De Ligt spielt nicht

Bayern-Aufstellung gegen Real ist da: Musiala-Entscheidung gefallen – Überraschung bei Müller

  • schließen
  • Korbinian Kothny
    Korbinian Kothny
    schließen

Thomas Tuchel plagen vor dem CL-Knaller gegen Real Madrid Personalsorgen. Thomas Müller lässt er von Beginn an ran, auch zwei Angeschlagene beginnen.

Update vom 30. April, 19.55 Uhr: Da ist die Aufstellung des FC Bayern! Thomas Tuchel bringt die erwartete Elf, lediglich Thomas Müller hatte man nicht in der Startelf erwartet.

Bayern-Aufstellung gegen Real Madrid

Neuer - Kimmich, Kim, Dier, Mazraoui - Goretzka, Laimer - Sané, Müller, Musiala - Kane

Der FC Bayern beginnt mit Jamal Musiala in der Startelf.

Update vom 30. April, 19.34 Uhr: Die Aufstellung von Real Madrid ist bereits verfügbar. Etwas überraschend sitzt Eduardo Camavinga auf der Bank. Toni Kroos beginnt. Auch Antonio Rüdiger.

Real-Aufstellung: Lunin - Vazquez, Nacho, Rüdiger, Mendy - Tchouameni - Valverde, Kroos - Belingham - Rodrygo, Vinicius Junior

Update vom 30. April, 18.31 Uhr: In gut einer Stunde werden wir wissen, mit welcher Elf der FC Bayern den CL-Kracher gegen Real Madrid bestreiten wird. Noch gibt es ein Rätselraten um Leroy Sané und Serge Gnabry.

Die wahrscheinlichste Variante ist, dass Sané, mit dem sich Sportvorstand Max Eberl zuletzt wegen einer möglichen Vertragsverlängerung getroffen hatte, beginnen wird und Gnabry im Laufe der Partie eingewechselt wird.

Trainer Thomas Tuchel hatte bereits angekündigt, dass Gnabry einen Treffer erzielen wird. „Ich weiß nicht warum, aber ich habe es im Gefühl“, so der Bayern-Trainer am Montag auf der PK.

Update vom 30. April, 18.00 Uhr: Wer ersetzt Abwehrchef Matthijs de Ligt? Thomas Tuchel hat mit Kim und Upamecano zwei Optionen für den Platz neben dem gesetzten Eric Dier. Vermutlich fällt die Wahl auf den Südkoreaner, der zuletzt im Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt schon eingewechselt wurde für den Niederländer.

Bayern-Star de Ligt fehlt beim Anschwitzen

Update vom 30. April, 14.22 Uhr: So langsam steigt die Spannung in der bayrischen Landeshauptstadt. Der FC Bayern ist nach einem leichten Anschwitzen mittlerweile im Teamhotel angekommen. Und wie die Bild berichtet, war Matthijs de Ligt dort nicht dabei. Unwahrscheinlich, dass der Niederländer ohne Anschwitzen heute Abend trotzdem in der Startelf steht. Das wäre ein bitterer Schlag für Thomas Tuchel.

Die mögliche Aufstellung des FC Bayern: Neuer – Kimmich, Dier, Kim, Mazraoui – Laimer, Goretzka – Sané, Musiala (Guerreiro), Gnabry – Kane

Update vom 30. April, 7.45 Uhr: Es ist der bisherige Höhepunkt des Jahres: Der FC Bayern empfängt Real Madrid zum Halbfinal-Hinspiel in der Champions League. Und die Münchener plagen – wie schon so oft in der Saison – Personalsorgen. Allerdings gibt es gute Nachrichten von der Säbener Straße: Beim Abschlusstraining am Montag konnten die angeschlagenen Jamal Musiala, Serge Gnabry, Leroy Sané und Dayot Upamecano allesamt mittrainieren.

Lediglich Abwehrchef Matthijs de Ligt musste noch passen. Der Niederländer laboriert an einer Innenbandverletzung am Knie. Beim formstarken 24-Jährigen wird es wohl auf eine Last-Minute-Entscheidung hinauslaufen. Erster Ersatzkandidat wäre wohl Minjae Kim.

Matthijs de Ligt musste gegen Frankfurt angeschlagen ausgewechselt werden.

Bayern-Dilemma vor dem Real-Kracher: Tuchel bangt um fünf Stars

Erstmeldung vom 29. April: München – Wer wird für den CL-Knaller am Dienstag rechtzeitig fit? Es ist die große, sportliche Frage, die Thomas Tuchel vor dem Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid beschäftigt. Matthijs de Ligt, Dayot Upamecano, Konrad Laimer, Serge Gnabry, Leroy Sané und Jamal Musiala: Die Liste der Fragezeichen beim FC Bayern ist lang.

