Sportvorstand Markus Krösche noch gefordert

Champions League als Herausforderung: Reicht die Stärke des Eintracht-Kaders aus?

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Eintracht Frankfurt erwartet eine Saison mit der Herausforderung Champions League. Ist das Team dafür schon ausreichend vorbereitet?

Frankfurt – Zum Abschluss der Vorbereitung hat Eintracht Frankfurt gegen zwei Mannschaften des FC Fulham getestet. Am Vormittag setzten sich die Hessen mit 3:1 durch, Elye Wahi traf doppelt und Neuzugang Ritsu Doan einfach. Am Nachmittag hingegen unterlag man dem Premier-League-Team mit 0:1 (0:1). Es fehlten Durchschlagskraft und vor allem Frische. Das ist aber normal zu diesem Zeitpunkt.

Ist die Eintracht reif für die Königsklasse?

Die Eintracht sieht sich insgesamt gerüstet für die Saison mit den drei Wettbewerben Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal. Nach Informationen von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, sind nach beiden Königstransfers Jonathan Burkardt und Doan prinzipiell keine weiteren Neuzugänge geplant. Allerdings sind solche Pläne zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Stempel „Stand jetzt“ versehen.

Eintracht will Quartett weiterhin abgeben

Sportvorstand Markus Krösche möchte zunächst vor allem bei Aurelio Buta, Mo Dahoud, Junior Dina Ebimbe und Hrvoje Smolcic Lösungen finden. Das Quartett soll noch abgegeben werden, bei der Eintracht haben sie allesamt keine Zukunft mehr. Doch hat der Kader tatsächlich schon die nötige Qualität, um vor allem in der Königsklasse mehr als nur einen „Touristen-Status“ zu erlangen?

Zweifelsohne stehen Trainer Dino Toppmöller viele verschiedene Fähigkeiten und enormes Talent zur Verfügung. Auch den Abgang von Superstar Hugo Ekitiké zum FC Liverpool konnten die Hessen mit Burkardt und Doan auf dem Papier prima auffangen. Wahi kommt immer besser in Form, Michy Batshuayi ist ein erfahrener Backup. Im Sturm ist somit nur bei einem Abgang ein Neuzugang nötig.

Zwei Publikumsmagneten feiern ihr Comeback - die 18 Fußballtempel der Bundesliga-Saison 2025/2026

