Signal an die Konkurrenz

Reifeprüfung bestanden: FC Bayern siegt verdient zum Champions-League-Auftakt

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Zum Auftakt der neuen Champions-League-Saison schlägt der FC Bayern den FC Chelsea eindrucksvoll mit 3:1. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Die Bayern bestätigen ihre Form der letzten Wochen und nehmen auch die Hürde Chelsea souverän. Über weite Strecken zeigte sich das Team von Vincent Kompany erwachsen und abgeklärt und musste nur in der ersten Halbzeit knifflige Phasen überstehen. Dabei hatten die Roten durchaus genug Chancen, um eine frühere Entscheidung und Ruhe herbeizuführen. Weitere positive Erkenntnis: die Einsatzbereitschaft der Einwechselspieler, die das Spiel in Hälfte zwei zusätzlich belebten. Damit sendet der FC Bayern ein deutliches Signal an die kommenden Gegner in der Liga und darüber hinaus.

Aufstellung FC Bayern:Neuer – Laimer, Upamecano, Tah (Kim, 46.), Stanišić (Boey, 50.) – Kimmich, Pavlović (Goretzka, 63.), Olise, Gnabry (Bischof, 90.), Luis Díaz – Kane (Jackson, 90.)
Aufstellung FC Chelsea:Sanchez - Gusto, T. Chalobah, Adarabioyo, Cucurella - M. Caicedo, E. Fernandez, James, Palmer, Pedro Neto - Joao Pedro
Tore: 1:0 Chalobah (ET) (20.); 2:0 Kane (27.); 2:1 Palmer (28.); 3:1 Kane (63.)

90+6. Minute: Chelsea rennt an, Chelsea sucht eine Lücke – doch es hilft nichts. Die Bayern lassen nichts mehr anbrennen und gewinnen mit 3:1! Das Spiel ist abgepfiffen.

90+3. Minute: Jackson versucht es frech! Er sieht, dass Sanchez weit vor dem Tor steht und will ihn mit einem Heber aus weiter Entfernung überrumpeln. Das geht jedoch schief.

90. Minute: Wechsel bei den Bayern: Jetzt darf Nicolas Jackson in den sechs Minuten Nachspielzeit gegen seinen Stammklub mitwirken. Außerdem kommt Bischof für Gnabry.

89. Minute: Tor für Chelsea – denken erst alle! Santos schickt Palmer in den Strafraum, der mit feinem Füßchen gegen Neuer abschließt. Dann meldet sich jedoch der VAR und gibt ein hauchdünnes Abseits durch.

85. Minute: Laimer zieht ein taktisches Foul und sieht Gelb.

84. Minute: Plötzlich taucht Diaz vor Sanchez auf! Der Neuzugang vergibt im Eins gegen Eins-Duell, dann geht jedoch auch die Fahne des Assistenten hoch.

83. Minute: Aktuell passiert wenig Erwähnenswertes. Beide Teams kreieren momentan keine zielstrebigen Aktionen nach vorne und riskieren keinen Ballverlust.

79. Minute: Boey versucht abermals, offensiv Druck zu machen, und nimmt es gleich mit drei Blues auf. Seine Bemühungen werden jedoch nicht ausreichend von seinen Mitspielern unterstützt.

78. Minute: Noch 12 Minuten plus Nachspielzeit. Im Moment deutet nichts darauf hin, dass hier noch etwas anbrennt – solange die Bayern die Konzentration hochhalten.

74. Minute: Gusto wird von Díaz getroffen und verschafft Chelsea einen Freistoß aus gefährlicher Position. Der wird jedoch keine Gefahr für das Bayern-Tor. Insgesamt machen die Bayern das sehr abgeklärt und verschieben geduldig und doppeln da, wo es nötig wird.

67. Minute: Die Bayern gehen jetzt cooler und souveräner mit der Führung um und bleiben am Drücker. Olise zieht von der rechten Seite gefährlich ab, der Ball dreht sich jedoch weit am Pfosten vorbei.

63. Minute: Und da ist der erlösende Treffer! Harry Kane lässt sich nicht noch einmal bitten. Gnabry geht im Pressing in den Zweikampf und bugsiert den Ball per Abpraller zu Kane in den Strafraum. Der bleibt eiskalt und schiebt diesmal ins lange Eck zum 3:1 ein.

Steuerte zwei Tore zum Sieg bei: Harry Kane jubelt mit Luis Diaz und Aleksander Pavlovic

62. Minute: Die Bayern sind jetzt voll da – auch dank des eingewechselten Boey.

59. Minute: Die nächste dicke Chance – auch der muss eigentlich rein! Kane kombiniert sich auf rechts mit Boey durch und legt im Rückraum auf Olise ab. Dessen Abschluss ist jedoch zu lässig, und Sánchez kann erneut halten.

