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BVB beißt auf Granit – Wunschtransfer droht nach Ansage von Klub-Boss zu platzen

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Borussia Dortmund hat einen Wunschspieler für das Wintertransferfenster ausgemacht – und droht in den Verhandlungen leer auszugehen.

Update vom 3. Februar 2025, 14.27 Uhr: Gegenüber dem italienischen Transfer-Insider Fabrizio Romano hat John Textor, Gesellschafter von Olympique Lyon, bekräftigt, Rayan Cherki nicht an Borussia Dortmund abgeben zu wollen. „Wir haben das Angebot von Borussia Dortmund abgelehnt und wir haben keine Absicht, mit ihnen oder irgendeinen anderen Verein zu verhandeln“, lässt sich Textor auf ‚X‘ von Romano zitieren. Das spricht zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht für einen Transfer zum BVB.

Geht der BVB bei Cherki leer aus?

Erstmeldung vom 3. Februar 2025: Dortmund – Bereits seit vergangenen Sommer gilt er als Wunschspieler von Borussia Dortmund, auf einen Transfer warten die Fans aber bis heute. Die große Frage lautet: Wird Rayan Cherki zu Schwarzgelb wechseln?

BVB droht Wunschtransfer zu verpassen

Der variable Offensivspieler von Olympique Lyon soll seit geraumer Zeit auf der Dortmunder Wunschliste stehen. Der 21-jährige Franzose, der zwischenzeitlich auch mit dem FC Bayern und Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht wurde, wäre im BVB-Angriff für Kreativität und Torgefahr (5 Tore und 9 Vorlagen in 26 Saisonspielen) zuständig.

Im September verlängerte Cherki seinen Vertrag in Lyon bis 2026, ein Wechsel wirkt damit aber nur aufgeschoben statt aufgehoben. Zudem berichtete Sky Sport, der Offensivkünstler dürfe den französischen Erstligisten für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 22,5 Millionen Euro verlassen.

Kassiert BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl eine Schlappe auf dem Transfermarkt?

Wie der Bezahlsender erfahren haben will, soll der BVB in den vergangenen Stunden ebenjenen Betrag geboten haben, Lyon habe das Angebot jedoch abgelehnt. Das vermelden auch L‘Equipe und RMC Sport in Frankreich. Zuvor hatte OL-Gesellschafter John Textor am Sonntag am Rande des Ligue-1-Spiels gegen Olympique Marseille bei Canal+ verkündet, Cherki werde nicht verkauft.

Hektischer Deadline Day beim BVB

Laut Sky Sport soll ein Transfer von Cherki aber noch nicht gänzlich vom Tisch sein. Der BVB gebe die Hoffnung auf einen Transfer keineswegs auf. Insofern erwartet den Bundesligisten offenbar ein Poker bis zur letzten Minute.

In der Zwischenzeit bahnen sich andere Transfers in Dortmund an. Einerseits soll Torhüter Diant Ramaj am Montag seinen Medizincheck absolvieren und nach seiner Verpflichtung von Ajax Amsterdam (kolportierte Ablöse: 5 Millionen Euro) umgehend an den FC Kopenhagen verliehen werden. Mit Ramaj bereiten sich die Verantwortlichen dem Vernehmen nach auf einen potenziellen Abgang von Gregor Kobel im Sommer vor. Der Schweizer wird mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht.

Zudem berichteten die Ruhr Nachrichten am Montagmittag, Carney Chukwuemeka sei in Dortmund gelandet. Der zentrale Mittelfeldspieler soll von Chelsea ausgeliehen werden. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wolle der BVB zudem eine stemmbare Kaufoption. Angeblich fordere Chelsea 40 Millionen Euro, allerdings haben die Dortmunder in ihrer Vereinshistorie nie mehr als 35 Millionen Euro für einen Spieler bezahlt.

Ungeachtet davon, wie die Verhandlungen ausgehen, soll außerdem mit Daniel Svensson ein Linksverteidiger des FC Nordsjaelland verpflichtet werden.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO

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