FIFA Klub-WM: Harsche Kritik an Spieler-Belastung & Terminflut
VonNiklas Kirk
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Nagelsmann spricht von „brutaler Belastung“: Heftige Kritik an der FIFA Klub-WM 2025 wegen Spielerüberlastung, Termindruck und Infantinos Geldpolitik.
Frankfurt – Im Juni 2025 wird die FIFA-Klub-WM erstmals im rundum erneuerten Format an den Start gehen. Im Vergleich zur ursprünglichen Fassung haben sich nicht nur der Zeitpunkt der Austragung, sondern vor allem die Anzahl der Teilnehmer verändert. Schon die Bekanntgabe durch FIFA-Präsident Gianni Infantino im Dezember 2022, die Klub-WM auf 32 Mannschaften aufzustocken, erregte große Aufmerksamkeit. Dürfen sich Fans vor allem auf Begegnungen freuen, die in herkömmlichen Turnieren nicht zustande kämen, bedeutet die reformierte Klub-WM für zahlreiche Akteure im Weltfußball eine regelrechte Zäsur.
Warum und bei wem die groß angelegten Veränderungen Kritik hervorrufen, erfahren Sie hier.
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Klub-WM 2025: Terminflut und Spielerbelastung – Spielergewerkschaft schlägt Alarm
Die Klub-WM findet nur kurz nach dem Ende der Bundesliga-Saison und dem Nations-League-Final-Four statt, bevor wenige Wochen später bereits die neue Bundesliga-Spielzeit beginnt. Aufgrund dieser Spielanhäufung und mit Blick auf die sich verkürzende Sommerpause im kommenden Jahr wegen der Weltmeisterschaft meldeten sich nach der Bekanntgabe des Turniers kritische Stimmen, die diese Ballung von Spielen bemängeln. So bezeichnete Deutschlands oberster Fußballlehrer Julian Nagelsmann das Turnier als „eine brutale Belastung“.
Obwohl die Spielkalender über Jahre hinweg relativ stabil geblieben sind, legen Indikatoren über Verletzungen nah, dass die Belastung für Spitzenspieler im Profifußball hoch ist und mit potenziell weitreichenden gesundheitlichen Folgen einhergeht. Dies zeigt sich auch an der Zunahme spezifischer Verletzungen: Laut einer schwedischen Langzeitstudie hat sich vor allem der Anteil von Oberschenkel-Verletzungen im Zeitraum von 2001 bis 2022 verdoppelt – von zwölf auf 24 Prozent. Die Zahl gilt als ein Indiz dafür, dass die körperlichen Anforderungen, insbesondere für Spieler internationaler Top-Klubs, weiter zunehmen.
Dabei ist der Spielplan laut einer Auswertung der Süddeutschen Zeitung auf hohem Niveau konstant geblieben. Die durchschnittliche Zahl der Saisonspiele bei den zehn am stärksten eingesetzten Spielern zeigt seit der Saison 2004/2005 keinen klaren Anstieg – sie liegt allerdings seit Jahren teils deutlich über 65, vereinzelt sogar bei über 70 Einsätzen pro Saison. Ob eine solche Belastung noch als vernünftig gelten kann, ist umstritten.
Die internationale Spielergewerkschaft FIFPRO fordert daher seit längerem eine verbindliche Obergrenze von 55 Spielen pro Saison. Eine Forderung, die auch Wilhelm Bloch, Sportmediziner an der Deutschen Sporthochschule Köln, für gerechtfertigt hält. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung sagte Bloch: „Das ist eine Zahl, die auch ich für vernünftig halte.“
Gleichzeitig profitieren Spieler durchaus finanziell von der Vielzahl an Wettbewerben. Große Turniere bringen erhebliche Einnahmen – ein nicht unerheblicher Teil davon fließt in Gehälter und Beraterhonorare. Dieses finanzielle Niveau dürfte bei einer gleichzeitigen Absenkung an Spielen kaum zu halten sein.
Fußball pausenlos - die Großveranstaltungen zwischen 2023 und 2026
Die Tabelle berücksichtigt die Termine von Top-Spielern durch die Teilnahme an der nationalen Meisterschaft – ohne nationalen Pokal und Super Cup –, der Champions League, als auch der Wettbewerbe der Nationalmannschaft.
