Härtetest gelingt

DFB-Frauen schießen die Schweiz ab – Debütantin feiert Traumeinstand

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Das deutsche Nationalteam der Frauen dreht gegen die Schweiz im zweiten Durchgang auf. Debütantin Zicai feiert an Geburtstag einen Traumeinstand. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Nach einer nicht ganz überzeugenden ersten Halbzeit bringen die DFB-Frauen im zweiten Durchgang ihre PS auf das Feld und schießen die Schweizerinnen am Ende verdient im 6:0 aus dem Zürcher Letzigrund. Schlussendlich haben sich vor allem die Wechsel in der Pause bezahlt gemacht. Neben Debütantin Zicai stach das Frankfurter Duo Wolter und Freigang hervor. Die Schweiz bekam hingegen überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel.

Aufstellung Schweiz:Herzog - Beney (57. Baumann), Calligaris, Maritz, Stierli, Riesen (84. Terchoun) - Sow, Vallotto (57. Bienz), Schertenleib (57. Mauron) - Lehmann (46. Piubel), Crnogorcevic (74. Csilleg)
Aufstellung Deutschland:Winkler - Gwinn (46. Wolter), Hendrich, Minge, Linder - Nüsken (62. Sehitler), Senß (76. Gräwe) - Cerci (67. Endemann), Dallmann (46. Freigang), Bühl (46. Zicai) - Schüller
Tore:0:1 Nüsken (43.), 0:2 Freigang (50.), 0:3 Schüller (56.), 0:4 Freigang (64.), 0:5 Zicai (73.), 0:6 Schüller (90.+1)

90. Minute+4: Trotz sechs angezeigter Nachspielminuten hat Gonzáles Gonzáles ein Einsehen mit den Schweizerinnen und pfeift etwas früher ab.

90. Minute+1: TOR für Deutschland! Und dann fällt doch noch ein Tor. Endemann behält die Übersicht und chippt den Ball von der rechten Grundlinie an den langen Pfosten, wo Lea Schüller mit dem Kopf zum 0:6 trifft.

89. Minute: Die DFB-Elf hat in den letzten Minuten etwas, aber wirklich nur etwas den Fuß vom Gas genommen.

84. Minute: Obwohl das eigene Team mittlerweile komplett unterlegen ist, bringt Sundhage mit Terchoun noch eine Offensivkraft, um doch vielleicht noch den Ehrentreffer zu machen.

81. Minute: Noch einmal sieht es fast so aus, als könnten die Schweizerinnen kontern, doch Hendrich ist wie so oft hellwach und erobert den Ball.

76. Minute: Und wieder wechselt Wück nach einem Treffer. Gräwe kommt zu ihrem zweiten Länderspiel und ersetzt Senß auf der Sechs.

73. Minute: TOR für Deutschland! Traumeinstand für Zicai, die nun auch offiziell bei ihrem Debüt und an ihren Geburtstag trifft. Zuvor sind es wieder Freigang und Wolter, die sich zusammen in den Sechzehner spielen. Doch diesmal steht am Ende der Verwertungskette Zicai, die, von Freigang bedient, perfekt am Fünfmeterraum postiert zum fünften deutschen Treffer einschiebt.

Cora Zicai wurde schon nach dem 3:0 für Deutschland gefeiert und traf später dann auch noch offiziell.

72. Minute: Die Schweiz kann nun zumindest in der Defensive wieder etwa an Ballkontrolle gewinnen, doch weiter als 30 vor dem eigenen Tor geht es für die Gastgeberinnen nicht hinaus.

69. Minute: So, jetzt darf erstmal ein bisschen durchgeschnauft werden. Was auch immer Christian Wück seiner Elf in der Pause gesagt hat, es hat gefruchtet. Die Schweiz hingegen muss jetzt Schadensbegrenzung betreiben.

67. Minute: Endemann kommt für Cerci in die Partie.

64. Minute: TOR für Deutschland! Wieder trifft Freigang, wieder flankt Wolter vorher. Doch diesmal bringt Wolter den Ball von der Grundlinie in den Rückraum, wo Freigang nicht lange fackelt und die Kugel in die Maschen setzt.

62. Minute: Und die nächste Debütantin kommt ins Spiel. Sehitler kommt für Torschützin Nüsken.

57. Minute: Nach dem dritten deutschen Treffer wechselt die Schweiz dreifach. Für Vallotto, Schertenleib und Beney kommen Baumann, Mauron und Bienz.

