VonFlorian Puthschließen
Die Transferstrategie von Eintracht Frankfurt hat sich über die letzten Jahre bewährt. Knackt ein Shootingstar schon bald eine magische Marke?
Frankfurt am Main – Eintracht Frankfurt hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht, indem sie talentierte Spieler verpflichten und später mit großem Gewinn weiterverkaufen. Aktuell steht ein junger Spieler im Rampenlicht, dessen Leistungen in der Europa League und der Bundesliga die Aufmerksamkeit von Top-Klubs auf sich gezogen haben.
Eintracht hängt Shooting-Star irres Preisschild um
Hugo Ekitike hat sich in den letzten Monaten zu einem der begehrtesten Stürmer der Bundesliga entwickelt. Doch Qualität hat seinen Preis. Nach Informationen der BILD, wissen das auch die SGE-Verantwortlichen, die ihrem Stürmer-Star offenbar ein irres Preisschild verpasst haben. Demnach soll Ekitike bei einem Wechsel mindestens 100 Millionen Euro in die Frankfurter Kassen spülen. Es wäre das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass ein Abgang diese magische Marke knacken würde.
Die Höhe begründe man mit der Entwicklung des Franzosen seit dessen Wechsel von Paris Saint-Germain. Sein Marktwert hat sich seitdem nahezu vervierfacht. Anfang 2024 wurde er noch auf 15 Millionen Euro geschätzt, mittlerweile liegt er bei 55 Millionen Euro.
Wird Ekitike der nächste Top-Abgang bei Eintracht Frankfurt?
Dass gute Stürmer Eintracht Frankfurt für viel Geld verlassen, gleicht einer Tradition. Die SGE hat in der Vergangenheit einige lukrative Transfers getätigt. Omar Marmoush wechselte für über 80 Millionen Euro zu Manchester City, und Randal Kolo Muani kostete PSG bis zu 95 Millionen Euro. Ekitike hat das Potenzial, diese Rekorde zu brechen, wenn er seine Leistungen weiterhin bestätigt.
Zwar hat der 22-Jährige schon viele Qualitäten bewiesen, jedoch dürfte Ekitike sein Potenzial noch nicht vollends ausgeschöpft haben. Eintracht Frankfurt wird die Entwicklung ganz genau beobachten und abwägen, ob ein Verkauf im Sommer die richtige Entscheidung ist. Die Möglichkeit, eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro zu erzielen, könnte für den Verein ein historisches Ereignis darstellen. (fpt)
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