SGE-Stürmer

Neuzugang Ekitike verrät Gründe für Wechsel zu Eintracht Frankfurt

  • schließen

Neuzugang Hugo Ekitike soll bei Eintracht Frankfurt für Tore sorgen. Der Franzose erzählte nun von den Gründen für seinen Wechsel an den Main.

Frankfurt – Sportchef Markus Krösche hat mit dem Transfer von Hugo Ekitike einen echten Coup gelandet. Der 21-Jährige ist bis zum Saisonende von Paris Saint-Germain ausgeliehen, anschließend besitzt Eintracht Frankfurt eine Kaufoption. Am Main soll der Franzose in Zukunft für die Tore sorgen und die Nachfolge von Randal Kolo Muani antreten.

Eintracht Frankfurt stellt Neuzugang Ekitike vor

„Meine Entscheidung für die Eintracht ist schnell gefallen. Ich habe viele Gespräche mit Dino Toppmöller und Markus Krösche geführt, das beidseitige Interesse gab es schon im Sommer. Ich freue mich, hier zu sein. Ich kenne den Verein und die Erfolge, darunter der Gewinn der UEFA Europa League. Es gibt einige Spieler, die sich hier gut entwickelt haben. Für meinen Werdegang ist ein interessanter Schritt und die richtige Entscheidung“, nannte Ekitike die Gründe für einen Wechsel zur SGE bei seiner offiziellen Vorstellung.

„Ich bin hier, weil mir der Trainer und Markus Krösche das Vertrauen gegeben haben. Ich freue mich über die Chance, hier zu sein, und möchte das Vertrauen zurückzahlen. Ich will Spaß auf dem Platz haben und die Mannschaft mit meinen Toren unterstützen, damit wir erfolgreich sein können“, so der Angreifer weiter.

Hugo Ekitike ist neu bei der SGE.

Ekitike freut sich auf die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Dino Toppmöller, wie er sagte: „Mir hat besonders gut gefallen, dass er sofort ehrlich zu mir war. Das habe ich gebraucht. Ich habe sein Interesse gespürt. Er wollte, dass ich ihm zeige, was ich auf den Platz bringen kann. Der Trainer kann mir helfen, den nächsten Schritt zu gehen. Ich kann zu jeder Zeit mit ihm reden und freue mich, mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Eintracht-Stürmer Ekitike freut sich auf seine Zeit am Main

Ein wichtiger Mitspieler in seiner Zeit bei Paris Saint-Germain war Superstar Kylian Mbappé, wie er verriet: „Durch ihn bin ich ein besserer Mensch und Fußballer geworden. Ich habe ihn auf dem Platz beobachtet und konnte viel lernen. Er hat mir viele Tipps gegeben und mir auch empfohlen, jetzt den nächsten Schritt in meiner Karriere zu mache.“

Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt

Anderson Bamba Ordonez Eintracht Frankfurt sieht sich die Commerzbank Arena an 05 02 2017 Eintr
Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago
Training Eintracht Frankfurt Ali Akman (Eintracht Frankfurt, 30) auf dem Rad. Training von Eintracht Frankfurt am 28. Ju
Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago
31.10.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen emspor, v.l. Bas Dost (Eintracht Frankfurt
Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago
Lucas Alario fotografiert beim Fußball Freundschaft Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SV Sandhausen am 2.12..22. in Fr
Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago
Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F
Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago
Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt
Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago
Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh
Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago
11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr
Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago
15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E
Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago
Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0
Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago

Mit der deutschen Sprache hapert es noch. Ekitike wird es aber dennoch leicht gemacht bei Eintracht Frankfurt: „Es ist wertvoll, dass so viele Personen hier Französisch sprechen.“ (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/ingo kutsche

Kommentare