57. Minute: Die Riesenchance für Kane! Normalerweise macht er den. Laimer wird von Díaz in den Lauf geschickt und nimmt Tempo auf, dann legt er quer auf den Goalgetter. Aus sechs Metern schließt Kane ab – doch Sánchez bekommt die Beine rechtzeitig zusammen und verhindert eine mögliche Vorentscheidung.

55. Minute: Erste Chance für die Bayern in Hälfte zwei: Kimmich behauptet den Ball im Mittelfeld und leitet ein. Sein Pass findet Kane im Zentrum, der zu Díaz weiterleitet – dessen Abschluss ist jedoch harmlos und kein Problem für Sánchez.

53. Minute: Chelsea hat jetzt deutlich mehr Ballbesitz, und Neto prüft auf seiner Seite gleich mal, ob Boey schon wach ist. Der zeigt sich in den ersten Zweikämpfen jedoch direkt aufmerksam.

50. Minute: Jetzt zieht Kompany doch die Notbremse und bringt Boey für Stanišić.

47. Minute: Stanišić bleibt nach einem Zusammenprall liegen und hält sich das Knie. Es geht jedoch glücklicherweise weiter.

46. Minute: Weiter geht’s in München! Tüten die Bayern den Sieg ein? Es wäre nebenbei der 100. für Manuel Neuer in der Königsklasse. Beim FCB kommt jetzt Kim für den gelb-verwarnten Tah. Keine Wechsel auf Seiten von Chelsea.

Halbzeit: Aber es passiert nichts mehr – Halbzeit in der Arena! Die Bayern führen in einer intensiven Partie verdient mit 2:1. Die Gäste waren permanent gefährlich und bewiesen, dass sie mit Schwung schmerzhafte Nadelstiche setzen können. Der FCB zeigte sich jedoch kontrollierter und reifer, muss sich nur vorwerfen lassen, die Zwei-Tore-Führung nicht wieder hergestellt zu haben. Getragen werden die Münchner dabei vor allem vom Schwung von Michael Olise und einem nimmermüden Serge Gnabry, der sich vorne kreativ zeigt und sich mitunter weit hinten die Bälle abholt.

45. Minute: Zwei Minuten werden nachgespielt.

44. Minute: Die Bayern setzen sich jetzt weiter fest und könnten sich vor dem Pausenpfiff wieder etwas mehr Luft verschaffen.

42. Minute: Wieder Gefahr! Wieder Olise! Sánchez faustet eine Kimmich-Ecke aus der Gefahrenzone. Als der Franzose den Ball zurück aufs Tor bringt, geht er nur knapp am Pfosten vorbei. In diesem Spiel liegt permanent etwas in der Luft.

40. Minute: Gnabry sucht mit seiner Flanke Luis Diaz im Strafraum, der im Zweikampf zu Fall kommt. Die Proteste verstummen jedoch schnell.

39. Minute: Fast das dritte für die Bayern! Das Spiel wird auf Olise verlagert, der mit einem herrlichen Steckpass Laimer die Schusschance im Strafraum ermöglicht. Der Ball geht leider knapp am linken Pfosten vorbei.

37. Minute: Neto mit dem nächsten Abschluss von der Strafraumkante – keine Gefahr für Manuel Neuers Tor.

32. Minute: Chelsea zieht sofort wieder das Tempo an. Diesmal kann Palmer auf rechts nur mit vereinten Kräften gestoppt werden. In welche Richtung entwickelt sich dieses Spiel?

28. Minute: Tor für Chelsea! Die eiskalte Antwort. Nach einem Ballverlust kombinieren sich die Blues blitzschnell nach vorne. Palmer schüttelt Stanišić im Strafraum mit einer Doppelpass-Kombination ab und schiebt zum Anschlusstreffer ein.

27. Minute: Und der Engländer bleibt eiskalt – er verwandelt selbst! Rechts unten verlässt er Sánchez und stellt auf 2:0!

25. Minute: Elfmeter für die Bayern! Kane drängt im Strafraum Caicero vom Ball ab – der legt den Bayern-Stürmer, ohne das Spielgerät zu berühren.

20. Minute: Tor für die Bayern! Olise bricht über den linken Flügel in den Strafraum, der nach dem Freistoß gut besetzt ist, und zieht scharf aufs Tor. Dort kommt Chalobah an den Ball und bringt die Bayern mit seinem Knie unglücklich in Führung.

19. Minute: Tah legt João Pedro zwischen Strafraum und Mittellinie – dafür gibt es eine ernste Ermahnung.

16. Minute: Erster Freistoß für die Bayern aus dem rechten Halbfeld. Die Flanke von Olise ist aber zu steil für Gnabry und landet im Toraus.

