VonFlorian Menzelschließen
Borussia Dortmund steht vor wichtigen Transferentscheidungen. Millionen-Einnahmen eröffnen neue Möglichkeiten bei schwierigen Personalfragen.
Update, 3. Juli, 15.00 Uhr: Borussia Dortmund hat den Transfer von Soumaila Coulibaly zu Racing Straßburg abgeschlossen. Laut Fabrizio Romano einigten sich beide Vereine auf eine Ablösesumme von 8,5 Millionen Euro inklusive Boni für den 21-jährigen Innenverteidiger. Coulibaly unterschreibt in seiner französischen Heimat einen langfristigen Vertrag bis 2030.
Für den BVB ist es ein lukratives Geschäft: Der Franzose kam 2021 ablösefrei aus der PSG-Jugend nach Dortmund, sein Vertrag wäre im kommenden Sommer ausgelaufen. Zusammen mit den Abgängen von Youssoufa Moukoko (FC Kopenhagen) und dem bevorstehenden Jamie Gittens-Wechsel (FC Chelsea) generiert Dortmund etwa 70 Millionen Euro an Transfereinnahmen. Coulibaly verbrachte die vergangene Saison auf Leihbasis bei Stade Brest und spielte in den langfristigen BVB-Plänen keine Rolle mehr.
Update, 3. Juli, 12.45 Uhr: Der FC Chelsea zeigt neben Jamie Gittens auch Interesse an BVB-Verteidiger Soumaila Coulibaly. Laut Sky-Reporter Kaveh Solhekol gab es bereits Gespräche zwischen den Blues und dem Innenverteidiger, der die vergangene Saison bei Stade Brest verbrachte. Coulibaly wurde vom BVB Anfang Juni für die Klub-WM zurückbeordert, kam bislang aber zu keinem Einsatz und spielt in den langfristigen Dortmund-Plänen keine Rolle.
Da Coulibalys Vertrag 2026 ausläuft, wäre dies die letzte Gelegenheit für eine marktgerechte Ablöse – Transfermarkt.de taxiert seinen Wert auf acht Millionen Euro. Chelsea würde ihn zunächst an Kooperationsverein Racing Straßburg verleihen. Das Chelsea-Interesse könnte dem BVB bei den Chukwuemeka-Verhandlungen helfen, da die Westfalen eine erneute Leihe des Engländers erwägen. Beide Vereine könnten sich nun in beiden Personalien entgegenkommen und eine Paket-Lösung finden.
Update, 3. Juli, 10.05 Uhr: Borussia Dortmund muss für Diego Aguado tiefer in die Tasche greifen als geplant. Real Madrid verlangt laut WAZ mindestens zehn Millionen Euro für das 18-jährige Innenverteidiger-Talent – deutlich mehr als die ursprünglich gebotenen sechs Millionen Euro. Die Königlichen hatten das erste BVB-Angebot bereits abgelehnt.
Die Schwarz-Gelben zeigen sich bereit, Real Madrid bei der Ablöse entgegenzukommen. Aguado ist vertraglich noch bis 2029 an Real gebunden und feierte im Januar sein Debüt in der ersten Mannschaft, kam danach aber nicht mehr zum Einsatz. Aktuell weilt der junge Spanier mit Real bei der Klub-WM in den USA, wartet dort aber noch auf seinen ersten Turnier-Einsatz. Der BVB hofft trotz der gestiegenen Forderungen auf eine Einigung mit den Madrilenen.
Update, 2. Juli, 14.10 Uhr: Borussia Dortmund zeigt laut dem italienischen Transfer-Experten Nicolo Schira Interesse an Christian Acatullo von US Sassuolo. Der gerade erst 17 Jahre alt gewordene zentrale Mittelfeldspieler gilt trotz seines jungen Alters bereits als Kandidat für die Dortmund-Zentrale und wäre das nächste Juwel auf der BVB-Einkaufsliste. Acatullo kam bislang noch in keinem Pflichtspiel für Sassuolos Profis zum Einsatz.