Die Allianz Arena beim Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach.
In der Allianz Arena trägt der Rekordmeister FC Bayern München seine Heimspiele aus. © ActionPictures/IMAGO
Die Allianz Arena vor einem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach.
75.024 Zuschauer können bei nationalen Spielen in der Allianz Arena Platz nehmen. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
Die Heimat der „Werkself“: die BayArena. © Moritz Mueller/IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.
30.210 Zuschauer passen in die Leverkusener BayArena. © nordphoto GmbH / Meuter/IMAGO
Der Deutsche Bank Park beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund.
Stimmungsvolles Stadion: Im Deutsche Bank Park spielt Eintracht Frankfurt seine Heimspiele. © Philipp Kresnik / SPP/IMAGO
Der Deutsche Bank Park rund um ein Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld.
Der Deutsche Bank Park hat eine Kapazität von 60.000 Zuschauern. © Jan Huebner/Voigt via www.imago-images.de
Der Innenraum des Signal Iduna Parks beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Holstein Kiel.
Der Signal Iduna Park ist das Wohnzimmer von Borussia Dortmund. © Hesham Elsherif/IMAGO
Der Signal Iduna Park rund um ein Spiel der zweiten Mannschaft in der 3. Liga.
Der Signal Iduna Park kann 81.365 Zuschauer beherbergen. © Fabian Kleer/IMAGO
Choreo im Europa-Park Stadion des SC Freiburg beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim.
Das Wohnzimmer des SC Freiburg: das Europa-Park Stadion. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Das Europa-Park Stadion vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt.
34.700 Zuschauer passen in das Freiburger Europa-Park Stadion. © BEAUTIFUL SPORTS/Bosco/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena beim Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.
In der MEWA Arena kämpft der 1. FSV Mainz 05 um Punkte. © Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen.
Die Mainzer MEWA ARENA bietet Platz für 33.305 Fans. © Vitali Kliuiev/IMAGO
Die Red Bull Arena beim Bundesliga-Duell zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart.
In der Red Bull Arena bestreitet RB Leipzig seine Heimspiele. © motivio/IMAGO
Die Zuschauer auf dem Weg in die Red Bull Arena zum Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund.
Bis zu 47.800 Zuschauer können in der Red Bull Arena ein Spiel verfolgen. © motivio/IMAGO
Das Bremer Weserstadion beim Heimspiel in der Bundesliga gegen RB Leipzig.
Im Weserstadion ist der SV Werder Bremen zuhause. © Dennis Ewert/RHR-FOTO/IMAGO
Das Bremer Weserstadion vor einem Bundesligaspiel gegen Frankfurt.
Das Bremer Weserstadion hat eine Kapazität von 42.100 Plätzen. © nordphoto GmbH / Teresa Kroeger/IMAGO
Die MHP Arena des VfB Stuttgart beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg.
Das Wohnzimmer des VfB Stuttgart mit einfallender Sonne: die MHP Arena. © Michael Weber IMAGEPOWER/IMAGO
Die MHP Arena vor einem DFB-Pokalspiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig.
In der MHP Arena finden maximal 60.058 Zuschauer Platz. © Roger Petzsche/IMAGO
Der Borussia-Park beim 4:4 gegen die TSG Hoffenheim.
Hier kämpft Borussia Mönchengladbach um Zählbares: der Borussia-Park. © Werner OTTO/IMAGO
Der Borussia-Park vor einem Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen.
54.042 Zuschauer können im Borussia-Park Platz nehmen. © nordphoto GmbH / Christian Schulze/IMAGO
Die Volkswagen Arena beim Bundesliga-Spiel zwischen Wolfsburg und Freiburg.
Die Heimat des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena. © Arne Amberg/IMAGO
Das Stadion des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena.
Die Zuschauerkapazität der Wolfsburger Volkswagen Arena beträgt 28.917. © Schoening/IMAGO
Die WWK Arena von innen beim Bundesliga-Spiel FC Augsburg gegen Holstein Kiel.
In der WWK Arena trägt der FC Augsburg seine Heimduelle aus. © kolbert-press/Martin Agüera/IMAGO
Die WWK Arena rund um ein Bundesliga-Spiel des FC Augsburg gegen den 1. FSV Mainz 05.
Die WWK Arena fasst 30.660 Zuschauer. © Ulrich Wagner/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen Holstein Kiel.
Das Stadion An der Alten Försterei: Hier spielt der 1. FC Union Berlin seine Heimspiele. © nordphoto GmbH / Engler/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei rund um das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Holstein Kiel.
Im Stadion An der Alten Försterei finden 22.012 Zuschauer Platz. © Herbertz / Nico Herbertz/IMAGO
Das Millerntor-Stadion beim Heimspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Der FC St. Pauli empfängt seine Gegner im Millerntor-Stadion. © Julia Rahn/IMAGO
Das Millerntor-Stadion vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Das Millerntor-Stadion auf St. Pauli hat 29.546 Plätze. © Julia Rahn/IMAGO
Die PreZero Arena von innen beim Bundesliga-Heimspiel zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund.
Die Heimspielstätte der TSG Hoffenheim: die PreZero Arena. © Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank/IMAGO
Die PreZero Arena der TSG Hoffenheim.
30.150 Zuschauer passen in die PreZero Arena. © Silas Stein/IMAGO
Die Voith-Arena beim Play-off-Duell in der Conference League zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem FC Kopenhagen.
Die Voith-Arena ist die Heimstätte des 1. FC Heidenheim. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Die Heidenheimer Voith-Arena von außen.
15.000 Zuschauer passen in die Heidenheimer Voith-Arena. © H. Langer via www.imago-images.de
Die Südkurve des Rheinenergiestadions beim Zweitliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Stadion mit Bundesliga-Stimmung: das Kölner Rheinenergiestadion. © Eibner-Pressefoto/Justin Deronde/IMAGO
Das Kölner Rheinenergiestadion vor einem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig.
50.000 Zuschauer können sich im Rheinenergiestadion die Heimspiele des 1. FC Köln ansehen. © Mika Volkmann/IMAGO
Das Hamburger Volksparkstadion beim Zweitliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und dem SSV Ulm.
Im Volksparkstadion gibt es für die HSV-Fans ab der Saison 2025/26 endlich wieder Bundesliga-Fußball zu sehen. © Philipp Szyza/IMAGO
Das Volksparkstadion vor dem Zweitligaderby gegen den FC St. Pauli.
Das Volksparkstadion verfügt über 57.000 Plätze. © Philipp Szyza/IMAGO