Laimer gewinnt wohl das Rennen gegen die Zeit

Dennoch stellte Tuchel auf der PK vor dem Hinspiel klar: „Halbfinale fühlt sich schon an wie Finale. Mein Ansatz ist, wie ein Finale aufzustellen“, schränkte aber gleichzeitig ein: „Vier angeschlagene Spieler wäre in der Summe wahrscheinlich zu viel, wenn wir wissen sollten, dass sie nicht durchspielen können.“

Am besten sieht es laut dem Bayern-Coach bei Laimer aus. Der Österreicher konnte schon beim Abschlusstraining am Montag mitwirken, für Upamecano und de Ligt kam dieses zu früh. Bei Musiala und Sané läuft es mit Blick auf Real wohl auf eine Last-Minute-Entscheidung hinaus.

Thomas Tuchel will das Halbfinale gegen Real Madrid „wie ein Finale“ coachen.

De Ligt muss auf die Zähne beißen – Davies-Rückkehr?

Dass vor allem aber de Ligt hart in Nehmen ist, bewies der Niederländer schon mehrfach in dieser Saison. Und der 24-Jährige zeigte sich zuletzt in prächtiger Verfassung. Sollte es irgendwie bei ihm gehen, wird de Ligt morgen wohl in der Startelf stehen – Abschlusstraining hin oder her. Erster Ersatzkandidat ist Minjae Kim.

Hinten links stellt sich die Frage: Kehrt Alphonso Davies nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf zurück oder bekommt erneut Noussair Mazraoui das Vertrauen? Gegen Frankfurt testete Tuchel den Marokkaner. Ein Hinweis?

Tuchel von Gnabry-Treffer überzeugt

Im Mittelfeldzentrum läuft alles auf eine Doppelsechs zwischen Laimer und Goretzka hinaus. Pavlovic wird wohl erstmal auf der Bank Platz nehmen müssen. Spannender wird es da schon eine Reihe weiter vorne. Die komplette vermutliche Erstbesetzung ist angeschlagen: Sané, Musiala und Gnabry.

So oft wie Tuchel in den vergangenen Tagen allerdings betonte, dass er von einem Gnabry-Treffer am Dienstag überzeugt ist, würde es nicht überraschen, wenn der Bayern-Star nach seiner Genesung sofort wieder in der Startelf steht.