56. Minute: TOR für Deutschland! Lea Schüller trifft. Zumindest offiziell. Debütantin Zicai bringt eine scharfe Flanke aus dem Halbfeld vors Tor, wo die Stürmerin einläuft, aber wohl nicht mehr wirklich am Ball ist. Am Ende liegt die Kugel im langen Eck und die Spielerinnen gratulieren Zicai, der der Treffer vielleicht im Nachhinein noch zugesprochen wird.

53. Minute: Schüller ist nach einem langen Ball durch und alleine vor Herzog. Doch die bleibt lange stehen, hält den Abstand zum Tor und zu Schüller perfekt und wehrt dann zur Ecke ab.

50. Minute: TOR für Deutschland! Der nächste Versuch sitzt. Und es ist eine Koproduktion zweier Joker. Wolter bringt eine scharfe Flanke zur eingelaufenen Freigang, die mit dem hinteren Fuß den Ball sehenswert und in vollem Lauf im Tor unterbringt.

Laura Freigang bejubelt ihren Treffer zum 0:2.

49. Minute: Freigang arbeitet sich mit einem Doppelpass mit Cerci in den Strafraum. Doch der Winkel am Fünfmeterraum ist zu spitz, um den Versuch auf die kurze Ecke ins Tor unterzubringen.

46. Minute: Zu Beginn des ersten Durchgangs wechseln beide Teams. Bei Deutschland feiert Cora Zicai ihr Debüt. Außerdem bringt Wück Laura Freigang und Pia-Sophie Wolter. Gwinn, Dallmann und Bühl verlassen den Platz. Bei der Schweiz kommt Piubel für die glücklose Lehmann in die Partie.

Pause: Rein auf die Spielanteile gemünzt, führt die DFB-Elf hochverdient mit 1:0 in Zürich. Allerdings wurden die Schweizerinnen durch Konter ein ums andere Mal gefährlich. Es ist vor allem der Ungenauigkeit der Eidgenossinnen zu verdanken, dass es nicht mit einem umgekehrten Ergebnis in die Pause geht. Taktisch ist es ein Spiel auf höchstem Niveau. Beide Teams agieren mit ihren Mitteln extrem anpassungsfähig und fluide.

45. Minute+1: In der Nachspielzeit passiert nichts mehr. Deutschland geht mit der Führung in die Kabine.

45. Minute: Eine Minute Nachspielzeit ist angezeigt.

43. Minute: TOR für Deutschland! Und dann passiert es doch noch kurz vor der Pause. Bühl zieht einen Eckball scharf auf den kurzen Pfosten, wo Nüsken unter Bedrängnis zur Führung ins Tor verlängert.

Nach einer Ecke schlägt der Ball im Tor der Eidgenossinnen ein.

42. Minute: Cerci stoppt Crnogorcevic mit fairen Mitteln kurz vor dem DFB-Sechzehner. Deutschland nun auch bei gegnerischen Kontern deutlich aufmerksamer.

37. Minute: Die bislang beste Chance für Deutschland: Dallmann macht es schnell und spielt links im Strafraum auf Cerci, die aus spitzem Winkel an Herzog scheitert. Beim möglichen Nachschuss ist keine Deutsche auf dem Posten, sodass die Schweiz klären kann.

35. Minute: Die 17-jährige Schertenleib ist für die DFB-Defensive nicht zu greifen, doch schließlich scheitert es nach ihrem tiefen Zuspiel am Pass in die Mitte. Bei der darauf folgenden Flanke ist Winkler hellwach und greift vor Schertenleib zu.

33. Minute: Und wieder ist Herzog auf dem Posten. Dallmann leitet einen tiefen Pass mit einer kleinen Berührung in die Spitze auf Schüller weiter. Die ist alleine vor Herzog, aber einen Schritt zu spät gegen die erneut gut aufpassende Torhüterin.

Die DFB-Elf ist besser, doch beißt sich noch die Zähne aus. Hier kommt Linder an Beney vorbei, doch am Ende können die Gastgeberinnen klären.

29. Minute: Bühl schnappt sich den Ball und geht von links in den Strafraum. Die Einzelaktion wird schließlich von der heraus geeilten Herzog unterbunden. Langsam trauen sich die DFB-Spielerinnen wieder mehr zu.

28. Minute: Bühl zieht eine Flanke an den langen Pfosten, wo Cerci an den Ball kommt, doch nicht so richtig Druck hinter den Ball bringt. Herzog ist erneut zur Stelle und hält das Spielgerät fest.

