Neues Turnierformat

Offiziell: Die Klub-WM-Preisgelder vom FC Bayern und BVB

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Die Klub-WM hat sich für die deutschen Vertreter finanziell gelohnt. Der FC Bayern und Borussia Dortmund kassierten ab.

München – Die FIFA Klub-WM 2025 ist Geschichte – und war für die Teilnehmer ausgesprochen lukrativ. Wie aus den finalen Zahlen hervorgeht, die jetzt von SwissRamble veröffentlicht wurden, haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund bei dem Turnier ordentlich Kasse gemacht.

Die Heimtrikots des FC Bayern der letzten 20 Jahre – ein Trikot wurde schon vor der Saison zum Klassiker

In der Saison 2005/06 ging der FC Bayern mit diesem roten Klassiker an den Start. Den Spielern um Mehmet Scholl und Martin Demichelis scheint es gefallen zu haben.
In der Saison 2005/06 ging der FC Bayern mit diesem roten Klassiker an den Start. Den Spielern um Mehmet Scholl und Martin Demichelis scheint es gefallen zu haben. © IMAGO / Martin Hoffmann / Sven Simon
Saison 2006/07: Ein Jahr später hatte sich das Design bereits deutlich verändert. Nun zierten drei Streifen die Ärmel und Hosen des Trikots.
Saison 2006/07: Ein Jahr später hatte sich das Design bereits deutlich verändert. Nun zierten die Trikots drei Streifen auf den Ärmeln und Hosen. © IMAGO / ActionPictures
Das Trikot der Saison 2007/08 sorgte mit seinen weißen Querstreifen für eine Menge Aufsehen. Neuzugang Frack Ribéry präsentierte das Trikot seines neuen Arbeitgebers damals stolz.
Das Trikot der Saison 2007/08 sorgte mit seinen weißen Querstreifen für eine Menge Aufsehen. Neuzugang Frack Ribéry präsentierte das Trikot seines neuen Arbeitgebers damals stolz. © IMAGO / MIS / Dean Pictures
Im Jahr danach liefen die Bayern-Stars im selben Heimtrikot auf. Lediglich das Auswärts- und das Europapokaltrikot veränderten sich.
Im Jahr danach liefen die Bayern-Stars im selben Heimtrikot auf. Lediglich das Auswärts- und das Europapokaltrikot veränderten sich. © IMAGO / MIS
2009/10 kamen die Bayern-Trikots dann wieder etwas klassischer daher. Auf weiße Streifen wurde verzichtet. Lediglich am Kragen, den Ärmeln und den Hosen waren weiße Details eingearbeitet.
2009/10 kamen die Bayern-Trikots dann wieder etwas klassischer daher. Auf weiße Streifen wurde verzichtet. Lediglich am Kragen, den Ärmeln und den Hosen waren weiße Details eingearbeitet. © IMAGO / Lackovic / Ralph Peters
2010/11 sah das dann schon wieder ganz anders aus. Die weißen Streifen waren zurück. Diesmal aber nicht quer, sondern längs.
2010/11 sah das dann schon wieder ganz anders aus. Die weißen Streifen waren zurück. Diesmal aber nicht quer, sondern längs. © IMAGO / Ulmer/Cremer
Das Heimtrikot der Saison 2011/12 wurde von den Bayern-Star Arjen Robben, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger präsentiert. Goldene Details zierten das neue Prachtstück.
Das Heimtrikot der Saison 2011/12 wurde von den Bayern-Star Arjen Robben, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger präsentiert. Goldenen Details zierten das neue Prachtstück. © IMAGO / Ulmer/Cremer
2012/2013 gab es keine Veränderungen am Heimtrikot. Das golden-rote Design kam bei Fans und Spielern offenbar gut an.
2012/2013 gab es keine Veränderungen am Heimtrikot. Das golden-rote Design kam bei Fans und Spielern offenbar gut an. © IMAGO / Ulmer/Cremer
Das änderte sich jedoch in der Saison 2013/14 wieder. Weiße Streifen ersetzten fortan die goldenen Details. Arjen Robben erzielte übrigens bereits im CL-Finale 2013 sein legendäres Tor in diesem Trikot.
Das änderte sich jedoch in der Saison 2013/14 wieder. Weiße Streifen ersetzten fortan die goldenen Details. Arjen Robben erzeilte übrigens bereits im CL-Finale 2013 sein legendäres Tor in diesem Trikot. © IMAGO / Annegret Hilse/ Sven Simon
Deutlich unkonventioneller wurde es dann in der Saison 2014/15. Blau-rote Längsstreifen machten das neue Bayern-Trikot zu einem echten Hingucker, auch wenn die Kombination auf den ersten Blick ungewöhnlich war.