Tuchel-Nachfolger beim FC Bayern: Die Kandidaten-Liste in der Übersicht

Der niederländische Coach Erik ten Hag ist bei seinem aktuellen Klub Manchester United nicht unumstritten. Es ist möglich, dass sich beide Parteien im Sommer trennen. Laut Ex-Profi und Insider Jan Aage Fjörtoft scheint sogar ein Trainertausch mit FCB-Noch-Coach Tuchel nicht ausgeschlossen, wie der Norweger auf X schreibt.
Der niederländische Coach Erik ten Hag ist bei seinem aktuellen Klub Manchester United nicht unumstritten. Es ist möglich, dass sich beide Parteien im Sommer trennen. Laut Ex-Profi und Insider Jan Aage Fjörtoft scheint sogar ein Trainertausch mit FCB-Noch-Coach Tuchel nicht ausgeschlossen, wie der Norweger auf X schreibt. © Imago/Matthews
Der frühere Bayern-Profi und spätere Reserve-Coach Martín Demichelis wird immer wieder von Experten als mögliche Übergangslösung auf der Trainerbank genannt, die im Erfolgsfall zur Dauerlösung werden könnte. Demichelis trainiert aktuell den argentinischen Spitzenklub River Plate. Trotz einiger Erfolge und der Meisterschaft im letzten Jahr ist der Coach in Buenos Aires nicht unumstritten. Die Argentinier könnten Demichelis bei einem tatsächlichen Bayern-Interesse ziehen lassen.
Der frühere Bayern-Profi und spätere Reserve-Coach Martín Demichelis wird immer wieder von Experten als mögliche Übergangslösung auf der Trainerbank genannt, die im Erfolgsfall zur Dauerlösung werden könnte. Demichelis trainiert aktuell den argentinischen Spitzenklub River Plate. Trotz einiger Erfolge und der Meisterschaft im letzten Jahr ist der Coach in Buenos Aires nicht unumstritten. Die Argentinier könnten Demichelis bei einem tatsächlichen Bayern-Interesse ziehen lassen. © Imago/SFSI
Der arbeitslose Spanier Julen Lopetegui ist ebenfalls einer der Kandidaten. Der FC Bayern muss sich laut Sky aber mit Premier-League-Klub West Ham United um den früheren Coach von Real Madrid streiten, die den Coach ebenfalls verpflichten wollen.
Der arbeitslose Spanier Julen Lopetegui ist ebenfalls einer der Kandidaten. Der FC Bayern muss sich laut Sky aber mit Premier-League-Klub West Ham United um den früheren Coach von Real Madrid streiten, die den Coach ebenfalls verpflichten wollen. © Imago
Zwischen Zinédine Zidane und dem FC Bayern soll es laut der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport bereits Kontakt gegeben haben. Laut Sportbild kommt ein Engagement des dreimaligen Weltfußballers in München aber nicht infrage, weil er einen Verein trainieren wolle, dessen Sprache er beherrsche. Für den Franzosen, der langfristig als designierter Nachfolger von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps gilt, wäre ein Engagement in der bayerischen Landeshauptstadt die erste Trainerstation seit seinem Ausscheiden bei Real Madrid 2021. Als Coach der „Königlichen“ gewann er in zwei Amtszeiten unter anderem zweimal die spanische Meisterschaft und dreimal die Champions League.
Zwischen Zinédine Zidane und dem FC Bayern soll es laut der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport bereits Kontakt gegeben haben. Laut Sportbild kommt ein Engagement des dreimaligen Weltfußballers in München aber nicht infrage, weil er einen Verein trainieren wolle, dessen Sprache er beherrsche. Für den Franzosen, der langfristig als designierter Nachfolger von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps gilt, wäre ein Engagement in der bayerischen Landeshauptstadt die erste Trainerstation seit seinem Ausscheiden bei Real Madrid 2021. Als Coach der „Königlichen“ gewann er in zwei Amtszeiten unter anderem zweimal die spanische Meisterschaft und dreimal die Champions League. © Matthias Schrader/dpa
Roberto de Zerbi, der mit Brighton & Hove Albion erfolgreichen und ansehnlichen Fußball spielen lässt, soll bei Max Eberl hoch im Kurs stehen. Laut Sport Bild soll er eine Art Plan B darstellen, falls die Alonso-Verpflichtung nicht klappt. Der Italiener wäre allerdings wohl nicht billig, besitzt laut dem englischen Telegraph eine Ausstiegsklausel von 14 Millionen Euro. Dann wäre da noch die Sprachbarriere, die allerdings für die Bayern kein Ausschlusskriterium ist.
Roberto de Zerbi, der mit Brighton & Hove Albion erfolgreichen und ansehnlichen Fußball spielen lässt, soll bei Max Eberl hoch im Kurs stehen. Laut Sport Bild soll er eine Art Plan B darstellen, falls die Alonso-Verpflichtung nicht klappt. Der Italiener wäre allerdings wohl nicht billig, besitzt laut dem englischen Telegraph eine Ausstiegsklausel von 14 Millionen Euro. Dann wäre da noch die Sprachbarriere, die allerdings für die Bayern kein Ausschlusskriterium ist. © IMAGO/Zac Goodwin
Wird es am Ende ein Bayern-Schreck? Der Name Unai Emery hält sich verdächtig lange an der Säbener Straße. 2022 kickte er mit Villareal die Bayern in der CL raus. Aktuell ist der Spanier bei Aston Villa unter Vertrag.