12. Minute: Gnabry meldet sich an! Hinter dem Strafraum kommt er an den Ball und zieht ab – der Schuss geht aber deutlich links vorbei.

9. Minute: Auf der Gegenseite die erste Offensivaktion der Bayern: Nach einer Flanke von rechts kommt Kane zum Kopfball – aus leichter Rücklage segelt der Ball aber deutlich über das Tor.

8. Minute: Und da ist die erste Gefahr im Bayern-Strafraum! Eine Flanke rutscht ins Zentrum, doch Laimer stört entscheidend beim Abschluss!

7. Minute: Die ersten Minuten sind von gegenseitigem Abtasten geprägt. Bei Ballbesitz versuchen beide Teams, die Kontrolle zu behalten, während die Mannschaft ohne Ball sich bis zum gegnerischen Strafraum nach vorne rückt.

4. Minute: Das Publikum zeigt ein lebendiges Gedächtnis und pfeift Cucurella bei jedem Ballkontakt aus.

1. Minute: Die Roten behaupten sofort den Ballbesitz und lassen die Kugel sicher durch die eigenen Reihen laufen. Chelsea setzt auf hohes Pressing.

1. Minute: Es geht los! Sánchez hat angepfiffen, die Bayern stoßen an – der Ball rollt! Der FCB muss zuerst in Richtung Südkurve spielen.

Update, 20.58 Uhr: Unter den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann haben die Spieler auf dem Feld ihre Positionen eingenommen und lauschen der Champions-League-Hymne.

Update, 20.54 Uhr: Im Stadion stellt sich Gänsehautstimmung ein. Im Moment läuft noch der Bayern-Hymne, doch gleich werden die Spieler heraustreten – und dann rollt hier in München der Ball.

Update, 20.45 Uhr: Beim Blick auf die Bayern-Bank wird die Vorfreude ein wenig getrübt: Raphaël Guerreiro steht wegen einer Verletzung im Bauchmuskelbereich heute nicht als Joker zur Verfügung.

Update, 20.30 Uhr: Die Anspannung in der Arena steigt, die Lust auf große Fußballabende ist zurück. Geleitet wird der heutige übrigens von einem spanischen Gespann: Hauptschiedsrichter José María Sánchez Martínez, assistiert von Raúl Cabanero Martínez und Iñigo López de Cerain.

Update, 20.17 Uhr: Zum siebten Mal kreuzen Bayern und Chelsea in Champions League und Supercup die Klingen – das letzte Duell liegt allerdings schon mehr als fünf Jahre zurück. Damals im Achtelfinal-Rückspiel zeigte der FCB den Blues klar ihre Grenzen auf. In der Gesamtbilanz stehen drei Siege für die Münchner, ein Remis und zwei Niederlagen – darunter natürlich die bittere Finalpleite von 2012.

Update, 20.04 Uhr: Ein Blick auf die Blues: Coach Enzo Maresca wirbelt seine Startelf im Vergleich zum 2:2 bei Brentford ordentlich durch und bringt vier frische Leute: Fofana, Hato, Buonanotte und Ex-Dortmunder Gittens müssen zunächst auf die Bank – dafür rücken Gusto, James, Cucurella und Palmer ins Team.

Update, 19.52 Uhr: Und hier haben wir auch schon die Startelf des FCB: Neuer – Laimer, Upamecano, Tah, Stanišić – Kimmich, Pavlović, Olise, Gnabry, Luis Díaz – Kane. Somit verbleibt Nicolas Jackson gegen seinen Stammklub erst einmal auf der Bank. Dafür beginnt, wie schon zuletzt in der Bundesliga gegen den HSV, Pavlović für Goretzka.

Update vom 17. September, 19.35 Uhr: Hallo und willkommen zum heutigen Live-Ticker! In weniger als 90 Minuten eröffnet der FC Bayern in der Allianz Arena gegen Chelsea seine Champions-League-Spielzeit. Sobald die Aufstellung von Vincent Kompany vorliegt, erfahren Sie es hier.

Erstmeldung vom 17. September: München – Der FC Bayern kehrt zurück in die Champions League – und das gleich mit einem Heimspiel gegen einen Hochkaräter: Der FC Chelsea ist zu Gast (alle TV-Infos hier), und das als amtierender Conference-League- und Klub-WM-Sieger. Für die Bayern wird das Spiel zugleich ein Gradmesser nach dem makellosen Saisonauftakt in Liga und Pokal.

