VonMelanie Gottschalkschließen
Die DFB-Frauen konzentrieren sich nach dem Auftaktsieg gegen Marokko schon auf den nächsten Gegner. Sydney Lohmann könnte das Spiel aber verpassen.
Melbourne – Nach dem mehr als gelungenen 6:0-Auftaktsieg der DFB-Frauen gegen Marokko hatte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg allen Grund zum Strahlen. „Dass wir heute nicht den stärksten Gegner in der Gruppe hatten, das wissen wir auch“, sagte Voss-Tecklenburg. Trotzdem gebe das eine gute Ausgangslage für die kommenden Spiele. Nächster Gegner: Kolumbien. „Da wird eine andere Wucht auf uns zukommen“, prognostizierte die Trainerin. Größte Sorge im DFB-Team sind aktuell die Verletzungssorgen, nun hat es offenbar auch Sydney Lohmann vom FC Bayern erwischt.
| Sydney Lohmann | |
|---|---|
| Geboren am: | 19. Juni 2000 (Alter 23 Jahre), Bad Honnef |
| Aktueller Verein: | FC Bayern München |
| Position: | Mittelfeld |
Sydney Lohmann fehlt bei Trainingseinheit der DFB-Frauen verletzungsbedingt
Denn während die mitwirkenden Frauen vom Montag am Dienstag eine Pause erhielten, wurden die Ersatzspielerinnen zu einer Einheit im Lakeside Stadion in Melbourne gebeten. Nicht mit dabei: Mittelfeldspielerin Sydney Lohmann. Die 23 Jahre alte Spielerin des FC Bayern laboriert an einer leichten Adduktorenzerrung, zugezogen hatte sie sich diese Blessur im Abschlusstraining am Sonntag vor der ersten Partie gegen Marokko.
Gute Neuigkeiten gab es hingegen von den Wolfsburgerinnen Lena Oberdorf und Marina Hegering sowie England-Legionärin Sjoeke Nüsken (Chelsea). Die drei hatten einen Teil der Vorbereitung auf die Fußball-WM der Frauen 2023 aufgrund von Verletzungen verpasst, standen aber bereits beim Auftaktspiel ohne Einsatz im Kader.
Gute Neuigkeiten für DFB-Team: Lena Oberdorf wieder eine Option
Gegen Kolumbien am Sonntag (Anstoß 11.30 Uhr MESZ) könnte das schon wieder anders aussehen. Denn zumindest bei Mittelfeld-Abräumerin Oberdorf stehen die Chancen gut, dass sie im zweiten Gruppenspiel wieder mitwirken kann. Ob dann auch Sydney Lohmann wieder mit dabei ist, ist aktuell noch offen, Bundestrainerin Voss-Tecklenburg hätte aber genug weitere Möglichkeiten zur Verfügung.
Für Allrounderin Svenja Huth hieß es am Montag schon: Voller Fokus auf die kommenden Spiele. „Morgen heißt es, gut zu regenerieren. Am Tag später dann den Kopf vielleicht noch mal freizubekommen und dann den Fokus aufs zweite Spiel zu richten“, sagte sie nach dem Auftaktsieg gegen Marokko – und sprach auch direkt eine Warnung aus: „Beim zweiten Spiel können wir uns vom Auftakt auch nichts mehr kaufen und plötzlich aufhören, Fußball zu spielen.“ (msb/dpa)
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