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Maria Höfl-Riesch wünscht sich Änderungen im Ski-Weltcup. Zudem äußert die Olympiasiegerin Kritik an FIS-Präsident Johan Eliasch.
München – Die ehemalige Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch hat öffentlich Kritik an Johan Eliasch, dem Präsidenten des Ski-Weltverbandes (FIS), geäußert. In der Sendung Blickpunkt Sport bemängelte Höfl-Riesch Eliaschs Aussagen, wonach das Night Race in Schladming einen größeren ökologischen Fußabdruck hinterlasse als Rennen in den USA. Sie bezeichnete dies als „Eigentor“ und äußerte Unverständnis über diese Einschätzung.
Maria Höfl-Riesch mit Kritik an FIS-Präsident Eliasch
Die kontroverse Diskussion wurde durch Eliaschs Ansichten zur Nachhaltigkeit im Skisport ausgelöst. Er hatte die Ansicht geäußert, dass ein Weltcup in Aspen (USA) nachhaltiger als das Night Race in Schladming sei, aufgrund der größeren Zuschauerzahl. „Wenn wir nach Schladming gehen, haben wir 30.000 Zuschauer. Der Fußabdruck in Schladming ist viel größer als bei den Rennen in Aspen, wenn man die Fußabrücke der Zuschauer addiert“, sagte der FIS-Präsident.
Maria Höfl-Riesch äußerte sich besorgt über diese Perspektive. „Ich weiß nicht, ob er (Eliasch) sich da nicht ein Eigentor geschossen hat“, sagte sie im Blickpunkt Sport.
Höfl-Riesch benennt aktuelle Herausforderungen des Wintersports
Maria Höfl-Riesch mahnte angesichts der aktuellen Probleme im Ski-Weltcup dringend notwendige Änderungen am Weltcup-Kalender an. Sie wies zudem darauf hin, dass aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung und des Schneemangels viele Rennen abgesagt werden mussten.
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„Die müssen froh sein, wenn sie überhaupt Rennen durchführen können. Es ist momentan viel zu warm, es kommt kein Schnee“, sagte die dreimalige Olympiasiegerin. Auch in der Vergangenheit habe es Absagen gegeben, „aber diese Häufung, wie in dieser Saison, da macht man sich natürlich seine Gedanken“. Höfl-Riesch schlug vor, „in höhere Gefilde zu gehen“, den Rennkalender anzupassen und später zu beginnen.
Kritik an den Reisebelastungen und Absagen im Skisport
Höfl-Riesch äußerte zudem Bedenken hinsichtlich der Belastung der Athleten durch die Vielzahl an Rennen und Reisen. Sie betonte, dass die aktuelle Reisebelastung für die Athleten keine Erholungsphasen zulasse. Zudem stellte sie fest, dass die aktuellen Reiseaktivitäten und Rennbelastungen nicht förderlich seien.
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