Klar ist aber, dass neben einem Neuzugang ab dieser Spielzeit besonders die internationalen Auftritte von Trainer Vincent Kompany im Fokus stehen – und das in dieser Spielzeit ohne Schonfrist. Vor dem Auftakt in die Ligaphase meldete sich Karl-Heinz Rummenigge nochmals zu Wort und zeigte sich wiederholt als Fan des neuen Formats.

Könnte beim CL-Debüt für die Bayern auf seinen Stammklub treffen: Nicolas Jackson

„Das neue Format ist emotional, spannend. Alle sind happy. Auch die Fernsehsender, weil sie nicht mehr die langweilige Gruppenphase übertragen müssen. Heute muss man erst mal unter die ersten acht kommen“, so der 69-Jährige. Schmerzhaft fügte er jedoch noch hinzu: „Das ist vergangene Saison weder Paris Saint-Germain noch Real Madrid, Manchester City oder dem FC Bayern gelungen.“

Comebacks, Rekorde und Dramen: Historische Momente der Champions-League-Geschichte in Bildern

Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte.
Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte. ©  IMAGO / Kosecki
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt.
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt. © IMAGO / Sven Simon
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball.
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde.
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde. © IMAGO / Shutterstock
Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger AC Mailand schien für Deportivo La Coruña im Viertelfinale 2004 bereits alles verloren. Doch im Rückspiel im Riazor-Stadion spielten sich die Galicier in einen Rausch, führten schon zur Pause 3:0 und siegten am Ende 4:0. Umso sensationeller war das Comeback, weil Milan damals mit Superstars wie Paolo Maldini, Andriy Shevchenko, Kaká, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf auflief – ein Ensemble, das als nahezu unschlagbar galt. Das „Wunder von Riazor“ bleibt eines der größten Kapitel in der Champions-League-Geschichte.
Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger AC Mailand schien für Deportivo La Coruña im Viertelfinale 2004 bereits alles verloren. Doch im Rückspiel im Riazor-Stadion spielten sich die Galicier in einen Rausch, führten schon zur Pause 3:0 und siegten am Ende 4:0. Umso sensationeller war das Comeback, weil Milan damals mit Superstars wie Paolo Maldini, Andriy Shevchenko, Kaká, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf auflief – ein Ensemble, das als nahezu unschlagbar galt. Das „Wunder von Riazor“ bleibt eines der größten Kapitel in der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Die Champions League 2003/04 endete mit einer Sensation: Der FC Porto holte unter Trainer José Mourinho den Titel – mit einem 3:0 im Finale gegen AS Monaco. Angeführt von Spielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Paulo Ferreira stürmte ein Team ohne Superstars an die europäische Spitze. Mourinhos taktisches Meisterstück machte ihn über Nacht zum Starcoach und legte den Grundstein für seine Weltkarriere. Der Triumph von Gelsenkirchen bleibt eines der größten Außenseiter-Märchen der Champions-League-Geschichte.
Die Champions League 2003/04 endete mit einer Sensation: Der FC Porto holte unter Trainer José Mourinho den Titel – mit einem 3:0 im Finale gegen AS Monaco. Angeführt von Spielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Paulo Ferreira stürmte ein Team ohne Superstars an die europäische Spitze. Mourinhos taktisches Meisterstück machte ihn über Nacht zum Starcoach und legte den Grundstein für seine Weltkarriere. Der Triumph von Gelsenkirchen bleibt eines der größten Außenseiter-Märchen der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Team 2
Zur Pause lag Liverpool im Champions-League-Finale scheinbar aussichtslos mit 0:3 gegen den AC Mailand zurück – gegen ein Starensemble um Paolo Maldini, Kaká und Andriy Shevchenko. Doch innerhalb von sechs Minuten schafften die „Reds“ das Wunder: Gerrard, Smicer und Xabi Alonso stellten auf 3:3. Die Anzeigetafel im Atatürk-Stadion wurde zum Symbol eines der größten Comebacks der Fußballgeschichte.
Zur Pause lag Liverpool im Champions-League-Finale scheinbar aussichtslos mit 0:3 gegen den AC Mailand zurück – gegen ein Starensemble um Paolo Maldini, Kaká und Andriy Shevchenko. Doch innerhalb von sechs Minuten schafften die „Reds“ das Wunder: Gerrard, Smicer und Xabi Alonso stellten auf 3:3. Die Anzeigetafel im Atatürk-Stadion wurde zum Symbol eines der größten Comebacks der Fußballgeschichte. © IMAGO / Allstar
Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit wurde das Elfmeterschießen zur Entscheidung. Liverpools Torwart Jerzy Dudek hielt die Versuche von Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko, Serginho schoss über das Tor. Damit stand das „Miracle of Istanbul“ endgültig fest: Steven Gerrard und die „Reds“ stemmten den Henkelpott in die Nacht von Istanbul – einer der legendärsten Triumphe der Champions-League-Geschichte.
Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit wurde das Elfmeterschießen zur Entscheidung. Liverpools Torwart Jerzy Dudek hielt die Versuche von Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko, Serginho schoss über das Tor. Damit stand das „Miracle of Istanbul“ endgültig fest: Steven Gerrard und die „Reds“ stemmten den Henkelpott in die Nacht von Istanbul – einer der legendärsten Triumphe der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Shutterstock