Wettbewerb
Zeitraum
Bundesliga-Saison 2023/24
18. August 2023 bis 18. Mai 2024
Champions-League-Saison 2023/24
19. September 2023 (ab Gruppenphase) bis 1. Juni 2024
Europameisterschaft 2024
14. Juni 2024 bis 14. Juli 2024
Bundesliga-Saison 2024/25
23. August 2024 bis 17. Mai 2025
Champions-League-Saison 2024/25
17. September 2024 (ab Ligaphase) bis 31. Mai 2025
Nations-League-Saison 2024/25
5. September 2024 bis 8. Juni 2025
Klub-WM 2025
14. Juni 2025 bis 13. Juli 2025
Bundesliga-Saison 2025/26
22. August 2025 bis 16. Mai 2026
Champions-League-Saison 2025/26
16. September (ab Ligaphase) bis 30. Mai 2026
Weltmeisterschaft 2026
11. Juni 2026 bis 19. Juli 2026
Nations-League Saison 2026/27
21. September 2026 bis 13. Juni 2027
Der Rahmenterminkalender zeigt eine enge Taktung der großen Fußballwettbewerbe mit kurzen Erholungspausen für Top-Spieler. Besonders problematisch wurde die Situation im Frühjahr und Sommer 2025, wo sich eine extreme Konzentration von Spitzenwettbewerben ergibt.
Nach dem Ende der Bundesliga-Saison am 17. Mai folgt das Nations League Final Four am 4./5. und 8. Juni 2025 – gerade einmal 18 Tage später. Unmittelbar danach, am 14. Juni, beginnt die neue FIFA Klub-WM, die bis zum 13. Juli dauert. Diese Konstellation bedeutet für Nationalspieler aus erfolgreichen Bundesliga-Vereinen eine nahezu pausenlose Belastung über Monate hinweg.
Ein Jahr später droht sich dieses Szenario in ähnlicher Weise zu wiederholen: Nach Bundesliga-Ende am 16. Mai und dem Champions League-Finale am 30. Mai 2026 beginnt bereits am 11. Juni die Weltmeisterschaft – erneut mit nur minimalen Erholungspausen zwischen den Großereignissen.
Nationale Ligen unter Druck: Klub-WM könnte riesige Lücke nochmals vergrößern
Mit der Einführung der neuen Klub-Weltmeisterschaft verstärkt die FIFA ihren Einfluss auf den globalen Fußballmarkt – insbesondere im Bereich der Medienrechte. Gleichzeitig verfolgt auch die UEFA mit der Reform und Aufwertung der Champions League das Ziel, höhere Erlöse zu erzielen. In der Folge geraten nationale Wettbewerbe wie die Bundesliga oder der DFB-Pokal zunehmend unter Druck. Experten warnen vor einem Verdrängungswettbewerb um die begrenzten finanziellen Ressourcen von Fernsehsendern und Streamingplattformen.
Zwölf beeindruckende Arenen: Die Spielstätten der Klub-WM 2025
Die Gefahr besteht darin, dass vor allem internationale Topklubs von den neuen Einnahmequellen profitieren, während kleinere Vereine zunehmend ins Hintertreffen geraten - ein Umstand, der die Dominanz langjähriger Champions-League-Teilnehmer in ihren jeweiligen nationalen Ligen bereits darlegt. Das neue Turnierformat könnte die wirtschaftliche Kluft innerhalb der nationalen Ligen nochmals vergrößern und ihre sportliche Spannung und Attraktivität zusammen mit ihrer Vermarktbarkeit erheblich schmälern.
FIFA und UEFA im globalen Machtkampf: Gräbt die Klub-WM der Champions League das Wasser ab?
Im Ringen um Einfluss gerät die UEFA durch die FIFA-Initiative in eine heikle Lage. Mit der Ausweitung der Klub-Weltmeisterschaft stärkt die FIFA ihre Position – gerade bei den europäischen Topklubs –, einem Machtbereich, den auch die UEFA als Betreiberin der Champions League dringend benötigt.
Die neue Klub-WM, die europäische Topklubs mit erheblichen finanziellen Anreizen lockt, droht, die Champions League auf Klubebene sportlich und wirtschaftlich abzuwerten. Dass die FIFA damit die bisherige Vormachtstellung der UEFA in Europa unterminiert und die Champions League zunehmend zur „Nummer zwei“ hinter dem neuen FIFA-Turnier werden könnte, bleibt ein ernstzunehmendes Risiko.
Der Wettstreit um Medienrechte, Sponsorengelder und sportliche Relevanz spitzt sich damit weiter zu. Wie verschiedene Berichte von The Athletic und dem Guardian verdeutlichen, sehen Beobachter in der zunehmenden Konkurrenz zwischen FIFA und UEFA eine Machtverschiebung, die den europäischen Fußball nachhaltig verändern könnte. Die UEFA steht unter Druck, ihre Wettbewerbe innovativ und finanziell attraktiv zu halten, um die Abwanderung von Vereinen und Sponsoren zu verhindern. Erst zur abgelaufenen Spielzeit unterzog der europäische Verband die Champions League einer deutlichen Erweiterung.