Die Offensive ist auch hinter den Stürmern gut aufgestellt – und zwar in der Spitze und Breite. Doan, Mario Götze, Can Uzun, Ansgar Knauff, Jean-Matteo Bahoya, Farès Chaibi und Herausforderer Paxten Aaronson bringen allesamt verschiedene und spannende Profile mit. Ob Tempo, Geradlinigkeit, Technik, Torgefahr, Dribbling, Spielwitz oder Tiefgang – Toppmöller hat ein breites Portfolio zur Verfügung.

Fragezeichen gibt es allerdings noch in den hinteren Reihen. Die Viererkette vor Torhüter Kevin Trapp ist mit Rasmus Kristensen, Robin Koch, Arthur Theate und Nathaniel Brown hochklassig besetzt. Nnamdi Collins ist ein verheißungsvoller erster Nachrücker, auch Elias Baum soll Chancen erhalten. Doch was ist mit Innenverteidiger Aurèle Amenda und Linksverteidiger Niels Nkounkou?

Diese Fragen muss die Führung bis zum Ende der Transferperiode am 1. September ehrlich beantworten. Sollte es wirklich Zweifel daran geben, dass Amenda und Nkounkou helfen können, braucht es noch Korrekturen. Dies gilt auch für die Sechserposition. Ellyes Skhiri konnte in der Vorbereitung kaum mittrainieren, Oscar Höjlund verpasste bisher den nächsten Schritt. Hugo Larsson alleine ist zu wenig.

Natürlich ist Chaibi zu einem der Gewinner der Vorbereitung mutiert. Der Algerier hat unbestritten große strategische Qualitäten und er ist besser im Zweikampf, als es auf den ersten Blick auffällt. Dennoch gibt es Fragezeichen, ob das tatsächlich stante pede auf höchstem Niveau funktioniert. Die Position des Sechsers ist eine, die den Unterschied zwischen guten und sehr guten Teams ausmacht.

Eintracht-Boss hat Ekitiké-Abgang bislang ersetzt

Krösche ist es bisher gelungen, die Qualität im Kader auch nach dem Ekitiké-Abgang hochzuhalten. Zudem baut die Eintracht auf die Entwicklung einzelner Spieler. Ob Uzun, Brown, Collins, Wahi, Chaibi, Knauff, Larsson, Aaronson, Bahoya oder Eigengewächs Elias Baum – sie alle können noch zulegen und sollen den berühmten nächsten Schritt gehen.

Eine Vorbereitung ist jedoch auch dazu da, das Team auf Herz und Nieren zu prüfen. In den kommenden 21 Tagen lassen sich noch Lücken schließen. Öffnen sich bis zum „Deadline Day“ Türen, möglicherweise auch für eine Leihe? Im Frühjahr tauchte etwa der Name Wataru Endo vom FC Liverpool in der Gerüchteküche auf. Der erfahrene Japaner stand unter Coach Arne Slot nur 865 Minuten auf dem Feld.

Eintracht-Sportvorstand Krösche hat häufiger schon Last-Minute-Deals getätigt. Es ist nicht auszuschließen, dass er auch diesmal spät in der Transferperiode tätig wird. Der Plan ist aktuell zwar ein anderer – zumindest lautet so die offizielle Sprachregelung. Doch wer den Manager kennt, der weiß, dass er weiter am optimalen Kader arbeitet. Und dort täte ein Sechser definitiv noch gut.

Rubriklistenbild: © IMAGO/HMB Media/Claus

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