Der BVB steht jedoch vor starker Konkurrenz: AC Mailand und der spanische Klub FC Girona sollen ebenfalls ein Auge auf den jungen Italiener geworfen haben. Acatullo überzeugte in der U18 von Sassuolo mit drei Toren und zwei Vorlagen in 29 Spielen und absolvierte bereits zwei Kurzeinsätze für Italiens U17-Nationalteam. Bei Sassuolo besitzt der 2008 geborene Mittelfeldspieler noch einen Vertrag bis 2027, was das Interesse der internationalen Topklubs bislang nicht abschreckt.
Update, 2. Juli, 10.35 Uhr: Borussia Dortmund hat bereits erste Gespräche mit Johan Bakayoko von PSV Eindhoven geführt. Der 22-jährige belgische Nationalspieler gilt als möglicher Ersatz für Jamie Gittens, der kurz vor einem 65-Millionen-Wechsel zum FC Chelsea steht. Laut Bild sollen 30 bis 40 Millionen Euro aus dem Gittens-Erlös in das BVB-Transferbudget fließen, wobei Bakayoko als Hauptziel für die Außenbahn gehandelt wird.
Der Flügelspieler überzeugte in der vergangenen Saison mit neun Toren und einer Vorlage beim PSV-Meistertitel und traf auch zweimal in der Champions League, darunter beim 3:2-Überraschungssieg gegen Liverpool. Bakayoko absolvierte bereits 18 Länderspiele für Belgien. Allerdings hat der BVB starke Konkurrenz: Bayer Leverkusen, RB Leipzig, Olympique Marseille und Nottingham Forest sollen ebenfalls Interesse zeigen. Durch die Gittens-Millionen und die Klub-WM-Einnahmen steht Dortmund jedoch finanziell gut da im Rennen um den 22-Jährigen.
Update, 2. Juli, 09.10 Uhr: Borussia Dortmund arbeitet überraschend an einer weiteren Ausleihe von Carney Chukwuemeka für die kommende Saison. Laut Sport1 wollen die Schwarz-Gelben den 21-jährigen Engländer trotz seiner Verletzungsanfälligkeit im Verein halten. Dies kommt überraschend, da bislang keine Zukunft für den Chelsea-Leihspieler über die Klub-WM hinaus gesehen wurde.
Die Gespräche mit Chelsea sollen nach dem Turnier intensiviert werden, wobei auch der bevorstehende Gittens-Transfer eine Rolle spielen könnte. Chukwuemeka gilt im Verein als Unterschiedsspieler, der in seinen seltenen Einsätzen seine Qualitäten aufblitzen ließ. Allerdings absolvierte er bislang nur 16 Pflichtspiele mit 373 Minuten Spielzeit und einem Tor. Chelsea würde einen Verkauf einer erneuten Leihe vorziehen, doch die 35-Millionen-Euro-Kaufoption wird der BVB definitiv nicht ziehen.
Update, 1. Juli, 14.50 Uhr: BVB-Trainer Niko Kovač hat vor dem Klub-WM-Achtelfinale gegen Monterrey überraschende Aussagen zur Transferplanung gemacht. Auf die Frage nach einem Backup für Serhou Guirassy stellte der Coach klar: „Ich bin froh, dass wir Serhou haben. Er ist unsere Lebensversicherung.“ Einen zweiten waschechten Mittelstürmer sieht Kovač nicht als Priorität - stattdessen vertraut er auf Karim Adeyemi und Maximilian Beier als alternative Optionen.
Die Aussagen kommen einer Transfer-Absage für einen neuen Neuner gleich, obwohl viele Beobachter mit der Verpflichtung eines entwicklungsfähigen Stürmers gerechnet hatten. Guirassy absolvierte in der vergangenen Saison nach Torhüter Gregor Kobel die meisten Minuten aller BVB-Spieler und erzielte 21 Treffer in 30 Bundesliga-Einsätzen. Mit Sébastien Haller steht zwar theoretisch ein zweiter Neuner zur Verfügung, doch den Ivorer möchte der BVB weiterhin von der Gehaltsliste streichen.
