VonAndreas Apetzschließen- Max Schäferschließen
Die belgische Nationalmannschaft zählt seit Jahren zu den Top-Teams im Weltfußball. Alle Informationen zu den „roten Teufeln“.
Brüssel – Die belgische Fußball-Nationalmannschaft gehört spätestens seit der Weltmeisterschaft 2018 zu den Top-Mannschaften. Beim Turnier in Russland gewann Belgien mit 2:1 gegen die englische Nationalmannschaft und beendete die WM auf dem dritten Platz. In die Fußball-EM 2021 gingen die Belgier als Erster der FIFA-Weltrangliste und gehörten damit zum Kreis der Top-Favoriten. Nur ein Jahr später folgte mit dem frühen Gruppen-Aus bei der WM 2022 in Katar die große Enttäuschung und das Ende der belgischen „golden Generation.“
| Name | Royal Belgian Football Association (RBFA) |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1895 |
| Erstes Länderspiel | 1. Mai 1904 gegen Frankreich (3:3) |
| Größte Erfolge | Olympiasieger (1920), EM-Zweiter (1980), WM-Dritter (2018) |
| Rekordnationalspieler | Jan Vertonghen (145, Stand 12.12.2022) |
| Rekordtorschütze | Romelu Lukaku (68, Stand 12.12.2022) |
Belgische Fußball-Nationalmannschaft: Die Anfänge und frühen Erfolge
Der belgische Fußballverband Royal Belgian Football Association (RBFA) wurde schon im Jahr 1895 gegründet. Den englischen Namen hat der Verband allerdings erst seit 2019. Zuvor hatte er zwei Namen. Auf Niederländisch hieß der Verband Koninklijke Belgische Voetbalbond (KBVB), auf Französisch Union Royale Belge des Sociétés de Football-Association (URBSFA). Die Aufteilung der belgischen Bevölkerung in die Niederländisch sprechenden Flamen und die Französisch sprechenden Wallonen war der Grund für die beiden Namen.
Das erste Länderspiel absolvierte die belgische Nationalmannschaft am 1. Mai 1904 gegen Frankreich. Das Spiel in Brüssel endete mit einem 3:3-Unentschieden. 16 Jahre später feierte Belgien den größten Erfolg. Die belgischen Kicker gewannen die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1920.
Teilnahmen bei Europameisterschaften
Die belgische Nationalmannschaft nahm an fünf Europameisterschaften teil. Beim Turnier im eigenen Land 1972 schaffte es Belgien bis in Halbfinale. Gegen das deutsche Team war dort allerdings Schluss. Die belgische Nationalmannschaft verlor mit 1:2. Im Spiel um Platz drei gewannen die „roten Teufel“, wie die Belgier auch genannt werden, mit 2:1 gegen die ungarische Nationalmannschaft. Acht Jahre später zog die Mannschaft ins Finale ein, wo sie erneut auf Deutschland trafen. Im Olympiastadion in Rom unterlagen die Belgier erneut mit 1:2.
Wie heißt die Hymne Belgiens?
Der Text der belgischen Hymne existiert in drei Sprachen: Französisch, Niederländisch und Deutsch. Gegenwärtig wird nur eine der vielen Strophen bei den Länderspielen der belgischen Nationalmannschaft gesungen – und zwar auf Französisch. Die Hymne „La Brabançonne“ wurde im September 1830, während der belgischen Revolution, von einem jungen Dichter und Revolutionär namens „Jenneval“ geschrieben.
Belgien bei Weltmeisterschaften: Im Halbfinale ist spätestens Schluss
Belgien qualifizierte sich für 13 Weltmeisterschaften. Auch beim ersten Turnier 1930 in Uruguay war die Mannschaft vertreten. 1986 in Mexiko erreichte Belgien das Halbfinale, verlor aber gegen den späteren Weltmeister Argentinien. Im Spiel um den dritten Platz folgte eine weitere Niederlage: Nach regulärer Spielzeit stand es im Spiel gegen das Nachbarland Frankreich 2:2; in der Verlängerung mussten die Belgier schließlich zwei Tore hinnehmen und unterlagen mit 2:4. Der größte Erfolg bei den Turnieren ist der dritte Platz bei der WM 2018.