Wird es am Ende ein Bayern-Schreck? Der Name Unai Emery hält sich verdächtig lange an der Säbener Straße. 2022 kickte er mit Villareal die Bayern in der CL raus. Aktuell ist der Spanier bei Aston Villa unter Vertrag. © IMAGO/Ibrahim Ezzat
Seit seinem Intermezzo bei Tottenham (November 2021 bis März 2023) ist Antonio Conte ohne Job. Zuvor hatte der Süditaliener Inter Mailand, den FC Chelsea und – ziemlich erfolgreich – Juventus Turin gecoacht. Mit „Juve“ holte er zwischen 2012 und 2014 dreimal den Scudetto, auch mit Internazionale (2021) wurde Conte Italienischer Meister.
Seit seinem Intermezzo bei Tottenham (November 2021 bis März 2023) ist Antonio Conte ohne Job. Zuvor hatte der Süditaliener Inter Mailand, den FC Chelsea und – ziemlich erfolgreich – Juventus Turin gecoacht. Mit „Juve“ holte er zwischen 2012 und 2014 dreimal den Scudetto, auch mit Internazionale (2021) wurde Conte Italienischer Meister. Die italienische Zeitung Repubblica berichtete, Conte stehe ganz oben auf der Bayern-Kandidateniste. © Imago
Roger Schmidt und Christoph kennen sich aus gemeinsamen Salzburg-Zeiten und wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Aktuell steht der Coach bei Benfica Lissabon unter Vertrag und soll eine Ausstiegsklausel über 30 Millionen Euro haben.
Roger Schmidt und Christoph kennen sich aus gemeinsamen Salzburg-Zeiten und wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Aktuell steht der Coach bei Benfica Lissabon unter Vertrag und soll eine Ausstiegsklausel über 30 Millionen Euro haben. © IMAGO/Norbert Scanella
Hansi Flick war bereits von November 2019 bis Juni 2021 Trainer beim FC Bayern. Wie die Sport Bild berichtet, beschäftigen sich die Bayern-Bosse mit einer möglichen Rückholaktion des Ex-Coachs. In der Saison 2019/20 hatte der Badener mit den Münchnern die Champions League, die Meisterschaft und den DFB-Pokal sowie den nationalen als auch den internationalen Supercup gewonnen. Im September 2023 wurde Flick als Bundestrainer entlassen.
Hansi Flick war bereits von November 2019 bis Juni 2021 Trainer beim FC Bayern. Wie die Sport Bild berichtete, beschäftigen sich die Bayern-Bosse mit einer möglichen Rückholaktion des Ex-Coachs. In der Saison 2019/20 hatte der Badener mit den Münchnern die Champions League, die Meisterschaft und den DFB-Pokal sowie den nationalen als auch den internationalen Supercup gewonnen. Im September 2023 wurde Flick als Bundestrainer entlassen. © Gladys Chai von der Laage/Imago
José Mourinho soll sich laut Bild für den Trainerjob beim FC Bayern interessieren. Der portugiesische Star-Trainer soll bereits Deutsch lernen. Mit dem FC Porto (2004) und Inter Mailand (2010) gewann Mourinho die Champions League. Mit Porto siegte er zudem im Uefa-Cup (2003), mit Manchester United 2017 im Nachfolge-Wettbewerb, der Europa League (2017). Mit dem FC Chelsea wurde Mourinho dreimal Englischer Meister (2005, 2006, 2015), mit Inter holte er zweimal den Scudetto (2009, 2010) und mit Real Madrid die spanische Meisterschaft 2012.
José Mourinho soll sich laut Bild für den Trainerjob beim FC Bayern interessieren. Der portugiesische Star-Trainer soll bereits Deutsch lernen. Mit dem FC Porto (2004) und Inter Mailand (2010) gewann Mourinho die Champions League. Mit Porto siegte er zudem im Uefa-Cup (2003), mit Manchester United 2017 im Nachfolge-Wettbewerb, der Europa League (2017). Mit dem FC Chelsea wurde Mourinho dreimal Englischer Meister (2005, 2006, 2015), mit Inter holte er zweimal den Scudetto (2009, 2010) und mit Real Madrid die spanische Meisterschaft 2012. © Nicola Ianuale/Imago
Joachim Löw ist schon seit Sommer 2021 ohne Job. Zwar wurde er zwischenzeitlich mit mehreren Top-Klubs in Verbindung gebracht, bislang entschied sich der 64-jährige Badener aber nicht für ein Engagement. In der Münchner Allianz Arena wird der langjährige Bundestrainer (2006 bis 2021) dagegen immer wieder gesichtet. Ein Indiz?
Joachim Löw ist schon seit Sommer 2021 ohne Job. Zwar wurde er zwischenzeitlich mit mehreren Top-Klubs in Verbindung gebracht, bislang entschied sich der 64-jährige Badener aber nicht für ein Engagement. In der Münchner Allianz Arena wird der langjährige Bundestrainer (2006 bis 2021) dagegen immer wieder gesichtet. Ein Indiz? © Bernd Feil/M.i.S./Imago

Komplette Offensivreihe des FC Bayern angeschlagen

Bei Sané ist die Lage wohl ähnlich wie bei de Ligt. Ohne Schmerzen wird es nicht gehen. Spätestens seit dem Arsenal-Spiel ist aber klar: Der Linksfuß nimmt diese an und stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Bei Musiala ist es hingegen ein wenig verzwickter. Der Jungstar hätte eigentlich schon gegen Frankfurt am Wochenende Selbstvertrauen tanken sollen, fiel aber verletzungsbedingt aus. Solle es beim 21-Jährigen tatsächlich nicht reichen, stehen Thomas Müller oder Raphaël Guerreiro bereit.

Und vorne? Harry Kane!

Rubriklistenbild: © IMAGO

Kommentare