Bereits in der 18. Minute erlebte das Endspiel 2006 seinen ersten Höhepunkt: Arsenal-Torwart Jens Lehmann sah nach einer Notbremse die Rote Karte – die erste in einem Champions-League-Finale. Trotz Unterzahl gingen die Engländer durch Sol Campbell in Führung, ehe Barcelona das Spiel noch wenden konnte.
Bereits in der 18. Minute erlebte das Endspiel 2006 seinen ersten Höhepunkt: Arsenal-Torwart Jens Lehmann sah nach einer Notbremse die Rote Karte – die erste in einem Champions-League-Finale. Trotz Unterzahl gingen die Engländer durch Sol Campbell in Führung, ehe Barcelona das Spiel noch wenden konnte. © IMAGO / Shutterstock
Am Ende feierte der FC Barcelona den zweiten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte. Dank einer späten Wende durch die Tore von Samuel Eto’o und Juliano Belletti siegten die Katalanen 2:1. Der Pokaljubel im Stade de France markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära für Barça.
Am Ende feierte der FC Barcelona den zweiten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte. Dank einer späten Wende durch die Tore von Samuel Eto’o und Juliano Belletti siegten die Katalanen 2:1. Der Pokaljubel im Stade de France markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära für Barça. © IMAGO / Allstar
Im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United stand der FC Bayern kurz vor dem Aus, nachdem die Engländer schnell 3:0 führten. Doch dann brachte Arjen Robben die Wende: Nach einer Ecke von Franck Ribéry nahm er den Ball volley und traf aus 18 Metern präzise ins Eck. Das 2:3 reichte den Münchnern nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen. Robbens Traumtor gilt bis heute als eine der schönsten Szenen in Bayerns Champions-League-Historie.
Im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United stand der FC Bayern kurz vor dem Aus, nachdem die Engländer schnell 3:0 führten. Doch dann brachte Arjen Robben die Wende: Nach einer Ecke von Franck Ribéry nahm er den Ball volley und traf aus 18 Metern präzise ins Eck. Das 2:3 reichte den Münchnern nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen. Robbens Traumtor gilt bis heute als eine der schönsten Szenen in Bayerns Champions-League-Historie. © IMAGO / ActionPictures
José Mourinho führte Inter Mailand im Mai 2010 zu einem historischen Triumph: Mit dem 2:0 im Finale gegen den FC Bayern holten die Italiener nicht nur die Champions League, sondern auch das erste Triple der Vereinsgeschichte. Diego Milito erzielte beide Treffer und zerstörte damit Bayerns Traum vom fünften Titel in der Königsklasse. Für Inter war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – für die Münchner blieb eine der bittersten Finalniederlagen.
José Mourinho führte Inter Mailand im Mai 2010 zu einem historischen Triumph: Mit dem 2:0 im Finale gegen den FC Bayern holten die Italiener nicht nur die Champions League, sondern auch das erste Triple der Vereinsgeschichte. Diego Milito erzielte beide Treffer und zerstörte damit Bayerns Traum vom fünften Titel in der Königsklasse. Für Inter war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – für die Münchner blieb eine der bittersten Finalniederlagen. Doch die bitterste sollte noch kommen. © IMAGO / Depositphotos
Das „Finale dahoam“ wurde für den FC Bayern zu einer der schmerzhaftesten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Vor heimischem Publikum in der Allianz-Arena führten die Münchner bis zur 88. Minute, ehe Didier Drogba ausglich. In der Verlängerung vergab Bayern einen Elfmeter, im Elfmeterschießen traf Drogba erneut und machte Chelsea erstmals zum Champions-League-Sieger. Für die Münchner platzte damit der Traum vom fünfte Titel in der Königsklasse – und das ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer.
Das „Finale dahoam“ wurde für den FC Bayern zu einer der schmerzhaftesten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Vor heimischem Publikum in der Allianz-Arena führten die Münchner bis zur 88. Minute, ehe Didier Drogba ausglich. In der Verlängerung vergab Bayern einen Elfmeter, im Elfmeterschießen traf Drogba erneut und machte Chelsea erstmals zum Champions-League-Sieger. Für die Münchner platzte damit der Traum vom fünfte Titel in der Königsklasse – und das ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer. © IMAGO / HJS
Am 24. April 2013 schrieb Robert Lewandowski Champions-League-Geschichte: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte der BVB-Stürmer alle vier Tore beim 4:1-Sieg. Noch nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale der Königsklasse einen Viererpack erzielt. Mit seinem Auftritt gegen ein Starensemble um Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos katapultierte sich Lewandowski endgültig in die Weltklasse – und machte Dortmunds Finaleinzug perfekt greifbar.
Am 24. April 2013 schrieb Robert Lewandowski Champions-League-Geschichte: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte der BVB-Stürmer alle vier Tore beim 4:1-Sieg. Noch nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale der Königsklasse einen Viererpack erzielt. Mit seinem Auftritt gegen ein Starensemble um Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos katapultierte sich Lewandowski endgültig in die Weltklasse – und machte Dortmunds Finaleinzug perfekt greifbar. © IMAGO / Pressefoto Baumann