Deutlich unkonventioneller wurde es dann in der Saison 2014/15. Blau-rote Längsstreifen machten das neue Bayern-Trikot zu einem echten Hingucker, auch wenn die Kombination auf den ersten Blick ungewöhnlich war. © IMAGO / Ulmer
Das Längsstreifen-Experiment hielt jedoch nicht allzu lange an. Schon in der Saison 2015/16 kehrte der FCB wieder zu seinen traditionellen rot-weißen Farben zurück.
Das Längsstreifen-Experiment hielt jedoch nicht allzu lange an. Schon in der Saison 2015/16 kehrte der FCB wieder zu seinen traditionellen rot-weißen Farben zurück. © imago sportfotodienst
Dabei blieb es auch in der darauffolgenden Saison. Ein leicht veränderter Kragen und Ärmel, sowie weiße statt rote Hosen, machten den Unterschied zum Vorgänger jedoch eindeutig.
Dabei blieb es auch in der darauffolgenden Saison. Ein leicht veränderter Kragen und Ärmel, sowie weiße statt rote Hosen, machten den Unterschied zum Vorgänger jedoch eindeutig. © IMAGO / ActionPictures/Ulmer
2017/18 feierten erneut Streifen ein Comeback. Diesmal jedoch deutlich dünner und in weiß gehalten.
2017/18 feierten erneut Streifen ein Comeback. Diesmal jedoch deutlich dünner und in weiß gehalten. © IMAGO / Sven Simon
Ein neues Jahr, ein neues Bayern-Trikot. Robert Lewandowski und Co. liefen in der Saison 2018/19 wieder in fast komplett roten Outfits auf. Ein paar weiße Streifen auf den Schultern und der Hose komplettieren den Look.
Ein neues Jahr, ein neues Bayern-Trikot. Robert Lewandowski und Co. liefen in der Saison 2018/19 wieder in fast komplett roten Outfits auf. Ein paar weiße Streifen auf den Schultern und der Hose komplettieren den Look. © FrankHoermann/SVEN SIMON
2019/20: In der Saison danach gab es sogar noch ein bisschen mehr Rot zu sehen. Die weißen Streifen auf Schultern und Hosen wurden durch rote Details ersetzt.
2019/20: In der Saison danach gab es sogar noch ein bisschen mehr rote Details. Die weißen Streifen auf Schultern und Hosen wurden durch rote Details ersetzt. © IMAGO / Sven Simon
2020/21 gab es auf den Trikots von Thomas Müller und seinen Kollegen wieder weiße Streifen zu sehen.
2020/21 gab es auf den Trikots von Thomas Müller und seinen Kollegen wieder weiße Streifen zu sehen. © IMAGO / ActionPictures
So sah das Heimtrikot der Saison 2021/22 aus. Zwei verschiedene Rot-Töne trafen in diesem Design auf weiße Akzente.
So sah das Heimtrikot der Saison 2021/22 aus. Zwei verschiedene Rottöne trafen in diesem Design auf weiße Akzente. © IMAGO / ULMER Pressebildagentur
2022/23 folgt die Rückkehr zu einem roten Trikot mit weißen Querstreifen. Damit erinnert das Design ein wenig an einige ältere Trikot-Designs.
2022/23 folgt die Rückkehr zu einem roten Trikot mit weißen Querstreifen. Damit erinnert das Design ein wenig an einige ältere Trikot-Designs. © IMAGO / Sven Simon
In der Saison danach können die Bayern-Fans dann wieder ein völlig anderes Design bestaunen. Diesmal ist das Trikot hauptsächlich weiß und wird von roten Details und roten Hosen ergänzt.
In der Saison danach können die Bayern-Fans dann wieder ein völlig anderes Design bestaunen. Diesmal ist das Trikot hauptsächlich weiß und wird von roten Details und roten Hosen ergänzt. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
In der Saison 2024/25 hieß es wieder: Voller Fokus auf Rot. Die Shirts von Upamecano und Co. kommen auf den ersten Blick schlicht daher. bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch einige Details.
In der Saison 2024/25 hieß es dann wieder: Voller Fokus auf Rot. Die Shirts von Upamecano und Co. kommen auf den ersten Blick schlicht daher. bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch einige Details.  © IMAGO / Laci Perenyi
Auch um das mögliche Heimtrikot der Spielzeit 2025/26 gab es bereits eine Menge Wirbel. Leaks der Seite „Footy Headlines“ sollen das neue Design zeigen.
Auch um das mögliche Heimtrikot der Spielzeit 2025/26 gab es bereits eine Menge Wirbel. Leaks der Seite „Footy Headlines“ sollen das neue Design zeigen. © Footy Headlines