25. Minute: Mittlerweile verlagert sich das Geschehen etwas weiter weg vom Tor der Schweizerinnen, doch trotzdem ist das DFB-Team nach wie vor tonangebend. Einzig: Wirkliche Chancen sind Mangelware.

20. Minute: Es bleibt dabei. Deutschland hat wesentlich mehr Ballbesitz und findet mit gutem Pressing immer wieder früh Zugriff. Andererseits suchen die Schweizerinnen bei Möglichkeit schnell und schnörkellos den Weg nach vorne. Bislang ging weder die eine noch die andere Taktik auf.

13. Minute: Senß bedient Dallmann, die sich aufdreht und es vom Sechzehner aus probiert. Der Schuss wird abgefälscht und fliegt so über das Tor von Herzog. Die anschließende Ecke landet nach einem Kopfball in den Armen von Herzog.

10. Minute: Deutschland kontrolliert das Spiel und die Schweiz kontert. Doch wieder spielen es die Eidgenossinnen zu schlampig aus. Crnogorcevic ist links auf und davon, doch ihr Zuspiel auf die mittig positionierte Lehmann kann dann doch noch geklärt werden.

7. Minute: Ein langes Zuspiel der Schweizerinnen findet Lehmann, die zunächst viel Raum hat, aber dann von Hendrich eingeholt wird. Am Strafraum angekommen, hat Lehmann immer noch nicht so recht Kontrolle über das Spielgerät. Für Winkler keine Herausforderung, die den versprungenen Ball dann einfach aufnimmt.

5. Minute: Gwinn findet mit einer Flanke von der rechten Seite Schüller in der Mitte, die zum Kopfball hochsteigt, unter Bedrängnis aber nicht den nötigen Druck entwickeln kann. Herzog nimmt ohne Probleme auf.

2. Minute: DFB-Debütantin Winkler hat ihren ersten Ballkontakt und das weit vor dem eigenen Kasten. Als mitspielende Torhüterin leitet sie gut 35 Meter vor dem eigenen Tor den Ball im Aufbauspiel weiter.

1. Minute: Der Ball läuft. Die Stimmung im Land des kommenden EM-Gastgebers ist bestens.

Update, 19.55 Uhr: Die spanische Schiedsrichterin Zulema Gonzáles Gonzáles führt die beiden Teams aufs Feld.

Update, 19.46 Uhr: Noch gut eine viertel Stunde, dann geht es hier im Züricher Letzigrund los. Die Favoritenrolle dürfte nach dem Umbruch im deutschen Team etwas mehr bei den Schweizerinnen liegen. Doch alles in allem ist kaum eine Vorhersage zum Spielverlauf möglich.

Update, 19.21 Uhr: In der Startelf der Schweiz stehen drei Bundesligalegionärinnen. Torhüterin Elvira Herzog spielt in Leipzig, Julia Stierli beim SC Freiburg und Nadine Riesen bei Eintracht Frankfurt. Gefährlich bei den Eidgenossinnen ist der Sturm, in dem neben Alisha Lehmann die 161-fach Nationalspielerin Ana-Maria Crnogorcevic aufläuft.

Update, 18.56 Uhr: Die Aufstellung der DFB-Elf ist bekannt. Christian Wück vertraut bis im Tor auf das beinahe erfahrenste Team, das er aufbieten kann. Noch nicht klar ist die taktische Ausrichtung, doch ein 4-2-3-1 wie schon in den beiden vergangenen Spielen ist wohl wahrscheinlich.

Update, 18.28 Uhr: Während es langsam in Richtung Aufstellungsverkündung geht, wird von Außen Ärger herangetragen. Die ehemalige DFB-Torhüterin Merle Frohms beschwerte sich gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung über die Kommunikation im Rahmen ihrer Ablösung. Bei den olympischen Spielen in diesem Sommer verlor sie ihren Stammplatz an Ann-Katrin Berger.

 „Trainer haben natürlich immer alles Recht der Welt, ihre Entscheidungen zu treffen. Das Einzige, was ich nicht nachvollziehen konnte, war, dass die Kommunikation wenig bis gar nicht vorhanden war“, sagte die 29-jährige Frohms, die im September aus dem DFB-Team zurücktrat. Ihren Rücktritt will sie aber nicht in Verbindung mit dem Verlust des Stammplatzes gesetzt sehen. Diese Entscheidung sei schon länger in ihr gereift, so Frohms.

Merle Frohms wurde Ende Oktober am Rande des Spiels gegen Australien verabschiedet. Nun klagt sie wegen der mangelnden Kommunikation bei den DFB-Frauen.