Der 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Barcelona am 23. April 2013 gilt als einer der größten Abende in Bayerns Europapokal-Geschichte. Thomas Müller traf doppelt, Arjen Robben und Mario Gómez erzielten die weiteren Tore – und ließen ein Barça-Team um Lionel Messi, das die Jahre zuvor das Maß aller Dinge im Weltfußball gewesen war, chancenlos zurück. Im Rückspiel legten die Münchner mit einem 3:0 nach. Das Gesamtergebnis von 7:0 ging in die Geschichte ein.
Der 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Barcelona am 23. April 2013 gilt als einer der größten Abende in Bayerns Europapokal-Geschichte. Thomas Müller traf doppelt, Arjen Robben und Mario Gómez erzielten die weiteren Tore – und ließen ein Barça-Team um Lionel Messi, das die Jahre zuvor das Maß aller Dinge im Weltfußball gewesen war, chancenlos zurück. Im Rückspiel legten die Münchner mit einem 3:0 nach. Das Gesamtergebnis von 7:0 ging in die Geschichte ein und die Bayern standen, nach der Blamage im Vorjahr, erneut im Finale der Champions League. Gegner: Borussia Dortmund. © IMAGO / MIS
Am 25. Mai 2013 trafen im Wembley-Stadion erstmals zwei deutsche Teams in einem Champions-League-Finale aufeinander. Borussia Dortmund und der FC Bayern lieferten sich ein intensives Duell, das bis in die Schlussphase offen blieb. In der 89. Minute sorgte Arjen Robben mit seinem Treffer zum 2:1 für die Entscheidung und machte die Münchner zum fünften Mal zum Sieger in der Königsklasse. Der Triumph in London krönte eine Saison, in der Bayern mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League das historische Triple gewann.
imago1063920734h.jpg © IMAGO/imageBROKER/Uwe Kraft
Mit dem 4:1 nach Verlängerung im Stadtderby gegen Atlético Madrid erfüllte sich Real einen lang gehegten Traum: den zehnten Titel in der Champions League. Sergio Ramos hatte die „Königlichen“ in der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtor überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Der Pokaljubel in Lissabon symbolisierte den Beginn einer neuen Dominanz-Ära – Real gewann in den folgenden vier Jahren gleich dreimal erneut die Königsklasse. Für die Fans war es ein ganz besonderer Triumph, denn der Klub hatte sich mehr als ein Jahrzehnt lang vergeblich nach diesem historischen „Décima“-Titel gesehnt.
Mit dem 4:1 nach Verlängerung im Stadtderby gegen Atlético Madrid erfüllte sich Real einen lang gehegten Traum: den zehnten Titel in der Champions League. Sergio Ramos hatte die „Königlichen“ in der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtor überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Der Pokaljubel in Lissabon symbolisierte den Beginn einer neuen Dominanz-Ära – Real gewann in den folgenden vier Jahren gleich dreimal erneut die Königsklasse. Für die Fans war es ein ganz besonderer Triumph, denn der Klub hatte sich mehr als ein Jahrzehnt lang vergeblich nach diesem historischen „Décima“-Titel gesehnt. © IMAGO/David Klein
Im Hinspiel des Achtelfinals schien alles entschieden: Paris Saint-Germain demontierte den FC Barcelona im Prinzenparkstadion mit 4:0. Ángel Di María traf doppelt, Edinson Cavani legte nach – der Jubel bei PSG war groß, das Weiterkommen schien nur noch Formsache.
Im Hinspiel des Achtelfinals schien alles entschieden: Paris Saint-Germain demontierte den FC Barcelona im Prinzenparkstadion mit 4:0. Ángel Di María traf doppelt, Edinson Cavani legte nach – der Jubel bei PSG war groß, das Weiterkommen schien nur noch Formsache. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Doch im heimischen Camp Nou schrieb Barça Geschichte: Nach Treffern von Suárez, Messi und Neymar stand es kurz vor Schluss 3:1 – immer noch zu wenig. Dann sorgten drei Tore in den letzten Minuten, darunter Sergi Robertos entscheidender Treffer in der 95., für ein unfassbares 6:1. „La Remontada“ wurde zum Synonym für das größte Comeback in der Champions-League-Historie.
Doch im heimischen Camp Nou schrieb Barça Geschichte: Nach Treffern von Suárez, Messi und Neymar stand es kurz vor Schluss 3:1 – immer noch zu wenig. Dann sorgten drei Tore in den letzten Minuten, darunter Sergi Robertos entscheidender Treffer in der 95., für ein unfassbares 6:1. „La Remontada“ wurde zum Synonym für das größte Comeback in der Champions-League-Historie. © IMAGO / Laci Perenyi
Im Viertelfinale gegen Juventus Turin erzielte Cristiano Ronaldo eines der spektakulärsten Tore in der Geschichte der Königsklasse. In der 64. Minute stieg er nach einer Flanke von Dani Carvajal zum Fallrückzieher hoch und traf unhaltbar ins Eck – selbst die Juve-Fans erhoben sich und spendeten Applaus. Das Traumtor krönte Ronaldos außergewöhnliche Champions-League-Karriere und steht sinnbildlich für seine Ära bei Real Madrid.
Im Viertelfinale gegen Juventus Turin erzielte Cristiano Ronaldo eines der spektakulärsten Tore in der Geschichte der Königsklasse. In der 64. Minute stieg er nach einer Flanke von Dani Carvajal zum Fallrückzieher hoch und traf unhaltbar ins Eck – selbst die Juve-Fans erhoben sich und spendeten Applaus. Das Traumtor krönte Ronaldos außergewöhnliche Champions-League-Karriere und steht sinnbildlich für seine Ära bei Real Madrid. © IMAGO / Insidefoto
