Saison-Start der Eintracht

Wechselt Kevin Trapp nach Paris?

  • schließen

Während die Frankfurter sich aufs Pokalspiel in Koblenz gegen Fünftligist Engers vorbereiten, macht die Meldung die Runde, dass Stammtorhüter Kevin Trapp womöglich vor dem Absprung steht.

Frankfurt – Die bedeutsame, aber doch eher ermüdende Vorbereitungszeit neigt sich ihrem Ende entgegen, auch Eintracht Frankfurt schippert so langsam dem ersten Pflichtspiel der Saison entgegen. Am Mittwoch ließ sich der stolze Champions-League-Teilnehmer bei brütender Hitze von Tausenden Fans am Waldstadion noch mal feiern. Am Sonntag dann wird es ernst, zur eher ungewöhnlichen Anstoßzeit um 13 Uhr steht die erste Runde im DFB-Pokal auf der Agenda, in Koblenz geht es gegen den Fünftligisten FV Engers.

Ob er seinen Platz dauerhaft verteidiger kann? Kevin Trapp.

Das Tor wird in Koblenz wohl Kevin Trapp hüten. Wobei, so ganz sicher ist das mittlerweile auch nicht mehr. Denn mitten in die Eröffnungsfeier platzte die Nachricht, dass die Nummer eins offenbar auf dem Sprung zum FC Paris ist. Der Aufsteiger in die Ligue 1 macht Ernst beim 35 Jahre alten Eintracht-Kapitän. Am Geld sollte es nicht scheitern, der FC Paris gehört dem reichsten Franzosen, Bernard Arnault, sein aktuelles Vermögen wird auf 220 Milliarden Euro beziffert. Er will den Klub zu einem Big Player in Europa machen. Trapp weg – das wäre eine Paukenschlag.

Die französische Hauptstadt ist ohnehin seine Wahlheimat, mit seiner Verlobten, dem Topmodel Izabel Goulart, lebte er während seiner PSG-Zeit (2015 bis 2018) in der Stadt der Liebe, besitzt dort eine Wohnung. Sportvorstand Markus Krösche wollte die spektakuläre Meldung nicht kommentieren. „Dazu sage ich nichts“, bemerkte er lakonisch. Auch vielsagend. Schon vor einigen Tagen war hinter vorgehaltener Hand darüber spekuliert worden, dass der langjährige Stammkeeper den Konkurrenzkampf mit seinem Herausforderer Kaua Santos nicht annehmen und sich verändern will. Auf einen Bankplatz hat Trapp keine Lust.

Doch klar ist, dass Rivale Kaua Santos über kurz oder lang Kevin Trapp aus dem Kasten verdrängen wird. Die Frage ist nur: Wie kurz ist kurz und wie lang ist lang? Zwar musste der Braslianer nach seinem Kreuzbandriss unlängst eine kurze Trainingspause einlegen, doch scharrt er wieder mit den Hufen. Die Sportliche Leitung ist von dem 22-jährigen Hünen total überzeugt. Und spätestens nach der ersten Bundesligapause im September wäre die Diskussion neu entbrannt, eine Überraschung wäre es nicht, wenn der Frankfurter Kapitän sein Revier räumen müsste. Santos, ganz klar, gehört die Zukunft.

Sicher ist der Trapps Abgang noch nicht, doch die Anzeichen verdichten sich. Die Eintracht würde ihrem verdienten Spieler, viele Jahre ihr Aushängeschild, keine Steine in den Weg legen. Es wäre eine saubere Trennung, Trapp stünden in Frankfurt die Türen offen.

Doch aktuell ist davon auszugehen, dass der Kapitän die Mannschaft auch gegen Engers aufs Feld führen wird. Die Abwehr vor ihm stellt sich fast von selbst auf, rechts wird Rammbock Rasmus Kristensen verteidigen, in der Mitte Robin Koch und Nnamdi Collins – nur wer links spielt, ist offen. Arthur Theate ist für den Pokal gesperrt, Nathaniel Brown noch keine Alternative. Also Niels Nkounkou oder Elias Baum.