Vorbericht: Zürich – Das DFB-Team der Frauen bestreitet ihr erstes Spiel nach der Ära von Alexandra Popp. Und so steht beim Freundschaftsspiel gegen die Schweiz (Live im TV) alles unter dem Zeichen des Neuanfangs. Nationaltrainer Christian Wück hat einen enorm jungen Kader nominiert, in dem mit Sara Doorsoun, Kathrin Hendrich und Linda Dallmann nur drei Spielerinnen die 30-Jahre-Marke geknackt haben.

Schon vor dem Spiel gegen die Schweiz bestätigte DFB-Trainer Wück, dass Sophia Winkler von der SGS Essen zu ihrem Debüt im Nationalteam kommen wird. Stammkraft Ann-Katrin Berger von NJ/NY Gotham FC legt aufgrund der kräftezehrenden letzten Monate mit Olympia-Turnier im Sommer und der langen Spielzeit in den USA eine Pause ein.

So trifft es sich, dass das Dreiergespann auf der Torhüterinnenposition es gerade einmal auf zwei Einsätze im DFB-Dress bringt. Beide entfallen auf Stina Johannes (Eintracht Frankfurt) – Ena Mahmutovic vom FC Bayern ersetzt ihre an Krebs erkrankte Vereinskollegin Mala Grohs und ist ebenso bislang ohne DFB-Einsatz. Wenn Berger dann nach ihrer Pause in den Kader zurückkehrt, gilt es als keineswegs sicher, dass sie die Nummer Eins behält. Es bahnt sich vielmehr ein offener Kampf an, der gegen die Schweiz in die erste Runde gehen wird.

Sophia Winkler wird zum ersten Mal in ihrer Karriere das Tor des A-Nationalteams hüten.

Frauen-Nationalteam: Zwei weitere Neulinge könnten zum Debüt kommen

Zum ersten Mal nominiert wurden die 19-jährige Stürmerin Cora Zicai vom SC Freiburg und Mittelfeldspielerin Alara Sehitler (FC Bayern). Sehitler wurde erst am Mittwoch 18 Jahre alt und hat nach guten Leistungen im Trikot der Münchner nun die Chance, sich bei Christian Wück zu empfehlen.

