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Bayern blitzt wegen Woltemade ab – VfB-Bosse rechneten mit diesem Szenario

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Der VfB Stuttgart hat ein erstes Angebot vom FC Bayern München für Nick Woltemade abgelehnt. Das sind die Hintergründe.

Stuttgart – Jetzt beginnt der Poker um Nick Woltemade. Wie die Bild berichtet, hat der FC Bayern München beim VfB Stuttgart offiziell ein Angebot eingereicht. Das beläuft sich laut dem Boulevardblatt auf 40 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro Boni. Zu wenig für die Schwaben, die die Offerte umgehend ablehnten.

Woltemade-Deal ist weiterhin in weiter Ferne

Generell scheinen die Fronten zwischen Stuttgart und München weiter verhärtet zu sein. So soll Vorstandschef Alexander Wehrle ein persönliches Treffen mit den Bayernbossen immer noch ablehnen. Dass die Stuttgarter nicht daran glauben, dass ein Woltemade-Deal in diesem Sommer über die Bühne gehen könnte, das machte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Rande des Trainingsauftakts am Mittwoch (9. Juli) deutlich: „Wir haben mit Nick eine langfristige Vereinbarung getroffen und die hat Bestand. Deshalb gehen wir davon aus, dass Nick auch in der nächsten Saison bei uns Fußball spielen wird.“

Mit dem Angebot über 40 Millionen Euro tritt das Szenario ein, mit dem die Stuttgarter Verantwortlichen nach Informationen unserer Redaktion gerechnet haben. Nämlich, dass die Münchner viel zu wenig für den Stürmer bieten werden. Außerdem gehen die VfB-Bosse davon aus, dass die Münchner bei zirka 55 Millionen Euro aussteigen werden und somit der Deal platzt. Somit ist es auch wenig verwunderlich, dass Wehrle sich erst gar nicht mit den Bayern-Verantwortlichen treffen will.

VfB-Stürmer Nick Woltemade würde gerne zu Bayern München wechseln.

VfB Stuttgart erfuhr vom Bayern-Interesse an Woltemade aus den Medien

Hintergrund: Woltemade und Bayern München sollen sich bereits auf einen Vertrag bis 2030 geeinigt haben. Die Stuttgarter erfuhren davon aus den Medien. Das Problem dabei: Der VfB hat das Heft des Handelns in der Hand, weil Woltemade noch einen Kontrakt bis 2028 bei den Schwaben hat – ohne Ausstiegsklausel. Dementsprechend ist durchaus anzuzweifeln, ob die Bayern Woltemade in diesem Sommer tatsächlich verpflichten werden. Sorgen, dass der Transferhickhack Woltemade negativ beeinflussen könnte, hat Wohlgemuth übrigens nicht: „Ich bin mir sicher, wenn das Thema beendet sein sollte, dass er im Anschluss daran bei uns zu seinen Bestleistungen finden wird.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Markus Fischer

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