Die teuersten Neuzugänge in Eintracht Frankfurts Vereinsgeschichte

Auf Platz eins der teuersten Neuzugänge in der Geschichte von Eintracht Frankfurt ist Hugo Ekitiké. Nach einem halben Jahr auf Leihbasis wechselte der Franzose im Sommer 2024 fest zur SGE – durch Bonuszahlungen kostete er die Eintracht 31,5 Millionen Euro. Mit seinem Wechsel zum FC Liverpool für 95 Mio. Euro ist er gleichzeitig auch Rekordabgang.
Auf Platz eins der teuersten Neuzugänge in der Geschichte von Eintracht Frankfurt ist Hugo Ekitiké. Nach einem halben Jahr auf Leihbasis wechselte der Franzose im Sommer 2024 fest zur SGE – durch Bonuszahlungen kostete er die Eintracht 31,5 Millionen Euro. Mit seinem Wechsel zum FC Liverpool für 95 Millionen Euro ist er gleichzeitig auch Rekordabgang. © IMAGO/Jan Huebner
Der zweitteuerste jemals von Eintracht Frankfurt getätigte Einkauf ist Elye Wahi. Satte 26 Mio. Euro zahlten die Hessen im Januar 2025, nachdem Omar Marmoush sich in Richtung Manchester City verabschiedet hatte.
Der zweitteuerste jemals von Eintracht Frankfurt getätigte Einkauf ist Elye Wahi. Satte 26 Millionen Euro zahlten die Hessen im Januar 2025, nachdem Omar Marmoush sich in Richtung Manchester City verabschiedet hatte. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand
Luka Jovic spielte sich als Mitglied der berühmt berüchtigten Büffelherde in den Fokus von Europas Elite. Nach zwei Jahren auf Leihbasis verpflichtete Eintracht Frankfurt den Stürmer 2019 für 22,34 Mio. Euro, nur um ihn umgehend für fast das Dreifache (63 Mio. Euro) an Real Madrid zu verkaufen.
Luka Jovic spielte sich als Mitglied der berühmt-berüchtigten Büffelherde in den Fokus von Europas Elite. Nach zwei Jahren auf Leihbasis verpflichtete Eintracht Frankfurt den Stürmer 2019 für 22,34 Millionen Euro, nur um ihn umgehend für fast das Dreifache (63 Millionen Euro) an Real Madrid zu verkaufen.  © Anke Waelischmiller/Sven Simon via www.imago-images.de
Erst in diesem Sommer neu in der Liste der teuersten Eintracht-Neuzugänge ist Jonathan Burkardt. Nach zähen Verhandlungen hat die SGE sich mit Mainz 05 auf eine Ablöse in Höhe von 21 Mio. Euro geeinigt.
Erst seit diesem Sommer neu in der Liste der teuersten Eintracht-Neuzugänge ist Jonathan Burkardt. Nach zähen Verhandlungen hat die SGE sich mit Mainz 05 auf eine Ablöse in Höhe von 21 Millionen Euro geeinigt.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Djibril Sow wechselte 2019 für 14 Mio. Euro von den BSC Young Boys nach Frankfurt und war Teil der Mannschaft, die 2022 die Europa League gewonnen hat. Zwei Jahre später wechselte er für zehn Mio. Euro zum FC Sevilla.
Djibril Sow wechselte 2019 für 14 Millionen Euro von den BSC Young Boys nach Frankfurt und war Teil der Mannschaft, die 2022 die Europa League gewonnen hat. Zwei Jahre später wechselte er für zehn Millionen Euro zum FC Sevilla.  © IMAGO
Willian Pacho zählt zu den zahlreichen Top-Transfers, die Markus Krösche in den vergangenen Jahren getätigt hat. Mit einer Ablöse von 13,65 Mio. Euro ist er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz sieben angesiedelt. Nach nur einem Jahr kassierte Frankfurt 40 Mio. Euro von Paris Saint-Germain.
Willian Pacho zählt zu den zahlreichen Top-Transfers, die Markus Krösche in den vergangenen Jahren getätigt hat. Mit einer Ablöse von 13,65 Millionen Euro ist er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz sieben angesiedelt. Nach nur einem Jahr kassierte Frankfurt 40 Millionen Euro von Paris Saint-Germain.  © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Arthur Theate spielte zunächst ein halbes Jahr auf Leihbasis für Eintracht Frankfurt, bevor die SGE den Belgier im Februar 2025 mit einer Ablöse von 13 Mio. Euro zum acht teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte gemacht hat.