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Frauen-EM – strukturelle Nachteile durch die Klub-WM drohen
Ein weiterer Streitpunkt rund um die neue Klub-Weltmeisterschaft der FIFA betrifft den Terminkonflikt mit der Frauen-Europameisterschaft 2025. Die Klub-WM der Männer ist für den Zeitraum vom 14. Juni bis 13. Juli 2025 in den USA angesetzt, während die Frauen-EM vom 2. bis 27. Juli in der Schweiz stattfinden soll. Damit überlagert das neue Männerturnier die ersten elf Tage der Europameisterschaft der Frauen. Zwar fällt das Eröffnungsspiel der EM auf einen spielfreien Tag der Klub-WM, allerdings überschneiden sich mehrere zentrale Partien beider Turniere. So fallen das Viertelfinale sowie beide Halbfinalspiele der Klub-WM in einen Zeitraum, in dem auch EM-Spiele ausgetragen werden.
Die UEFA reagierte bislang gelassen auf die Terminkollision. Nadine Kessler, Geschäftsführerin für Frauenfußball bei der UEFA, betonte in einem Interview, dass man am bestehenden Turnierplan festhalten werde: „Wir müssen an unserem Plan festhalten, denn es ist wichtig, einen professionellen und respektierten internationalen Kalender für den Frauenfußball zu etablieren.“ Zugleich betonte sie, man sei „nicht besorgt“, da die Wettbewerbe in unterschiedlichen Ländern und Zeitzonen stattfänden.
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Die FIFA wiederum verweist auf den bereits vom FIFA-Rat verabschiedeten internationalen Spielkalender für die Jahre 2025 bis 2030, in dem die parallele Austragung beider Turniere vorgesehen sei. Die Planung sei, so der Verband, das Ergebnis eines notwendigen Kompromisses angesichts eines zunehmend überfüllten globalen Spielplans.
Trotz dieser offiziellen Einordnungen sehen Kritiker in der Überschneidung einen strukturellen Nachteil für die Sichtbarkeit des Frauenfußballs. Gerade in einer Phase, in der dessen internationale Aufmerksamkeit wächst, könnte die Konkurrenz durch ein hochkarätig besetztes Männerturnier negative Auswirkungen auf mediale Reichweite, TV-Quoten und wirtschaftliche Potenziale der EM haben.
Ungleichbehandlung der Teilnehmer – große Antrittsgagen für Europäer und zwielichtige Startplatz-Vergabe
Die Teilnahme am neuen FIFA-Turnier in den USA verspricht lukrative Einnahmen – allerdings nicht für alle in gleichem Maße. Denn wer wie viel verdient, hängt maßgeblich von Herkunft und Rangliste ab. Besonders europäische Klubs profitieren von einem System, das sportliche Erfolge und wirtschaftliche Stärke kombiniert – und ihnen deutlich höhere Prämien einbringt als Teilnehmer aus anderen Kontinentalverbänden.
Während für Teams aus Asien, Afrika und Nord- und Mittelamerika pauschale Antrittsgagen in Höhe von jeweils 8,4 Millionen Euro vorgesehen sind – bei den Südamerikanern sind es 13,4 Millionen, bei den Ozeaniern 3,1 Millionen –, variiert die Auszahlung an europäische Klubs deutlich: Sie können laut einem internen Papier der Klubvereinigung ECA, das dem kicker vorliegt, zwischen 11,2 und 33,5 Millionen Euro erhalten. Grundlage ist eine interne FIFA-Rangliste, die sich aus zwei Komponenten speist: einem sportlichen Koeffizienten, der auf den Ergebnissen der letzten vier Champions-League-Saisons basiert, und einer wirtschaftlichen Bewertung nach dem Umsatz der Klubs in den vergangenen vier Jahren.
Rang
Team
Startgeld (in Millionen Euro)
1
Manchester City
33,5
2
Real Madrid
31,5
3
FC Bayern
29,5
4
Paris St.-Germain
27,5
5
FC Chelsea
25,5
6
Borussia Dortmund
23,4
7
Inter Mailand
21,3
8
Atletico Madrid
19,3
9
FC Porto
17,3
10
Benfica Lissabon
15,3
11
Juventus Turin
13,3
12
Red Bull Salzburg
11,2
Quelle: kicker.de
Doch nicht nur die finanzielle Verteilung sorgt für Diskussionen. Auch bei der sportlichen Qualifikation scheint das Regelwerk nicht für alle gleichermaßen zu gelten. Während sich die meisten Klubs – insbesondere aus Europa – über langjährige Koeffizienten qualifizieren mussten, genügte Inter Miami, dem US-Klub von Lionel Messi, ein vergleichsweise niedrigschwelliger Erfolg: der Gewinn des MLS Supporters’ Shield, einer Auszeichnung für das punktbeste Team der MLS-Vorrunde. Meister in dieser Saison wurde nach Ausspielen der Play-offs jedoch nicht Inter Miami, sondern LA Galaxy.