Wo wir schon bei Fallrückziehern sind – Das Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wurde durch einen magischen Moment entschieden: Gareth Bale erzielte kurz nach seiner Einwechslung per spektakulärem Fallrückzieher das 2:1. Sein Treffer gilt als eines der schönsten Tore in einem Endspiel überhaupt. Real gewann am Ende 3:1 und feierte den dritten Titel in Folge – Bales Traumtor bleibt das Sinnbild dieses Abends in Kiew.
Wo wir schon bei Fallrückziehern sind – Das Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wurde durch einen magischen Moment entschieden: Gareth Bale erzielte kurz nach seiner Einwechslung per spektakulärem Fallrückzieher das 2:1. Sein Treffer gilt als eines der schönsten Tore in einem Endspiel überhaupt. Real gewann am Ende 3:1 und feierte den dritten Titel in Folge – Bales Traumtor bleibt das Sinnbild dieses Abends in Kiew. © IMAGO / Ukrinform
Im Halbfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam stand Tottenham Hotspur zur Pause fast aussichtslos vor dem Aus. Doch Lucas Moura drehte mit einem legendären Auftritt die Partie: Innerhalb von 39 Minuten erzielte der Brasilianer einen Hattrick – den dritten Treffer in der 96. Minute. Aus einem 0:2 machte Tottenham ein 3:2 und zog erstmals ins Champions-League-Finale ein. Mouras Heldentat in der Johan-Cruyff-Arena gehört zu den größten Einzelshows der Wettbewerbsgeschichte.
Im Halbfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam stand Tottenham Hotspur zur Pause fast aussichtslos vor dem Aus. Doch Lucas Moura drehte mit einem legendären Auftritt die Partie: Innerhalb von 39 Minuten erzielte der Brasilianer einen Hattrick – den dritten Treffer in der 96. Minute. Aus einem 0:2 machte Tottenham ein 3:2 und zog erstmals ins Champions-League-Finale ein. Mouras Heldentat in der Johan-Cruyff-Arena gehört zu den größten Einzelshows der Wettbewerbsgeschichte. © IMAGO/David Klein
Im Camp Nou schien alles klar: Lionel Messi erzielte beim 3:0-Sieg des FC Barcelona zwei Tore, darunter einen traumhaften Freistoß aus fast 30 Metern. Der Jubel war groß – Barça wähnte sich schon sicher im Finale von Madrid.
Im Camp Nou schien alles klar: Lionel Messi erzielte beim 3:0-Sieg des FC Barcelona zwei Tore, darunter einen traumhaften Freistoß aus fast 30 Metern. Der Jubel war groß – Barça wähnte sich schon sicher im Finale von Madrid. © IMAGO / ZUMA Press
Doch an der Anfield Road schrieb Liverpool Geschichte. Nach Treffern von Origi und Wijnaldum stand es 3:0, ehe ein schnell ausgeführter Eckball von Trent Alexander-Arnold den entscheidenden Moment brachte: Origi traf zum 4:0 und drehte das Duell komplett. Das „Wunder von Anfield“ zählt bis heute zu den größten Aufholjagden der Königsklasse.
Doch an der Anfield Road schrieb Liverpool Geschichte. Nach Treffern von Origi und Wijnaldum stand es 3:0, ehe ein schnell ausgeführter Eckball von Trent Alexander-Arnold den entscheidenden Moment brachte: Origi traf zum 4:0 und drehte das Duell komplett. Das „Wunder von Anfield“ zählt bis heute zu den größten Aufholjagden der Königsklasse. © IMAGO / Xinhua
Das Champions-League-Turnier 2020 fand wegen der Corona-Pandemie in ungewohnter Form statt: ein „Final Eight“ in Lissabon, alle Spiele ohne Zuschauer. In diesem Rahmen kam es am 14. August zu einem historischen Viertelfinale, in dem Bayern München den FC Barcelona mit 8:2 deklassierte. Es war die höchste Europapokal-Niederlage in der Geschichte der Katalanen und ein Sinnbild für den sportlichen Absturz des spanischen Topklubs. Für Bayern hingegen war es der spektakulärste Schritt auf dem Weg zum späteren Triple.
Das Champions-League-Turnier 2020 fand wegen der Corona-Pandemie in ungewohnter Form statt: ein „Final Eight“ in Lissabon, alle Spiele ohne Zuschauer. In diesem Rahmen kam es am 14. August zu einem historischen Viertelfinale, in dem Bayern München den FC Barcelona mit 8:2 deklassierte. Es war die höchste Europapokal-Niederlage in der Geschichte der Katalanen und ein Sinnbild für den sportlichen Absturz des spanischen Topklubs. Für Bayern hingegen war es der spektakulärste Schritt auf dem Weg zum späteren Triple. © Frank Hoermann / SVEN SIMON
Die Champions League hat in den vergangenen drei Jahrzehnten unvergessliche Geschichten geschrieben – von legendären Toren bis zu historischen Triumphen. Auch in der neuen Saison verspricht die Königsklasse wieder Dramatik, Überraschungen und magische Nächte. Mit den Topfavoriten aus England, Spanien, Deutschland und Italien sowie ambitionierten Außenseitern warten die Fans gespannt auf die nächsten Kapitel einer einzigartigen Fußballgeschichte.
Die Champions League hat in den vergangenen drei Jahrzehnten unvergessliche Geschichten geschrieben – von legendären Toren bis zu historischen Triumphen. Auch in der neuen Saison verspricht die Königsklasse wieder Dramatik, Überraschungen und magische Nächte. Mit den Topfavoriten aus England, Spanien, Deutschland und Italien sowie ambitionierten Außenseitern warten die Fans gespannt auf die nächsten Kapitel einer einzigartigen Fußballgeschichte. © IMAGO / Prime Sports Images