Arthur Theate spielte zunächst ein halbes Jahr auf Leihbasis für Eintracht Frankfurt, bevor die SGE den Belgier im Februar 2025 mit einer Ablöse von 13 Millionen Euro zum acht teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte gemacht hat.  © IMAGO/Grant Hubbs
Ebenfalls Teil der Büffelherde war Sébastien Haller, der Eintracht Frankfurt 2017 zwölf Mio. Euro gekostet hat. Nach zwei starken Jahren in der Main-Metropole ging es für den Ivorer für 50 Mio. Euro bei West Ham United weiter.
Ebenfalls Teil der Büffelherde war Sébastien Haller, der Eintracht Frankfurt 2017 zwölf Millionen Euro gekostet hat. Nach zwei starken Jahren in der Main-Metropole ging es für den Ivorer für 50 Millionen Euro bei West Ham United weiter. © Revierfoto via www.imago-images.de
Zahlreiche europäische Top-Klubs buhlten im Sommer 2024 um die Dienste von Can Uzun. Den Zuschlag erhielt letztlich Eintracht Frankfurt, das für das türkische Offensivjuwel elf Mio. Euro an den 1. FC Nürnberg zahlte.
Zahlreiche europäische Top-Klubs buhlten im Sommer 2024 um die Dienste von Can Uzun. Den Zuschlag erhielt letztlich Eintracht Frankfurt, das für das türkische Offensivjuwel elf Millionen Euro an den 1. FC Nürnberg zahlte.  © IMAGO/Jürgen Kessler
Für zehn Mio. Euro verpflichtete Eintracht Frankfurt Fares Chaibi 2023 aus Frankreich. Auch wenn der Algerier noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen konnte, taucht er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz elf auf.
Für zehn Millionen Euro verpflichtete Eintracht Frankfurt Fares Chaibi 2023 aus Frankreich. Auch wenn der Algerier noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen konnte, taucht er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz elf auf.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Im Januar 2024 machte Eintracht Frankfurt den Transfer von Aurèle Amenda für 9,5 Mio. Euro fix, hat ihn aber umgehend an die BSC Young Boys zurück verliehen. Der Schweizer Nationalspieler gilt als großes Talent, hat bislang aber mit zu großer Konkurrenz in der Innenverteidigung zu kämpfen.
Im Januar 2024 machte Eintracht Frankfurt den Transfer von Aurèle Amenda für 9,5 Millionen Euro fix, hat ihn aber umgehend an die BSC Young Boys zurück verliehen. Der Schweizer Nationalspieler gilt als großes Talent, hat bislang aber mit zu großer Konkurrenz in der Innenverteidigung zu kämpfen.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Martin Hinteregger hat Eintracht Frankfurt 2019 neun Mio. Euro gekostet und sich in zweieinhalb Jahren am Main in die Herzen der SGE-Fans gespielt. Mittlerweile ist der Innenverteidiger nur noch auf Amateur-Ebene unterwegs.
Martin Hinteregger hat Eintracht Frankfurt 2019 neun Millionen Euro gekostet und sich in zweieinhalb Jahren am Main in die Herzen der SGE-Fans gespielt. Mittlerweile ist der Innenverteidiger nur noch auf Amateur-Ebene unterwegs.  © IMAGO/osnapix
Hugo Larsson könnte einer der nächsten Top-Deals von Eintracht Frankfurt werden. 2023 zahlte die SGE neun Mio. Euro für den Schweden. Inzwischen ist er ein Vielfaches wert und es gibt bereits Gerüchte um Interesse von Real Madrid und Co.
Hugo Larsson könnte einer der nächsten Top-Deals von Eintracht Frankfurt werden. 2023 zahlte die SGE neun Millionen Euro für den Schweden. Inzwischen ist er ein Vielfaches wert und es gibt bereits Gerüchte um Interesse von Real Madrid und Co.  © IMAGO/Grant Hubbs
