VonNiklas Noackschließen
Der VfB Stuttgart wartet weiterhin auf eine Antwort aus Brighton wegen Deniz Undav. Die Zeit läuft langsam ab.
Stuttgart - Nichts sagen, einfach schweigen. Dass sich so Macht ausüben und Druck auf den Verhandlungspartner erhöhen lässt, steht in jedem Managementhandbuch. An diesem Instrument bedient sich aktuell auch Brighton & Hove Albion, die den Austausch mit dem VfB Stuttgart seit Wochen auf Sparflamme halten.
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Brighton will für Undav das Maximum beim VfB Stuttgart herausholen
Inzwischen ist aber auch alles gesagt. Deniz Undav, derzeit faktisch Brighton-Profi, will zurück an den Neckar. Der VfB würde den deutschen Nationalspieler ebenfalls gerne wieder in seinen Reihen wissen, doch eben nicht um jeden Preis. Derweil wollen die Engländer aber, wenn sie schon mit Undav einen der Bundesliga-Senkrechtstarter der vergangenen Saison wieder verlieren, wenigstens so viel Geld wie möglich herausholen.
VfB Stuttgart braucht bei Undav endlich Klarheit
Das letzte Wort bezüglich der Ablösesumme, die der VfB zu zahlen bereit ist, scheint ebenfalls gesprochen. Nur die Antwort aus Brighton, die fehlt. Eigentlich hatten die Schwaben ihre Deadline bis zum vergangenen Wochenende gesetzt, allerdings haben sie sich nochmal Aufschub gewährt: Wenn Brighton bis Dienstag (6. August) dem Wechsel nicht zustimmt, soll nach einem Bericht der Stuttgarter Zeitung die Reißleine gezogen werden. Die VfB-Bosse haben offenbar ein Angebot an die Engländer übermittelt, das mit Boni auf bis zu 30 Millionen Euro ansteigen kann.
Eine Riesensumme für den VfB, der sich mit Ermedin Demirovic (23 Millionen) erst einen Rekordtransfer geleistet hat. Umso wichtiger ist, dass die Schwaben Klarheit haben. Immerhin müssten sie sich um einen Undav-Ersatz kümmern und darüber hinaus fehlt außerdem noch ein Ersatz für Waldemar Anton. Wie viel Geld für diesen Verteidiger übrig ist, hängt unmittelbar an der Personalie Undav, weshalb weiteres Abwarten ein zu hohes Risiko für den Vizemeister darstellen würde. Vor allem, da sich schon länger ein VfB-Abschied Undavs andeutet.
Rubriklistenbild: © H. Langer/IMAGO

