Von Alexander Kaindl
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Hat der FC Bayern München die deutsche Meisterschaft verspielt? Die internationalen Pressestimmen zur 1:3-Pleite gegen RB Leipzig.
München – Der FC Bayern München hat mit 1:3 gegen RB Leipzig verloren – und damit einmal mehr Schwächen offenbart, die man so vom Rekordmeister nicht kannte. Trainer Thomas Tuchel war nach dem Spiel ratlos , Joshua Kimmich berichtete von einer riesigen Wut . Und die Bayern-Fans wollten nicht einmal bis zum Schlusspfiff bleiben .
FC Bayern – RB Leipzig 1:3 (1:0) Tore: 1:0 Gnabry (25.), 1:1 Laimer (64.), 1:2 Nkunku (76./FE), 1:3 Szoboszlai (86./HE) Zuschauer: 75.000
Bayern-Pleite gegen Leipzig lässt BVB jubeln Die Pleite der Münchner war eine Steilvorlage für Borussia Dortmund. Der BVB hat einen Tag später mit 3:0 beim FC Augsburg gewonnen , eine Woche vor Schluss hat Schwarz-Gelb nun zwei Punkte Vorsprung auf den FCB. Am letzten Spieltag kommt es somit zum Herzschlag-Finale. Die Borussen haben den 1. FSV Mainz 05 zu Gast, gleichzeitig sind die Bayern beim 1. FC Köln gefordert.
Die Tatsache, dass der FC Bayern nach zehn Meisterschaften in Folge möglicherweise zum ersten Mal nicht mit der Schale unter dem Arm in die Sommerpause geht, hat national wie international für große Schlagzeilen gesorgt. Wir fassen die Pressestimmen zusammen.
Ratlose Bayern nach dem Schlusspfiff gegen Leipzig.
© IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
Internationale Pressestimmen zur Bayern-Pleite gegen Leipzig: Deutschland Kicker: „Dritter Titel weg? Bayern liefert Dortmund die Steilvorlage“
Bild: „Bayern-Horror! BVB hat alles in der Hand“
Sky: „Laimer & Doppel-Elfer! RB schockt FCB im Titelrennen & lässt BVB jubeln“
Süddeutsche Zeitung: „Bayerns Abwehr bröckelt wie Schiefer“
Sport1: „Unfassbare Wende bei Bayern-Pleite! RB lässt Dortmund jubeln“
IPPEN.MEDIA: „Bayern bricht gegen Leipzig ein: München legt Dortmund die Meisterschaft auf“
Internationale Pressestimmen zur Bayern-Pleite gegen Leipzig: Spanien Marca: „Bayern strauchelt, Dortmund hat den Titel in der eigenen Hand“
AS: „Bayerns Harakiri: Die x-te Niederlage öffnet die Tür für Borussia Dortmund“
Mundo Deportivo: „Bayern strauchelt und könnte am Sonntag die Tabellenführung verlieren!“
Internationale Pressestimmen zur Bayern-Pleite gegen Leipzig: Italien Gazzetta dello Sport: „Harakiri-Bayern: 1:3-Pleite zu Hause gegen Leipzig - überholt Dortmund?“
Tuttosport: „Bayern-Pleite: Jetzt kann Borussia Dortmund sie überholen“
Fußballstar und Sprachgenie: Diese Spieler können sich in etlichen Ländern verständigen Mateo Kovacic (FC Chelsea), fünf Sprachen: Als gebürtiger Österreicher spricht der kroatische Nationalspieler neben Kroatisch auch Deutsch. Zudem hat er Kenntnisse in Spanisch, Englisch und Italienisch vorzuweisen. © Imago / Pro Sports Images Luís Figo (Karriereende), fünf Sprachen: Der einstige Barça- und Real-Star weiß sich neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch auf Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch zu verständigen. © Imago / ZUMA Wire Mikel Arteta (Karriereende), fünf Sprachen: Der heutige Arsenal-Trainer kann sich mit seinen Spielern auf Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch unterhalten. © Imago / Sportimage Maxwell (Karriereende), fünf Sprachen: Der einstige Linksverteidiger aus Brasilien, der unter anderem für Ajax und Barcelona spielte, beherrscht neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch Französisch, Niederländisch, Spanisch und Englisch. © Imago / agefotostock Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), sechs Sprachen: Der deutsche Nationaltorhüter kann nicht nur in seiner Muttersprache kommunizieren: Er spricht fließend Französisch, Englisch, Portugiesisch sowie Spanisch und verfügt über Grundkenntnisse in Italienisch. Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), sechs Sprachen: Der deutsche Nationaltorhüter kann nicht nur in seiner Muttersprache kommunizieren: Er spricht fließend Französisch, Englisch, Portugiesisch sowie Spanisch und verfügt über Grundkenntnisse in Italienisch. © Imago / osnapix Clarence Seedorf (Karriereende), sechs Sprachen: Der viermalige Champions-League-Sieger spricht Niederländisch, Sranantongo (eine in Suriname gesprochene Kreolsprache), Englisch, Italienisch, Spanisch sowie Portugiesisch. Clarence Seedorf (Karriereende), sechs Sprachen: Der viermalige Champions-League-Sieger spricht Niederländisch, Sranantongo (eine in Suriname gesprochene Kreolsprache), Englisch, Italienisch, Spanisch sowie Portugiesisch. © Imago / Sportimage Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand), sechs Sprachen: Neben seinen beiden Muttersprachen Schwedisch und Bosnisch spricht „Ibrakadabra“ Italienisch, Spanisch, Englisch und auch ein bisschen Französisch. Und sogar in einigen Formen der Gebärdensprache ist er geübt. Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand), sechs Sprachen: Neben seinen beiden Muttersprachen Schwedisch und Bosnisch spricht „Ibrakadabra“ Italienisch, Spanisch, Englisch und auch ein