Update, 1. Juli, 12.10 Uhr: Borussia Dortmund intensiviert die Bemühungen um Diego Aguado von Real Madrid. Nach der Ablehnung des ersten Angebots über sechs Millionen Euro bereitet der BVB laut Marca ein verbessertes Angebot für den 18-jährigen Abwehrspieler vor. Die Königlichen zeigten sich bislang wenig kompromissbereit.
Der junge Spanier besitzt einen Vertrag bis 2029 in Madrid und ist derzeit primär für Real Madrids Reserve vorgesehen. Dortmund sieht in Aguado, der flexibel in der Innenverteidigung und auf der linken Abwehrseite einsetzbar ist, eine langfristige Investition. Die Schwarz-Gelben hoffen, mit einem erhöhten Angebot Real Madrid doch noch zum Verkauf bewegen zu können.
Erstmeldung, 1. Juli 2025, 11.15 Uhr: Dortmund – Borussia Dortmund befindet sich in einer entscheidenden Phase der Transferperiode. Nach lukrativen Verkäufen stehen den Schwarz-Gelben neue finanzielle Mittel zur Verfügung, während gleichzeitig wichtige Personalentscheidungen anstehen. Der BVB muss sowohl potenzielle Abgänge managen als auch gezielt in Verstärkungen investieren, um für die kommende Saison optimal aufgestellt zu sein.
Giovanni Reyna galt einst als großes Talent, doch schwere Verletzungen haben seine Karriere ins Stocken gebracht. Die Klub-WM hätte eine Gelegenheit sein können, seinen Marktwert zu steigern, doch der BVB setzte ihn kaum ein.
Wer geht? Wer bleibt? – Die Vertragslaufzeiten der Stars von Borussia Dortmund




Dies könnte die Ablösesumme, die Dortmund für ihn erzielen möchte, deutlich schmälern. Der Verein muss nun entscheiden, ob er Reyna weiterhin halten oder ihn noch in diesem Sommer verkaufen möchte, bevor er ablösefrei gehen könnte.
Die Gerüchte um eine Rückkehr von Jadon Sancho zu Borussia Dortmund haben ein Ende gefunden. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hat klargestellt, dass Sancho aktuell kein Thema ist. „Wir haben im Moment aber andere Ideen“, sagte Kehl und betonte, dass die durch den Gittens-Transfer gewonnenen Mittel anderweitig investiert werden sollen.
Sancho, der bereits zweimal für Dortmund gespielt hat, bleibt vorerst bei Manchester United. Damit muss der englische Flügelspieler seine Zukunft anderweitig planen, während der BVB konsequent auf neue Gesichter setzt.
Der Verkauf von Jamie Gittens an den FC Chelsea spült 65 Millionen Euro in die Kassen von Borussia Dortmund. Dieses Geld soll vor allem in die Offensive investiert werden. Namen wie Johan Bakayoko von PSV Eindhoven und Omari Hutchinson von Ipswich Town werden als mögliche Neuzugänge gehandelt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz für Gittens ist noch nicht klar definiert, aber der BVB plant, die Offensive weiter zu verstärken.
Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Ardon Jashari zum BVB sorgen für Verwirrung. Während der Schweizer Nationalspieler mit einem Wechsel zu AC Milan in Verbindung gebracht wird, hat Dortmund erste Kontakte mit dem FC Brügge aufgenommen. Sollte Jashari verpflichtet werden, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf das Transferbudget haben, da eine Ablösesumme von rund 35 Millionen Euro im Raum steht. Der BVB muss abwägen, ob er in Jashari investiert oder die Mittel anderweitig einsetzt.
Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Entscheidungen Borussia Dortmund in Bezug auf Transfers trifft. Die Klub-WM und die verbleibende Transferzeit bieten noch Spielraum für weitere Entwicklungen.
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