Droht ein Abschied?

Die FC-Bayern-Verhandlungen mit Konrad Laimer sind ins Stocken geraten

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Der FC Bayern möchte seit längerem den Vertrag mit Konrad Laimer verlängern. Die Gespräche mit dem Österreicher kommen derzeit aber nicht wirklich voran.

München - Beim FC Bayern gibt es aktuell keine wahrnehmbaren Fortschritte in den Vertragsverlängerungs-Gesprächen mit dem österreichischen Nationalspieler Konrad Laimer. Die Sport Bild berichtet in diesem Zusammenhang, dass sich die Parteien bei der Gehaltsfrage noch nicht einig seien. Der 28-Jährige wird wie seine Teamkollegen Serge Gnabry und Leon Goretzka von der Grünwalder Beratungsgesellschaft ROOF betreut.

Konrad Laimer beim FCB-Teamtraining an der Säbener Straße.

Diese soll vom Rekordmeister nun ein erheblich höheres als das bisherige Jahressalär von kolportierten acht bis neun Millionen Euro verlangen. Im Oktober hatte der FCB-Rechtsverteidiger, der 2023 ablösefrei als Mittelfeldspieler von RB Leipzig verpflichtet worden war, noch betont, dass er für alles offen sei und sich in München sehr wohl fühlen würde.

Verkündigungen der Verlängerungen mit Gnabry und Upamecano beim FC Bayern erwartet

Es deutete sich eine unproblematische rasche Verlängerung seines bis 2027 laufenden Kontrakts an. Davon scheint nun jedoch keine Rede mehr zu sein. Wesentlich fortgeschrittener als die Gespräche mit der Arbeitsbiene Laimer sollen die Verhandlungen mit dem deutschen Nationalspieler Serge Gnabry sein. Der 30-jährige Angreifer wird von derselben Agentur beraten.

In dieser Causa soll die Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags um zwei Jahre bis 2028 kurz vor dem Abschluss stehen, allerdings das Jahresgehalt von derzeit rund 18 Millionen Euro dabei auf maximal 15 Millionen Euro sinken. Ebenso wie bei Dayot Upamecano wird auch bei Gnabry an der Säbener Straße zeitnah mit der offiziellen Bekanntgabe der Vertragsverlängerung gerechnet – überraschenderweise jedoch nicht bei Laimer, der im Herbst diesbezüglich schon weiter als die Teamkollegen schien.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrich Wagner

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