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Der VfB Stuttgart hat sich gegen Mainz 05 als Spitzenmannschaft präsentiert. Das sagt VfB-Sportdirektor Wohlgemuth zur Tabellensituation.
Stuttgart - Der Traum lebt bei den Schwaben weiter. Der Traum vom europäischen Geschäft, der längst realistische Züge annimmt. Dafür spricht die Art und Weise, mit der die Mannschaft des VfB Stuttgart die wenigen Rückschläge wegsteckt, die sie in dieser Saison erlebt.
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Mittelstädt, Leweling und Undav schießen den VfB Stuttgart gegen Mainz 05 zum Sieg
Wie das Pokal-Aus am vergangenen Dienstag (6. Februar) bei Bayer 04 Leverkusen (2:3), das die Schwaben erstmal verdauen mussten, wie Trainer Sebastian Hoeneß zugab. Doch der Coach hat einmal mehr die richtigen Worte gefunden, sodass seine Schützlinge das Heimspiel gegen die abstiegsbedrohten Mainzer kaltschnäuzig herunterspielten. Maximilian Mittelstädt erzielte das 1:0 (45. Minute +2), bevor Jamie Leweling auf 2:0 erhöhte (45.+5) und Deniz Undav mit dem 3:0 den Deckel draufmachte (73.). Die über weite Strecken hilflosen Nullfünfer kamen lediglich zum 1:3-Ehrentreffer durch Ludovic Ajorque (76.).
Mit dem Heimsieg feierte Stuttgart bereits den dritten Dreier in Folge und befindet sich somit weiter auf Champions-League-Kurs. Immerhin beträgt der Abstand auf den Tabellenfünften, RB Leipzig, inzwischen satte sechs Punkte. Bis zum Tabellensiebten SC Freiburg sind es sogar sage und schreibe 15 Zähler.
VfB-Linksverteidiger Mittelstädt: „Wir sind auf einem guten Weg, unsere Träume zu erfüllen“
Trotzdem bleiben sie beim VfB vorsichtig, wie Torschütze Mittelstädt klarstellt: „Träumen darf man immer, aber gerade die Wochen nach dem Start haben uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Klar ist es schön, dass wir solche einen komfortablen Vorsprung haben, wir müssen aber weiter unsere Leistung bringen und dürfen keinen Zentimeter nachlassen.“
Denn das Blatt könne sich schnell wenden, mahnte der Linksverteidiger, der schlussendlich allerdings selbst zugeben muss: „Wir sind aktuell auf einem guten Weg, unsere Träume vielleicht irgendwann erfüllen zu können.“ Wie die Träume Mittelstädts im Detail aussehen, ob darin die Champions-League-Hymne ertönt, verrät der 26-Jährige nicht.
Auch Sportdirektor Fabian Wohlgemuth bleibt sich treu und lässt sich hinsichtlich des europäischen Geschäfts keine neuen Ziele entlocken. Aber auf BW24-Nachfrage gibt er immerhin zu Protokoll: „Wir stehen nicht zu Unrecht da, denn die Tabelle zeigt schon das ungefähre Leistungsbild und die Unterschiede zwischen den Mannschaften ab, klar.“ Am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es für den VfB bei Darmstadt 98 weiter. Zuletzt berichtete BW24, weshalb VfB-Sportdirektor Wohlgemuth kein „künstliches Ziel“ ausrufen will.
Rubriklistenbild: © Michael Weber IMAGEPOWER/IMAGO

