Max Eberl zum Stand beim „Königstransfer“ des FC Bayern
VonPeter Grad
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Unter FCB-Chefcoach Vincent Kompany hat Innenverteidiger Dayot Upamecano endgültig den Durchbruch zur Weltklasse geschafft. Aber wo spielt er in der nächsten Saison?
München - Verlängert er beim FC Bayern oder wechselt er im nächsten Sommer? Die Zukunft des französischen Vize-Weltmeisters Dayot Upamecano ist seit vielen Monaten ein großes Thema. Mit Real Madrid und CL-Sieger Paris-Saint Germain gibt es mindestens zwei namhafte Interessenten, die den bulligen Innenverteidiger im kommenden Sommer liebend gern ablösefrei verpflichten würden.
Die Verantwortlichen des FC Bayern setzen dagegen alles daran, den Vertrag ihres Abwehrchefs zu verlängern. Dabei geht es wohl in erster Linie nicht um finanzielle Angelegenheiten, denn erst am Wochenende hatte der Franzose beteuert, dass sein zögerliches Verhalten „nichts mit Geld zu tun“ hat.
Bayerns Upamecano will das beste „Gesamtpaket“
FCB-Sportvorstand Max Eberl, der Hauptverantwortliche bei den Verhandlungen mit der Upamecano-Seite, äußert sich nun in der SportBild zur Situation: „Upa ist jetzt 27 Jahre alt, im goldenen Alter für einen Innenverteidiger. Er will seine Entscheidung sehr bewusst treffen, was er auch machen soll. Upa soll und wird nicht wegen des Geldes bleiben, auch wenn er ein gutes Angebot von uns bekommen hat, sondern wegen unserem generellen Weg und dem Gesamtpaket.“
Die aktuelle Topverfassung der Bayern-Profis sollte dabei ein gutes Argument für einen Verbleib an der Säbener Straße sein. Außerdem könnte Coach Vincent Kompany zum Trumpf werden, da der ehemalige Weltklasse-Innenverteidiger als großer Förderer des bulligen Franzosen gilt. „Er ist ein überragender Trainer. Wir reden viel miteinander. Es macht Spaß, unter ihm zu spielen“, so Upamecanos jüngstes Lob für seinen Trainer.
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Eberl betont nun, dass Upamecano „einer der weltbesten Verteidiger“ ist. Und hofft: „Vincent, Christoph Freund und ich haben ihn sehr unterstützt und wollen den Weg weitergehen, den wir mit ihm eingeschlagen haben und ihn in der Blüte seiner Karriere gern behalten. Er wäre für uns der interne Königstransfer.“
Obwohl es nicht in erster Linie um das Geld gehen soll, darf sich der französische Nationalspieler wohl dennoch über ein erheblich aufgestocktes Angebot freuen. Denn Eberl bestätigt auch, dass die finale Offerte noch nicht ausverhandelt sei. „Wir reden noch miteinander. Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch, und ich glaube zu spüren, dass Upa sich bei uns mit unserem eingeschlagenen Weg sehr wohlfühlt.“