Popp, Putellas, Oberdorf: Das sind die besten Fußballerinnen der Welt

Alexia Putellas (29), Spanien, FC Barcelona: Die offensive Mittelfeldspielerin ist das Herzsstück in der spanischen nationalmannschaft und beim FC Barcelona. 2021 und 2022 gewann sie den Titel als Weltfußballerin.
Platz 1: Alexia Putellas (29), Spanien, FC Barcelona: Die offensive Mittelfeldspielerin ist das Herzsstück in der spanischen Nationalmannschaft und beim FC Barcelona. 2021 und 2022 gewann sie den Titel als Weltfußballerin. © IMAGO/Jose Breton
Beth Mead (28), England, FC Arsenal: Die Stürmerin gewann im letzten Jahr mit der englischen Nationalmannschaft die Europameisterschaft. Sie war die erfolgreichste Torjägerin und wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt.
Platz 2: Beth Mead (28), England, FC Arsenal: Die Stürmerin gewann im letzten Jahr mit der englischen Nationalmannschaft die Europameisterschaft. Sie war die erfolgreichste Torjägerin und wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt. © IMAGO/Adam Davy
Kerr ist Rekordtorschützin der australischen Nationalmannschaft und verhalf Chelsea zuletzt zu vier Meistertiteln in Serie.
Platz 3: Sam Kerr (29), Australien, FC Chelsea: Kerr ist Rekordtorschützin der australischen Nationalmannschaft. Mit ihren Toren verhalf sie Chelsea zuletzt zu vier Meistertiteln in Serie. © IMAGO/JOEL CARRETT
Lena Oberdorf (21), Deutschland, VfL Wolfsburg: Die Mittelfeldspielerin debütierte bereits 2019 in der deutschen Nationalmannschaft. Mit den Wolfsburgerinnen gewann sie zuletzt dreimal in Folge den DFB-Pokal und stand 2023 im Champions-League-Finale.
Platz 4: Lena Oberdorf (21), Deutschland, VfL Wolfsburg: Die Mittelfeldspielerin debütierte bereits 2019 in der deutschen Nationalmannschaft. Mit den Wolfsburgerinnen gewann sie zuletzt dreimal in Folge den DFB-Pokal und stand 2023 im Champions-League-Finale. © IMAGO/Revierfoto
Bonmati kommt vor allem im zentralen und offensiven Mittelfeld zum Einsatz. Mit Barcelona gewann sie 2023 die spanische Meisterschaft und die Champions League.
Platz 5: Aitana Bonmati (25), Spanien, FC Barcelona: Bonmati kommt vor allem im zentralen und offensiven Mittelfeld zum Einsatz. Mit Barcelona gewann sie 2023 die spanische Meisterschaft und die Champions League. © IMAGO/Kim Price
Alexandra Popp (32), Deutschland, VfL Wolfsburg: Die Stürmerin ist in der deutschen Nationalmannschaft und beim VfL Wolfsburg unverzichtbar. Die DFB-Kapitänin führte Deutschland 2022 bei der Europameisterschaft auf Platz zwei.
Platz 6: Alexandra Popp (32), Deutschland, VfL Wolfsburg: Die Stürmerin ist in der deutschen Nationalmannschaft und beim VfL Wolfsburg unverzichtbar. Die DFB-Kapitänin führte Deutschland 2022 bei der Europameisterschaft auf Platz zwei. © IMAGO/Scott Barbour/Shutterstock
Ada Hegerberg (28), Norwegen, Olympique Lyon: Hegerberg gehört seit jahren zu den besten Stürmerinnen der Welt. Mit Lyon gewann sie insgesamt sechsmal die Champions League und wurde 2018 als Weltfußballerin ausgezeichnet.
Platz 7: Ada Hegerberg (28), Norwegen, Olympique Lyon: Hegerberg gehört seit jahren zu den besten Stürmerinnen der Welt. Mit Lyon gewann sie insgesamt sechsmal die Champions League und wurde 2018 als Weltfußballerin ausgezeichnet. © IMAGO/Lise Åserud
Wendie Renard, Frankreich, Olympique Lyon: Die 1,87 Meter große Innenverteidigerin gilt als robust und kopfballstark. Mit 102 Einsätzen ist sie Rekordspielerin der Champions League und gewann den Wettbewerb mit Lyon insgesamt acht mal.
Platz 8: Wendie Renard, Frankreich, Olympique Lyon: Die 1,87 Meter große Innenverteidigerin gilt als robust und kopfballstark. Mit 102 Einsätzen ist sie Rekordspielerin der Champions League und gewann den Wettbewerb mit Lyon insgesamt acht mal.  © IMAGO/Sydney Low
Catarina Macario (23), USA, Olympique Lyon: Die 23-jährige Offensivspielerin etablierte sich innerhalb kürzester Zeit bei Lyon und verhalf dem Team 2022 zur Meisterschaft und dem Gewinn der Champions League.
Platz 9: Catarina Macario (23), USA, Olympique Lyon: Die 23-jährige Offensivspielerin etablierte sich innerhalb kürzester Zeit bei Lyon und verhalf dem Team 2022 zur Meisterschaft und dem Gewinn der Champions League. © IMAGO/Francesco Scaccianoce/LiveMedia/Shutterstock
Lucy Bronze, England, FC Barcelona: Die Abwehrspielerin gehört in der englischen Nationalmannschaft und beim FC Barcelona zum Stammpersonal. Sie konnte mit zwei Vereinen (Barcelona und Lyon) die Champions League gewinnen und wurde 2020 FIFA-Weltfußballerin.
Platz 10: Lucy Bronze, England, FC Barcelona: Die Abwehrspielerin gehört in der englischen Nationalmannschaft und beim FC Barcelona zum Stammpersonal. Sie konnte mit zwei Vereinen (Barcelona und Lyon) die Champions League gewinnen und wurde 2020 FIFA-Weltfußballerin. © IMAGO/Isabel Infantes

Ob die beiden gegen die Eidgenossinnen schon auf Spielzeit kommen werden, steht noch in den Sternen. Die Gastgeberinnen der Europameisterschaft 2025 sind jedenfalls gut in Form. Seit Pia Sundhage Anfang des Jahres an der Seitenlinie übernommen hat, siegten die Schweizerinnen in sieben von zehn Spielen, nur zwei gingen verloren und gegen Australien erreichte man Ende Oktober ein 1:1-Unentschieden.

Damit dürfte der Härtetest gegen die Schweiz sowohl für die Spielerinnen untereinander als auch für das Team als ganzes eine erste Standortbestimmung mit Blick auf die EM 2025 sein. Ein weiterer wichtiger Punkt an diesem Abend ist die Kampagne „Orange the World“, auf die die DFB-Spielerinnen aufmerksam machen werden. (sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl

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