Einen derartigen Umweg wie über das Playoff-Los Celtic soll es in diesem Jahr nicht geben. Überhaupt ist Bayern-Coach Vincent Kompany klar, dass neben der Meisterschaft in dieser Spielzeit auch in Pokal und Champions League bessere Statistiken hermüssen. Nach dem Aus gegen Inter und dem geplatzten Traum vom erneuten Finale dahoam war es der Trainer selbst, der eine selbstbewusste Rückkehr in die Königsklasse ankündigte.

Selbstbewusstsein will sich auch Nicolas Jackson beim FC Bayern tanken. Dieser stand ob der heutigen Paarung gegen seinen Ex-Klub natürlich besonders im Fokus. Von einem belasteten Verhältnis wollte sein Ex-Coach Enzo Maresca vor der Partie nichts wissen. Dennoch ist während der Transferposse um den 24-Jährigen deutlich geworden, dass dieser sich wünschte, das Kapitel an der Stamford Bridge zumindest vorübergehend wieder zu schließen.

Ein Startelf-Einsatz des Senegalesen, der gegen den HSV erstmals Bundesliga-Luft schnupperte, erscheint jedoch unwahrscheinlich. Sollte er im Laufe der Partie dennoch die Chance bekommen und sich effizienter zeigen als gegen die Hanseaten, könnte der erste Champions-League-Abend dieser Saison geschichtsträchtig enden – gegen einen Gegner in einem Duell, das schon so viele geschichtsträchtige Ausgänge in München erlebt hat. (nki)

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