Eintracht Frankfurt mischt wohl im Transfer-Poker um bekannten Namen mit
VonMaximilian Bohne
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Eintracht Frankfurt kehrt in die Champions League zurück – und möchte sich zur neuen Saison sofort mit einem großen Namen verstärken.
Frankfurt – Bis zum letzten Bundesliga-Spieltag war nicht klar, in welchem internationalen Wettbewerb EintrachtFrankfurt in der kommenden Spielzeit auflaufen würde. Der 3:1-Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten SC Freiburg sorgte schließlich für den bestmöglichen Ausgang – den Einzug in die Champions League. Im Endtableau steht die SGE sogar auf Platz drei, der besten Vereinsplatzierung seit 1993.
Frankfurt jagt Bellingham-Bruder
Mit einer überaus erfolgreichen Saison im Rücken richten sich die Blicke in Frankfurt nun geschwind nach vorne. Für die dreigleisige Spielzeit und die mindestens acht Champions-League-Spiele benötigt es einen breiten Kader. Jetzt sind die Hessen bereits mit einem besonders prominenten Namen in Verbindung gebracht worden: Jobe Bellingham.
Der Bruder von Real-Madrid-Superstar Jude Bellingham steht aktuell beim englischen Traditionsklub AFC Sunderland unter Vertrag und bestreitet derzeit die Playoffs um den Aufstieg in die Premier League. Am Samstag steht das Endspiel gegen Sheffield United im historischen Wembley-Stadion an. Dann werden die großen Hoffnungen der Sunderland-Anhänger abermals auf ihrem Shootingstar ruhen.
Bei Sunderland ist Bellingham mit gerade einmal 19 Jahren schon einer der wichtigsten Leistungsträger und Dreh- und Angelpunkt im zentralen Mittelfeld. Sein Vertrag läuft zwar noch bis 2028, doch ein Wechsel scheint für den Youngster in diesem Sommer wahrscheinlich. Wie die Bild berichtet, wird Jobe wohl seinem Bruder Jude nacheifern und die Bundesliga als Zwischenstation auf dem Weg auf die ganz große Bühne nutzen.
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Wie es in dem Bericht weiter heißt, ist neben Frankfurt auch Borussia Dortmund an Bellingham interessiert. Wie der SGE gelang auch dem BVB die Qualifikation für die Champions League, die den Wechselanreiz für den englischen Youngster signifikant erhöhen dürfte.
Der finanzielle Kostenpunkt liegt laut Bild bei rund 25 Millionen Euro. Eine Summe, die die Eintracht sicherlich aufbringen könnte, um ein derart vielversprechendes Talent nach Südhessen zu lotsen. Zumal durch den möglichen Abgang von Hugo Larsson beträchtliche Summen (rund 50 Millionen Euro gelten als realistisch) in die eigenen Kassen gespült werden könnten. (mbo)