Besonders für den FC Bayern hat sich die Teilnahme am weltweit erstmals im großen Format ausgetragenen Wettbewerb gelohnt: Der deutsche Rekordmeister kassierte laut den veröffentlichten Zahlen satte 58,2 Millionen US-Dollar – umgerechnet rund 50 Millionen Euro.

Bayern liegt im Preisgeldranking auf Rang fünf

Damit liegt der FCB auf Platz 5 des Gesamtrankings, direkt hinter Fluminense (60,8 Mio.), Real Madrid (82,5 Mio.), Paris Saint-Germain (106,9 Mio.) und dem neuen Klub-Weltmeister Chelsea, der mit 114,6 Millionen Dollar an der Spitze steht. Chelsea hatte das Finale überraschend deutlich mit 3:0 gegen PSG für sich entschieden.

Borussia Dortmund landete mit einem Preisgeld von 52,3 Millionen US-Dollar – umgerechnet rund 45 Millionen Euro – auf Platz 6, nur knapp hinter dem FC Bayern. Auch für die Schwarz-Gelben ist die Klub-WM damit ein lukrativer Erfolg gewesen. Zusammen haben die beiden Bundesligisten somit mehr als 110 Millionen Dollar eingenommen.

Zahltag vor allem für europäische Topklubs

Manchester City (51,7 Mio.) und Inter (36,8 Mio.) folgen hinter dem BVB, während Vereine aus Südamerika wie Palmeiras (39,8 Mio.), Flamengo (27,7 Mio.) oder River Plate (18,2 Mio.) ebenfalls zweistellige Millionenbeträge einstreichen konnten. Die Einnahmen hängen dabei nicht nur von der sportlichen Platzierung ab, sondern auch von Vermarktung, TV-Rechten und dem kommerziellen Anteil der Klubs im globalen Wettbewerb.

Bayern vs. Boca Juniors

Für die UEFA-Vertreter war das Turnier besonders lukrativ: 8 der 10 Topverdiener stammen aus Europa. Die mit Abstand höchsten Einnahmen verzeichneten englische, spanische, deutsche und französische Vertreter – ein klares Zeichen der wirtschaftlichen Dominanz europäischer Spitzenklubs.

Der Plan der FIFA

Auffällig: Auch Teams wie Inter Miami, das sportlich nicht übermäßig erfolgreich war, kamen immerhin auf 21,1 Millionen Dollar – gleichauf mit Atlético Madrid und Monterrey.

Die FIFA will mit dem erweiterten Format der Klub-WM künftig nicht nur das sportliche Niveau, sondern auch die wirtschaftliche Attraktivität für teilnehmende Klubs erhöhen. Aus Sicht des FC Bayern und Borussia Dortmund ist das bereits geglückt – beide Vereine konnten ihre Teilnahme in bare Münze umwandeln. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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