Hinspiel am 24. August

Eintracht Frankfurt trifft in den Playoffs zur Europa Conference League auf Levski Sofia

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Eintracht Frankfurt trifft in den Playoffs zur Europa Conference League auf Levski Sofia. Die Bulgaren setzten sich gegen Hapoel Be‘er Sheva durch.

Update vom Donnerstag, 17. August, 21.10 Uhr: Eintracht Frankfurt bekommt es in den Playoffs zur Europa Conference League mit Levski Sofia zu tun. Der bulgarische Vertreter setzte sich im Rückspiel am Donnerstagabend mit 2:1 gegen Hapoel Be‘er Sheva (Israel) durch, das Hinspiel endete noch 0:0. Den Siegtreffer für Sofia erzielte der Brasilianer Ronaldo in der 6. Minute der Nachspielzeit. Das Hinspiel steigt am 24. August in der bulgarischen Hauptstadt, das Rückspiel findet eine Woche später in der Mainmetropole statt.

Update vom Montag, 7. August, 14.15 Uhr: Die Mannschaft von Cheftrainer Dino Toppmöller trifft in den Playoffs auf den Sieger der Partie Hapoel Be’er Scheva (Israel) gegen Levski Sofia (Bulgarien). Das ergab die Auslosung im schweizerischen Nyon.

Erstmeldung: Nyon – Eintracht Frankfurt hat sich in der vergangenen Bundesliga-Saison für die UEFA Conference League qualifiziert. Im Finale des DFB-Pokals hatte die SGE sogar die Chance auf die Europa League, die durch die Niederlage gegen RB Leipzig aber verpasst wurde. Nach dem Europapokalsieg 2022 wollen die Adler auch in der kommenden Spielzeit international für Furore sorgen.

Eintracht Frankfurt wartet auf Gegner in der UEFA Conference League

Die SGE ist aber nicht direkt für die Gruppenphase qualifiziert. Zunächst stehen die Play-offs an. Eintracht Frankfurt ist im Teilnehmerfeld vor der Endrunde der Verein mit dem höchsten UEFA-Fünfjahreskoeffizienten (77,000). Dadurch ist die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller gesetzt und wird auf einen vermeintlich schwächeren Gegner treffen.

Auf wen trifft Eintracht Frankfurt in der UEFA Conference League?

Die ersten beiden Qualifikationsrunden der UEFA Conference League sind bereits gespielt, die dritte muss noch ausgetragen werden. Es steht aber bereits fest, welche Gegner möglich wären als Gegner für Eintracht Frankfurt in den Play-offs zur Gruppenphase. Auf die Sieger folgender Partien kann die SGE treffen.

Twente Enschede\t(Niederlande)FC Riga (Lettland)
Legia Warschau (Polen)FK Austria Wien (Österreich)
Hapoel Be’er Scheva (Israel)Levski Sofia (Bulgarien)
Sepsi Sfântu Gheorghe (Rumänien)FK Aqtöbe (Kasachstan)

Die Auslosung findet am Montag (7. August) um 14 Uhr in Nyon statt. Es wird drei Lostöpfe geben. Zunächst landet je eine Kugel aus Topf eins und zwei in einem dritten gemeinsamen Topf. Die wiederum daraus zuerst gezogene Mannschaft, beziehungsweise Paarung, hat im Hinspiel Heimrecht.

Eintracht Frankfurt: Wer wird Gegner in den Play-offs?

Ausgetragen werden die Play-offs zur Gruppenphase der UEFA Conference League am 24. und 31. August statt. Die Anstoßzeit wird erst nach der Auslosung bekannt gegeben. Live zu sehen ist die Auslosung auf der Webseite der UEFA. Dort wird ein kostenloser Live-Stream angeboten.

Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt

Anderson Bamba Ordonez Eintracht Frankfurt sieht sich die Commerzbank Arena an 05 02 2017 Eintr
Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago
Training Eintracht Frankfurt Ali Akman (Eintracht Frankfurt, 30) auf dem Rad. Training von Eintracht Frankfurt am 28. Ju
Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago
31.10.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen emspor, v.l. Bas Dost (Eintracht Frankfurt
Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago
Lucas Alario fotografiert beim Fußball Freundschaft Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SV Sandhausen am 2.12..22. in Fr
Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago
Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F
Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago
Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt
Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago
Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh
Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago
11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr
Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago
15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E
Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago
Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0
Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago

Der Weg ins Finale ist hart und lang. Zunächst muss Eintracht Frankfurt die Play-offs überstehen. Anschließend geht es in der Gruppenphase in Vierergruppen weiter. Der Sieger und der Zweitplatzierte sichern sich ein Ticket für die K.o.-Phase, in der jeweils in Hin- und Rückspiel ein Sieger ermittelt wird, der in die nächste Runde einzieht. Ziel aller Klubs ist das Finale, das im Agia-Sofia-Stadion in Athen stattfinden wird. (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Gonzales Photo/Lasse Lagoni

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