Crunchtime: Kehrt Eintracht-Star aus dem Hintergrund zurück?
VonChristopher Michel
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Die Karriere von Mahmoud Dahoud hat bei Eintracht Frankfurt noch keinen Antrieb erhalten. Verändert sich die Situation im Endspurt?
Frankfurt – Mahmoud Dahoud ist bei Eintracht Frankfurt etwas in Vergessenheit geraten. Der zweifache Nationalspieler kam bislang vor allem in der Europa League zum Einsatz, in der Bundesliga stand er nur dreimal in der Startelf. Trainer Dino Toppmöller setzte im Jahr 2025 nur noch in zwei Ligapartien auf die Fähigkeiten des 29-Jährigen.
Kann Dahoud der Eintracht im Endspurt helfen?
In den beiden Topspielen gegen den FC Bayern München (1:4) und Bayer Leverkusen (0:4) stand Dahoud keine Minute auf dem Platz. Dabei hätte er mit seiner Erfahrung, Spielübersicht und Technik in den Partien durchaus Akzente setzen können. Weder Ellyes Skhiri noch Hugo Larsson oder Oscar Höjlund überzeugten in den vergangenen 180 Minuten.
Schlägt in der Crunchtime die Stunde von Dahoud? Toppmöller ließ ihn in sechs Europa League-Duellen mitwirken, einmal fehlte er krankheitsbedingt. Wenn die Eintracht am Donnerstag (21 Uhr) in Amsterdam das Hinspiel des Achtelfinales gegen Ajax bestreitet, betritt er gewohntes Terrain.
Dahoud lauert bei der Eintracht auf seine Chance
Dahoud war beim 2:0-Sieg von Brighton 65 Minuten mit dabei. Er weiß in solchen Duellen, was die Mannschaft braucht. Sein Erfahrungsschatz umfasst immerhin stolze 30 Champions League- und 22 Europa League-Partien, er ist zudem mit seinem Ex-Klub Borussia Dortmund 2021 als Stammspieler DFB-Pokal-Sieger geworden. Jetzt, wo der Motor in der Schaltzentrale strauchelt, sucht Dahoud seine Chance.
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Trotz der für ihn schwierigen Situation steckt er nach Informationen von fussball.news, dem Fußballportal von IPPEN.MEDIA, nicht auf. Dahoud ist heiß auf Minuten, er will sich in Frankfurt weiterhin durchsetzen und hat den Anspruch, Leader zu sein. Die jungen Spieler können dem technisch begabten Mittelfeldspieler in schwierigen Situationen den Ball geben.
All dieser Qualitäten zum Trotz konnte er sich nicht festbeißen, ihm fehlt derzeit der Rhythmus. „Meine bisherige Zeit bei der Eintracht ist für mich persönlich etwas wechselhaft, aber unterm Strich positiv. Klar ist auch, dass noch viel Luft nach oben ist“, erklärte der im Sommer am Deadline-Day verpflichtete Dahoud.
Möglicherweise ist nun der Zeitpunkt gekommen, wo er sich festbeißen kann. Konkurrent Skhiri wird nämlich definitiv am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) gegen Union Berlin wegen Gelbsperre fehlen. Ob Toppmöller schon in der stimmungsvollen Johan-Cruyff-Arena auf ihn zurückgreift und einen Kaltstart wagt?