Eher wenig erfolgreich war die Verpflichtung von Dominik Kohr. Im Sommer 2019 kam der Defensivspieler für 8,5 Mio. Euro von Bayer Leverkusen, konnte sich bei Eintracht Frankfurt aber nie richtig durchsetzen. Drei Jahren wechselte Kohr für 1,5 Mio. Euro zu Mainz 05 und ist damit einer der SGE-Spieler in dieser Liste, die keinen Gewinn eingebracht haben.
Eher wenig erfolgreich war die Verpflichtung von Dominik Kohr. Im Sommer 2019 kam der Defensivspieler für 8,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen, konnte sich bei Eintracht Frankfurt aber nie richtig durchsetzen. Drei Jahren wechselte Kohr für 1,5 Millionen Euro zu Mainz 05 und ist damit einer der SGE-Spieler in dieser Liste, die keinen Gewinn eingebracht haben.  © Jan Huebner
Jens-Petter Hauge muss in dieselbe Kategorie eingeordnet werden wie Kohr. Nach einer einjährigen Leihe, die bereits 1,6 Mio. Euro Leihgebühr gekostet hat, verpflichtete Eintracht Frankfurt den Offensivspieler 2022 fest für 8,2 Mio. Euro. Sein zweifellos vorhandenes Talent konnte der Norweger aber nie unter Beweis stellen, sodass er im Januar 2025 für 3,5 Mio. Euro zurück zu seinem Jugendklub Bodo/Glimt gewechselt ist.
Jens-Petter Hauge muss in dieselbe Kategorie eingeordnet werden wie Kohr. Nach einer einjährigen Leihe, die bereits 1,6 Millionen Euro Leihgebühr gekostet hat, verpflichtete Eintracht Frankfurt den Offensivspieler 2022 fest für 8,2 Millionen Euro. Sein zweifellos vorhandenes Talent konnte der Norweger aber nie unter Beweis stellen, sodass er im Januar 2025 für 3,5 Millionen Euro zurück zu seinem Jugendklub Bodo/Glimt gewechselt ist.  © IMAGO/Jürgen Kessler
Nicht weniger talentiert ist Jean-Matteo Bahoya, für den Eintracht Frankfurt 2024 bereit war, acht Mio. Euro zu zahlen. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen, dennoch ist sein Talent zweifelsfrei zu erkennen.
Nicht weniger talentiert ist Jean-Matteo Bahoya, für den Eintracht Frankfurt 2024 bereit war, acht Millionen Euro zu zahlen. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen, dennoch ist sein Talent zweifelsfrei zu erkennen.  © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images
Für Niels Nkounkou war die SGE bereit, 7,5 Mio. Euro an die AS St.-Etienne zu überweisen. Nach einer starken Debütsaison war der Linksverteidiger in der Spielzeit 2024/25 nur Rotationsspieler.
Für Niels Nkounkou war die SGE bereit, 7,5 Millionen Euro an die AS St.-Etienne zu überweisen. Nach einer starken Debütsaison war der Linksverteidiger in der Spielzeit 2024/25 nur Rotationsspieler.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Als Luka Jovic Eintracht Frankfurt verlassen hatte, brauchte man einen treffsicheren Ersatz. Die Wahl fiel auf Bas Dost, der die SGE sieben Mio. Euro kostete und die Bundesliga bereits aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg kannte. Nach nur 15 Toren in 43 Spielen zog der Stürmer nach eineinhalb Jahren für vier Mio. Euro weiter nach Belgien zu Club Brügge.
Als Luka Jovic Eintracht Frankfurt verlassen hatte, brauchte man einen treffsicheren Ersatz. Die Wahl fiel auf Bas Dost, der die SGE sieben Millionen Euro kostete und die Bundesliga bereits aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg kannte. Nach nur 15 Toren in 43 Spielen zog der Stürmer nach eineinhalb Jahren für vier Millionen Euro weiter nach Belgien zu Club Brügge.  © EIBNER/Rene Weiss via www.imago-images.de
Platz 20 in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge ist Kevin Trapp. Bereits zwischen 2012 und 2015 lief er für die Eintracht auf, ehe der Wechsel zu Paris Saint-Germain folgte. Nach drei Jahren in Paris kam der Torhüter zu seinem Herzensklub zurück, kostete die Hessen damals sieben Mio. Euro. Bis heute ist er Kapitän.