bisschen Französisch. Und sogar in einigen Formen der Gebärdensprache ist er geübt. © Imago / Independent Photo Agency Petr Cech (Karriereende), sieben Sprachen: Der ehemalige Weltklasse-Torwart aus Tschechien spricht sogar Deutsch. Außerdem beherrscht er Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Slowakisch und Tschechisch. Petr Cech (Karriereende), sieben Sprachen: Der ehemalige Weltklasse-Torwart aus Tschechien spricht sogar Deutsch. Außerdem beherrscht er Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Slowakisch und Tschechisch. © Imago / Shutterstock Gelson Fernandes (Karriereende), sieben Sprachen: Der Schweizer, der einst im Trikot von Eintracht Frankfurt auflief, ist ein echtes Sprachtalent: Er kann sich auf Portugiesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Kreolisch, Englisch und Spanisch verständigen. Gelson Fernandes (Karriereende), sieben Sprachen: Der Schweizer, der einst im Trikot von Eintracht Frankfurt auflief, ist ein echtes Sprachtalent: Er kann sich auf Portugiesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Kreolisch, Englisch und Spanisch verständigen. © Imago / Poolfoto Miralem Pjanic (Sharjah FC (VAE)), sieben Sprachen: Der Nationalspieler Bosnien und Herzegowinas wuchs in Luxemburg auf und kann sich daher neben Bosnisch auf Luxemburgisch, Französisch und Deutsch unterhalten. Außerdem spricht er Italienisch, Spanisch und Englisch. Miralem Pjanic (Sharjah FC (VAE)), sieben Sprachen: Der Nationalspieler Bosnien und Herzegowinas wuchs in Luxemburg auf und kann sich daher neben Bosnisch auf Luxemburgisch, Französisch und Deutsch unterhalten. Außerdem spricht er Italienisch, Spanisch und Englisch. © Imago / Newspix Pa-Modou Kah (Karriereende), acht Sprachen: Der ehemalige Nationalverteidiger Norwegens beherrscht neben Norwegisch Englisch, Französisch, Arabisch, Schwedisch, Niederländisch, Deutsch und aufgrund seiner gambischen Wurzeln auch Wolof (eine westafrikanische Sprache). Pa-Modou Kah (Karriereende), acht Sprachen: Der ehemalige Nationalverteidiger Norwegens beherrscht neben Norwegisch auch Englisch, Französisch, Arabisch, Schwedisch, Niederländisch, Deutsch und aufgrund seiner gambischen Wurzeln auch Wolof (eine westafrikanische Sprache). © Imago / USA TODAY Network Henrikh Mkhitaryan (Inter Mailand), acht Sprachen: Der Ex-Dortmunder lässt zwar auf dem Platz eher Taten als Worte sprechen, ist aber auch verbal ein vielseitiger Techniker. Außer seiner Muttersprache Armenisch weiß er sich auf Russisch, Ukrainisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch, Englisch und Italienisch zu verständigen. Henrikh Mkhitaryan (Inter Mailand), acht Sprachen: Der Ex-Dortmunder lässt zwar auf dem Platz eher Taten als Worte sprechen, ist aber auch verbal ein vielseitiger Techniker. Außer seiner Muttersprache Armenisch weiß er sich auf Russisch, Ukrainisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch, Englisch und Italienisch zu verständigen. © Imago / ZUMA Wire Romelu Lukaku (Inter Mailand), acht Sprachen: Wie sein armenischer Teamkollege Mkhitaryan ist auch der Belgier ein absolutes Sprachgenie. Er spricht Niederländisch, Französisch, Lingala (eine kongolesische Sprache), Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Spanisch. Romelu Lukaku (Inter Mailand), acht Sprachen: Wie sein armenischer Teamkollege Mkhitaryan ist auch der Belgier ein absolutes Sprachgenie. Er spricht Niederländisch, Französisch, Lingala (eine kongolesische Sprache), Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Spanisch. © Imago / Gribaudi/ImagePhoto Internationale Pressestimmen zur Bayern-Pleite gegen Leipzig: Österreich und Schweiz Krone: „Titel jetzt futsch? Laimer trifft! Bayern droht nach Pleite Super-GAU“
Kurier: „Herber Rückschlag für die Bayern“
Blick: „Bayern verliert – auch die Meisterschaft?“
20min: „Meisterschafts-Wahnsinn in München – jetzt ist der Weg frei für Dortmund“
Internationale Pressestimmen zur Bayern-Pleite gegen Leipzig: England Guardian: „Leipzig verblüfft Bayern und öffnet Tür für Dortmund“ (akl)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON