bereits fest – der Ex-Nationalspieler sorgt mit seiner Prognose für Überraschung.
Frankfurt – Auf welche Startelf wird Bundestrainer Julian Nagelsmann beim Auftakt der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko setzen? Markus Babbel präsentiert bei Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, seine Wunsch-Anfangsformation. Seine Elf liest sich wie eine Mischung aus bewährten Kräften und mutigen Zukunftsvisionen.
Markus Babbel geht von DFB-Comeback von Manuel Neuer aus
Babbel traut Rekord-Nationaltorhüter Neuer trotzdem ein Comeback zu, zumal es ja noch einige Monate bis zur WM sind. In der Viererkette setzt Babbel auf Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger – eine Position, die der Kapitän laut Nagelsmann künftig eigentlich nicht mehr bekleiden wird. Die Innenverteidigung bilden Jonathan Tah und Waldemar Anton, während David Raum die linke Abwehrseite beackern soll.
Auffällig: Antonio Rüdiger findet keinen Platz in Babbels Vision. Im zentralen Mittelfeld vertraut Babbel auf Leon Goretzka und Aleksandar Pavlović – eine Kombination aus Erfahrung und Talent. Die offensive Dreierreihe hinter dem Sturm liest sich namhaft: Florian Wirtz links, Jamal Musiala zentral, Serge Gnabry rechts.
Diese deutschen Nationalspieler feierten ihr Debüt unter Julian Nagelsmann
Diese Besetzung verspricht Kreativität, Tempo und Unberechenbarkeit, wobei besonders Wirtz und Musiala im Fokus stehen. Gnabry gilt indes ob seiner Leistungsschwankungen als Wackelkandidat in der Startelf. Die größte Überraschung liefert Babbel jedoch in der Sturmspitze. Statt auf etablierte Kräfte wie Kai Havertz oder Niclas Füllkrug zu setzen, nominiert er Nick Woltemade.
Der vom FC Bayern umworbene Torjäger des VfB Stuttgart, der erst kürzlich sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte, beeindruckt Babbel. Während Havertz seine Stärken eher im offensiven Mittelfeld entfaltet und Füllkrug bereits 32 Jahre alt ist, könnte Woltemade die langfristige Lösung im DFB-Sturm darstellen.
„Das ist mal wieder ein richtiger Typ – nicht dieses glattgeschleckte aus der dunklen Zeit à la ‚Hauptsache die Haare sind schön‘. Er kann sich gut artikulieren, kommt aus einem tollen Elternhaus und geht mit Leistung voran“, schwärmt Babbel von Woltemade. Ob Babbels Vision Realität wird, wird sich bei der WM zeigen.
Besonders die Torwart-Frage könnte in den kommenden Monaten trotz der Völler-Ansage für weitere Debatten sorgen. Wann ter Stegen wieder regelmäßig Spielpraxis auf Klub-Ebene sammeln kann, steht nämlich noch aus. Für die WM muss sich Deutschland indes natürlich erst qualifizieren. Im September startet die Quali mit Partien in der Slowakei und gegen Nordirland.
Absolut Fussball, das Fußball-Portal von Home of Sports, hat in Kooperation mit casinozondervergunning.net mit Markus Babbel gesprochen
Markus Babbel, geboren in München, spielte für den FC Bayern, den Hamburger SV, den FC Liverpool, Blackburn und den VfB Stuttgart. Mit dem DFB-Team wurde er 1996 Europameister. Später war er Trainer in Stuttgart, bei Hertha BSC, der TSG Hoffenheim sowie dem FC Luzern und bei Western Sydney.