Lob vom Dortmund-Boss

Dortmund angeblich mit Umdenken bei Julian Brandt

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Völlig unumstritten war Julian Brandt bei Borussia Dortmund selten. Abschiedsgerüchte sind nicht neu. Bleibt der Mittelfeldstar über die neue Saison hinaus beim BVB?

Dortmund – Im Endspurt der vergangenen Spielzeit hat Julian Brandt vom 31. bis 34. Spieltag mit zwei Toren und fünf Assists für Borussia Dortmund maßgeblich zur Last-Minute-Qualifikation zur Champions League beigetragen. Das starke Saisonfinale des offensiven Mittelfeldspielers könnte die BVB-Verantwortlichen hinsichtlich einer möglichen Verlängerung Brandts umgestimmt haben.

Julian Brandt soll sich einen neuen Vertrag bei Borussia Dortmund erspielen

Wie die Ruhr Nachrichten berichten, darf der 29-Jährige in den anstehenden Monaten noch einmal vorspielen, um sich für eine Verlängerung seines zum gegenwärtigen Zeitpunkt 2026 auslaufenden Vertrages zu empfehlen. Ob Brandt selbst überhaupt verlängern will, scheint unklar.

„Wir honorieren schon, dass er sich nach einer nicht so guten Phase zurückgekämpft hat. Er hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir unser Minimalziel noch erreicht haben“, erklärte Geschäftsführer Sport Lars Ricken gegenüber der regionalen Tageszeitung. Brandt steuerte in der letzten Spielzeit sechs Tore und 16 Assists in 50 Pflichtspielen bei – eine Bilanz, die sich trotz der Kritik sehen lassen kann.

Brandt gab Amt des Vizekapitäns beim BVB freiwillig ab

Dass der Blondschopf dennoch insgesamt mehr zu leisten imstande ist, wissen nicht nur die Dortmunder Funktionäre. Julian Brandt bringt alles mit, um einer der Topspieler beim BVB zu sein. In der kommenden Saison soll der gebürtige Bremer in seinem letzten Vertragsjahr noch mal alles aus sich rausholen.

Soll in der neuen Spielzeit an seine starke Leistung aus dem Endspurt der vergangenen Saison anknüpfen: Julian Brandt.

Um sich rein auf seine sportliche Leistung konzentrieren zu können, wird Brandt laut einem Bericht der Bild das Amt des Vizekapitäns freiwillig abgeben. „Am Ende muss ich aber sagen, es hat mir mehr geschadet, als dass es mir gutgetan hat“, hatte Brandt in einer Medienrunde am Rande der Klub-WM offen zugegeben. Cheftrainer Niko Kovac veränderte Medienberichten zufolge ohnehin die Führungsstruktur bei den Schwarzgelben. (pp)

Rubriklistenbild: © Rich Graessle/Icon Sportswire/IMAGO

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