Wiedersehen nach Frauen-WM: Deutsche Nationalspielerin präsentiert Babybauch ihrer Ehefrau
VonKorbinian Kothny
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Deutschland erlebte bei der Frauen-WM sein nächstes Fußball-Debakel. Nationalspielerin Svenja Huth hat zurzeit trotzdem allen Grund zur Vorfreude.
München – Während Spanien und England am Sonntag bei der Frauen-WM im Finale aufeinander treffen, ist das Turnier für Deutschland bekanntlich schon längst Geschichte. Die DFB-Elf machte es den Männern gleich und schied als Mitfavorit bereits in der Vorrunde aus – zum ersten Mal in der Geschichte.
Deutsche Nationalspielerinnen suchen Ablenkung nach WM-Aus
Selbst beim Abflug aus Australien gab es Probleme, da man intern nicht mit einem so frühen Aus gerechnet hatte und so kurzfristig die Abreise organisieren musste. Mittlerweile ist der gesamte Tross aber wieder zurück in Deutschland.
Zurück in der Heimat ist für die DFB-Frauen erstmal Ablenkung angesagt. Lena Oberdorf lässt sich zum Beispiel von ihrem Hund trösten. Auf eine andere Nationalspielerin wartet dagegen eine ganz andere, neue Herausforderung.
Svenja Huth entscheidet sich mit Lebenspartnerin für ROPA-Methode
Denn Svenja Huth wird demnächst Mutter. Und das, obwohl die 32-Jährige bei allen WM-Spielen der deutschen Mannschaft in der Startelf stand. Möglich macht es die sogenannte ROPA-Methode.
„Das bedeutet, dass mir Eizellen entnommen wurden und meine Eizelle dann befruchtet wurde. Und befruchtet dann letztlich bei Laura [Svenja Huths Ehefrau, Anm. d. Red.] eingesetzt wurde und wir dann dementsprechend beide miteinander verbunden sind“, wurde Huth vor der WM von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.
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Svenja Huth muss eigenes Kind erst noch adoptieren
In Deutschland ist diese Art der Befruchtung übrigens verboten, weswegen Huth und ihre Partnerin den Eingriff im spanischen Valencia vornehmen ließen.
Im September soll es dann mit der Entbindung so weit sein. Dass die Schwangerschaft bislang komplikationslos verläuft, lässt der neueste Instagram-Post von Huth vermuten. Die 32-Jährige postete am Dienstag ein süßes Foto von sich und ihrer Partnerin, bei der man den Babybauch mittlerweile deutlich erkennen kann.
Nach der Geburt sind für Svenja Huth dann erstmal den Gang zur Behörde angehen, um auch offiziell als Elternteil anerkannt zu werden. „In Spanien ist das so geregelt, dass, wenn wir das Kind dort bekommen würden, beide als Mütter gelten würden. In Deutschland ist es aktuell noch nicht so. Es macht uns ein bisschen traurig, weil Svenja ihr eigenes Kind noch adoptieren muss“, erzählte Laura Huth in der ZDF-Dokumentation „Born for this“.