Platz 20 in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge ist Kevin Trapp. Bereits zwischen 2012 und 2015 lief er für die Eintracht auf, ehe der Wechsel zu Paris Saint-Germain folgte. Nach drei Jahren in Paris kam der Torhüter zu seinem Herzensklub zurück, kostete die Hessen damals sieben Millionen Euro. Bis heute ist er Kapitän.  © IMAGO/HMB Media/Claus
Ein weiteres Beispiel für die starke Transferstrategie von Eintracht Frankfurt ist Jesper Lindström. 2021 kam der Däne für sieben Mio. Euro aus seiner Heimat nach Frankfurt, nur um zwei Jahre später für 30 Mio. Euro an die SSC Neapel verkauft zu werden.
Ein weiteres Beispiel für die starke Transferstrategie von Eintracht Frankfurt ist Jesper Lindström. 2021 kam der Däne für sieben Millionen Euro aus seiner Heimat nach Frankfurt, nur um zwei Jahre später für 30 Millionen Euro an die SSC Neapel verkauft zu werden.  © IMAGO/Jürgen Kessler
Junior Dina Ebimbe kam 2022 als vielversprechendes Mittelfeld-Talent von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt. Nach einem Jahr auf Leihbasis wechselte er schließlich für 6,5 Mio. Euro fest zu den Hessen. Seine Zeit in der Main-Metropole ist leider geprägt von zahlreichen Verletzungen, die ihn teilweise monatelang außer Gefecht gesetzt haben.
Junior Dina Ebimbe kam 2022 als vielversprechendes Mittelfeld-Talent von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt. Nach einem Jahr auf Leihbasis wechselte er schließlich für 6,5 Millionen Euro fest zu den Hessen. Seine Zeit in der Main-Metropole ist leider geprägt von zahlreichen Verletzungen, die ihn teilweise monatelang außer Gefecht gesetzt haben.  © IMAGO/Ulrik Pedersen
Filip Kostic kam 2019 als gescheiterter Bundesliga-Spieler für 6,3 Mio. Euro vom Hamburger SV, nachdem er zuvor bereits ein Jahr leihweise in Frankfurt gespielt hatte. Über insgesamt vier Jahre bespielte der Serbe die linke Seite der SGE und steuerte in 172 Partien 33 Tore und 64 Vorlagen bei.
Filip Kostic kam 2019 als gescheiterter Bundesliga-Spieler für 6,3 Millionen Euro vom Hamburger SV, nachdem er zuvor bereits ein Jahr leihweise in Frankfurt gespielt hatte. Über insgesamt vier Jahre bespielte der Serbe die linke Seite der SGE und steuerte in 172 Partien 33 Tore und 64 Vorlagen bei.  © IMAGO/HMB Media
Erst im Sommer 2025 wechselte Rasmus Kristensen für fixe sechs Mio. Euro von Leeds United zu Eintracht Frankfurt. Zuvor hatte er sich ein Jahr auf Leihbasis bei der SGE bewiesen und ist mit seiner aufopferungsvollen Spielweise schnell zum Fan-Liebling avanciert.
Erst im Sommer 2025 wechselte Rasmus Kristensen für fixe sechs Millionen Euro von Leeds United zu Eintracht Frankfurt. Zuvor hatte er sich ein Jahr auf Leihbasis bei der SGE bewiesen und ist mit seiner aufopferungsvollen Spielweise schnell zum Fan-Liebling avanciert. © IMAGO/Jürgen Kessler
Ebenfalls aus der Kategorie erfolgloser Eintracht-Transfer stammt Lucas Alario. Der Stürmer kam 2022 für sechs Mio. Euro von Bayer Leverkusen, konnte in Frankfurt aber nie richtig Fuß fassen. In insgesamt 26 Partien erzielte er nur zwei Treffer. Nach nur eineinhalb Jahren trennten sich die Wege wieder – am Ende stand ein Transferverlust von 5,5 Mio. Euro.
Ebenfalls aus der Kategorie erfolgloser Eintracht-Transfer stammt Lucas Alario. Der Stürmer kam 2022 für sechs Millionen Euro von Bayer Leverkusen, konnte in Frankfurt aber nie richtig Fuß fassen. In insgesamt 26 Partien erzielte er nur zwei Treffer. Nach nur eineinhalb Jahren trennten sich die Wege wieder – am Ende stand ein Transferverlust von 5,5 Millionen Euro.  © IMAGO/Jürgen Kessler