Trotzdem entschied sich die FIFA dazu, den Gastgeberplatz an Inter Miami zu vergeben. Auf Nachfrage des Guardian verteidigte der Weltverband diese Entscheidung mit Verweis auf die vergangene Saison und unterstellte Kritikern gar Neid. Die nordamerikanische Liga MLS äußerte sich hingegen knapp: „Die FIFA hat den Prozess gemanagt und entschieden, den Gastgeberplatz an Inter Miami zu vergeben. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die FIFA.“
Vermarktungsprobleme der Klub-WM – TV-Vertrag führt nach Saudi-Arabien, Ticketverkauf stockt
Noch sechs Monate vor dem Start des neu konzipierten Wettbewerbs stand die wirtschaftliche Absicherung des Turniers auf wackeligem Fundament. Insbesondere im Hinblick auf die Finanzierung der angekündigten hohen Antrittsprämien und Preisgelder fehlte lange Zeit ein zentraler Baustein: ein TV-Vertrag mit globaler Reichweite. Letztendlich sprang Streamingdienst DAZN ein und verspricht, alle Partien für die Summe von einer Milliarde US-Dollar kostenlos zu übertragen.
Parallel soll DAZN zu dieser Zeit mit dem saudischen Staatsfonds PIF über einen möglichen Einstieg verhandelt haben. Dieser soll demnach bereit gewesen sein, für zehn Prozent der Anteile an DAZN rund eine Milliarde US-Dollar zu investieren. Mitte Februar 2025 ging der Deal über die Bühne, und die dem PIF angeschlossene SURJ Sports Investment erwarb für den anvisierten Betrag Anteile am Streamingdienst, der zuletzt dem Sender Sky die Bundesliga-Konferenz streitig machen konnte. Die Beteiligung unterstreicht eindrucksvoll das weiterhin wachsende Engagement Saudi-Arabiens im internationalen Fußball - auch bei der Klub-WM trifft der PIF selbst als Sponsor auf.
Neben der Vermarktung der Medienrechte bereitet der Ticketverkauf weiter Sorge. Bislang ist die Nachfrage verhalten – insbesondere bei Spielen ohne Beteiligung international besonders populärer Klubs. So waren wenige Tage selbst vor dem Eröffnungsspiel zwischen Inter Miami mit Zugpferd Lionel Messi und Al-Ahly lediglich rund ein Drittel der verfügbaren Eintrittskarten abgesetzt.
Um dem schwachen Verkauf entgegenzuwirken, hat die FIFA bereits Maßnahmen ergriffen. Neben allgemeinen Preissenkungen und der Einführung eines dynamisches Preissystem, bei dem sich die Ticketkosten an der Nachfrage ausrichten,wird unter anderem mit exklusiven Vorteilen geworben, etwa einem Vorkaufsrecht für Tickets zur Weltmeisterschaft 2026.
FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Kritik an der FIFA Klub-WM 2025
Welche Terminprobleme entstehen durch die Klub-WM 2025?
Die Klub-WM kollidiert im Sommer 2025 mit mehreren wichtigen Turnieren: den Frauen-Europameisterschaften in der Schweiz, dem Nations League Finals und der U21-Europameisterschaft. Dies führt zu Überschneidungen und zusätzlicher Belastung für Spieler und Verbände.
Warum kritisieren Spielergewerkschaften die neue Klub-WM?
Die europäische Spielergewerkschaft FIFPro und die European Leagues warnen vor der dramatischen Zunahme der Spielerbelastung. Sie sehen das Risiko von Verletzungen, Leistungsabfall und verkürzten Karrieren durch die ständige Zusatzbelastung ohne ausreichende Regenerationspausen.
Wie wirkt sich die Klub-WM auf nationale Ligen aus?
Die enormen Preisgelder der Klub-WM (über eine Milliarde US-Dollar) drohen die finanzielle Kluft zwischen Top-Clubs und kleineren Vereinen drastisch zu verstärken. Dies bedroht die Wettbewerbsfähigkeit nationaler Ligen und schadet dem Vereinsfußball auf nationaler Ebene.
Warum wird Gianni Infantino persönlich kritisiert?
FIFA-Präsident Infantino wird vorgeworfen, die Klub-WM als persönliches Prestigeprojekt zu betreiben, ohne Rücksicht auf Spieler, Fans oder traditionelle Strukturen zu nehmen. Seine engen Verbindungen zu Saudi-Arabien und die intransparente Finanzierung des Turniers sorgen für zusätzliche Kritik.