In der Champions League empfängt der FC Bayern Paris Saint-Germain. Ein zuvor angeschlagener Superstar wird für die Franzosen jetzt doch spielen können.
Paris – Jetzt wartet einer der härtesten Tests der ganzen Saison: Der FC Bayern München trifft in der Champions League am Dienstagabend (alle TV-Infos hier) auf Titelverteidiger Paris Saint-Germain. Die Aufgabe ist schwer, doch die Mannschaft von Vincent Kompany will den Rekord-Saisonstart mit 15 Siegen aus 15 Partien trotzdem mit einem weiteren Sieg krönen. Damit das gelingt, müssen die Bayern auch Superstar Ousmane Dembélé in Schach halten.
Am Montag erklärte Cheftrainer Luis Enrique den zuletzt angeschlagenen Dribbelkünstler für fit. „Ich gehe bei keinem Spieler Risiken ein. Aber Ousmane ist fit, er hat in den letzten zwei Wochen alle Trainingseinheiten absolviert und an den letzten beiden Spielen teilgenommen“, sagte der Spanier. „Er hat seine Kondition verbessert und wird natürlich morgen spielen. Morgen werden wir entscheiden, wie lange er spielen wird.“
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Bislang war spekuliert worden, dass Dembélé das Spitzenduell verpassen könnte. Im September hatte der 28-Jährige sich während eines Spiels mit der französischen Nationalmannschaft eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und daraufhin mehrere Wochen pausieren müssen. Zuletzt stand er wieder für PSG auf dem Platz, allerdings noch nicht für die vollen 90 Minuten.
Die Pariser sind gegen die formstarken Bayern zwar nicht der Außenseiter, gehen aber doch mit einer Menge Respekt in die Begegnung mit der Rekord-Elf aus der bayerischen Landeshauptstadt. „Wir wissen, wie schwierig es ist, drei oder vier Spiele in Serie zu gewinnen. Aber wenn es 15 sind, ist das einfach unglaublich“, sagte Enrique über den deutschen Rekordmeister.
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Auch wenn PSG in der Liga anders als die Bayern bereits eine Niederlage verkraften musste, nehmen sich die beiden Teams in der Champions League bisher nichts. Nach drei Spieltagen stehen für beide Seiten drei Siege auf der Habenseite, PSG führt das Ligatableau mit dem leicht besseren Torverhältnis aber direkt vor den Bayern an. Das bemerkte übrigens auch Enrique – und sagte mit einem Lachen: „Ich suche immer nach der positiven Statistik.“ (mbo)