Und auch die Positionen vor der Abwehr scheinen aktuell vergeben. Hugo Larsson, zweimal kränkelnd in der Vorbereitung, ist noch nicht auf Topniveau, aber Zweifel an seiner grundsätzlichen Klasse gibt es natürlich nicht. Und Fares Chaibi dürfte die Nase vorn haben vor Oscar Hojlund. Der Däne zeigte sich in den Testspielen doch auffallend fehleranfällig.

Und Ellyes Skhiri ist denkbar schlecht durch die präsaisonale Phase gekommen, in keinem der fünf Testspiele stand er auf dem Feld. Den tunesischen Routinier plagen permanente Knieschmerzen. Dabei handelt es sich um keine strukturelle Verletzung der Bänder, also nichts wirklich dramatisches, aber eben doch hartnäckig.

Zwei Publikumsmagneten feiern ihr Comeback - die 18 Fußballtempel der Bundesliga-Saison 2025/2026

Die Allianz Arena beim Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach.
In der Allianz Arena trägt der Rekordmeister FC Bayern München seine Heimspiele aus. © ActionPictures/IMAGO
Die Allianz Arena vor einem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach.
75.024 Zuschauer können bei nationalen Spielen in der Allianz Arena Platz nehmen. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
Die Heimat der „Werkself“: die BayArena. © Moritz Mueller/IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.
30.210 Zuschauer passen in die Leverkusener BayArena. © nordphoto GmbH / Meuter/IMAGO
Der Deutsche Bank Park beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund.
Stimmungsvolles Stadion: Im Deutsche Bank Park spielt Eintracht Frankfurt seine Heimspiele. © Philipp Kresnik / SPP/IMAGO
Der Deutsche Bank Park rund um ein Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld.
Der Deutsche Bank Park hat eine Kapazität von 60.000 Zuschauern. © Jan Huebner/Voigt via www.imago-images.de
Der Innenraum des Signal Iduna Parks beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Holstein Kiel.
Der Signal Iduna Park ist das Wohnzimmer von Borussia Dortmund. © Hesham Elsherif/IMAGO
Der Signal Iduna Park rund um ein Spiel der zweiten Mannschaft in der 3. Liga.
Der Signal Iduna Park kann 81.365 Zuschauer beherbergen. © Fabian Kleer/IMAGO
Choreo im Europa-Park Stadion des SC Freiburg beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim.
Das Wohnzimmer des SC Freiburg: das Europa-Park Stadion. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Das Europa-Park Stadion vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt.
34.700 Zuschauer passen in das Freiburger Europa-Park Stadion. © BEAUTIFUL SPORTS/Bosco/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena beim Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.
In der MEWA Arena kämpft der 1. FSV Mainz 05 um Punkte. © Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen.
Die Mainzer MEWA ARENA bietet Platz für 33.305 Fans. © Vitali Kliuiev/IMAGO
Die Red Bull Arena beim Bundesliga-Duell zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart.
In der Red Bull Arena bestreitet RB Leipzig seine Heimspiele. © motivio/IMAGO
Die Zuschauer auf dem Weg in die Red Bull Arena zum Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund.
Bis zu 47.800 Zuschauer können in der Red Bull Arena ein Spiel verfolgen. © motivio/IMAGO
Das Bremer Weserstadion beim Heimspiel in der Bundesliga gegen RB Leipzig.
Im Weserstadion ist der SV Werder Bremen zuhause. © Dennis Ewert/RHR-FOTO/IMAGO
Das Bremer Weserstadion vor einem Bundesligaspiel gegen Frankfurt.
Das Bremer Weserstadion hat eine Kapazität von 42.100 Plätzen. © nordphoto GmbH / Teresa Kroeger/IMAGO
Die MHP Arena des VfB Stuttgart beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg.
Das Wohnzimmer des VfB Stuttgart mit einfallender Sonne: die MHP Arena. © Michael Weber IMAGEPOWER/IMAGO
Die MHP Arena vor einem DFB-Pokalspiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig.
In der MHP Arena finden maximal 60.058 Zuschauer Platz. © Roger Petzsche/IMAGO
Der Borussia-Park beim 4:4 gegen die TSG Hoffenheim.
Hier kämpft Borussia Mönchengladbach um Zählbares: der Borussia-Park. © Werner OTTO/IMAGO
Der Borussia-Park vor einem Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen.
54.042 Zuschauer können im Borussia-Park Platz nehmen. © nordphoto GmbH / Christian Schulze/IMAGO
Die Volkswagen Arena beim Bundesliga-Spiel zwischen Wolfsburg und Freiburg.
Die Heimat des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena. © Arne Amberg/IMAGO
Das Stadion des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena.
Die Zuschauerkapazität der Wolfsburger Volkswagen Arena beträgt 28.917. © Schoening/IMAGO
Die WWK Arena von innen beim Bundesliga-Spiel FC Augsburg gegen Holstein Kiel.
In der WWK Arena trägt der FC Augsburg seine Heimduelle aus. © kolbert-press/Martin Agüera/IMAGO
Die WWK Arena rund um ein Bundesliga-Spiel des FC Augsburg gegen den 1. FSV Mainz 05.
Die WWK Arena fasst 30.660 Zuschauer. © Ulrich Wagner/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen Holstein Kiel.
Das Stadion An der Alten Försterei: Hier spielt der 1. FC Union Berlin seine Heimspiele. © nordphoto GmbH / Engler/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei rund um das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Holstein Kiel.
Im Stadion An der Alten Försterei finden 22.012 Zuschauer Platz. © Herbertz / Nico Herbertz/IMAGO
Das Millerntor-Stadion beim Heimspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Der FC St. Pauli empfängt seine Gegner im Millerntor-Stadion. © Julia Rahn/IMAGO
Das Millerntor-Stadion vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Das Millerntor-Stadion auf St. Pauli hat 29.546 Plätze. © Julia Rahn/IMAGO
Die PreZero Arena von innen beim Bundesliga-Heimspiel zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund.
Die Heimspielstätte der TSG Hoffenheim: die PreZero Arena. © Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank/IMAGO
Die PreZero Arena der TSG Hoffenheim.
30.150 Zuschauer passen in die PreZero Arena. © Silas Stein/IMAGO
Die Voith-Arena beim Play-off-Duell in der Conference League zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem FC Kopenhagen.
Die Voith-Arena ist die Heimstätte des 1. FC Heidenheim. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Die Heidenheimer Voith-Arena von außen.
15.000 Zuschauer passen in die Heidenheimer Voith-Arena. © H. Langer via www.imago-images.de
Die Südkurve des Rheinenergiestadions beim Zweitliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Stadion mit Bundesliga-Stimmung: das Kölner Rheinenergiestadion. © Eibner-Pressefoto/Justin Deronde/IMAGO
Das Kölner Rheinenergiestadion vor einem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig.
50.000 Zuschauer können sich im Rheinenergiestadion die Heimspiele des 1. FC Köln ansehen. © Mika Volkmann/IMAGO
Das Hamburger Volksparkstadion beim Zweitliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und dem SSV Ulm.
Im Volksparkstadion gibt es für die HSV-Fans ab der Saison 2025/26 endlich wieder Bundesliga-Fußball zu sehen. © Philipp Szyza/IMAGO
Das Volksparkstadion vor dem Zweitligaderby gegen den FC St. Pauli.
Das Volksparkstadion verfügt über 57.000 Plätze. © Philipp Szyza/IMAGO

Bleibt also Fares Chaibi, den der Trainer mit der defensiveren Aufgabe betraut hat. Der 22-Jährige hat keine gute Vorsaison gespielt, das weiß er selbst. Er soll aber nun eher zentral eingesetzt werden, nicht mehr, wie sonst häufig, am linken Flügel. Das kommt ihm entgegen. Der Algerier hat seine Sache bisher auf der ungewohnten Position gut gemacht, ein feiner Fußballer ist er ja, und dass er nicht der Allerschnellste ist, fällt auf der „Sechs“ nicht so sehr ins Gewicht.

Coach Toppmöller bezeichnete den oft phlegmatisch wirkenden Mittelfeldmann als einen „Gewinner“ des Trainingslagers in den Staaten. Chaibi wird seine Leistung aber auch unter Wettkampfbedingungen bringen müssen. Test- und Pflichtspiel – das sind zwei Paar verschiedene Schuhe. Bleibt also nur noch die Frage, wie die offensive Dreierreihe aussieht, denn auch der Platz im wahrscheinlichen Ein-Mann-Angriff ist vergeben, und zwar logischerweise an Neuzugang Jonathan Burkardt, der wie ein stürmender Sebastian Rode und im Anlaufverhalten wie Ante Rebic wirkt.

Can Uzun, zuletzt leicht angeschlagen, hat einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, könnte halblinks für Jean-Matteo Bahoya spielen, und rechts dürfte Ritsu Doan Ansgar Knauff auf die Bank verdrängen. Bliebe die Mitte für Altmeister Mario Götze, auch wenn der von seiner Bestform aktuell noch ein gutes Stück entfernt ist.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Marc Schueler

Kommentare