Bundesliga am 23. Spieltag

Blitz-Gegentor und zweimaliger Rückstand: Eintracht Frankfurt schlägt gegen Wolfsburg spät zurück

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Eintracht Frankfurts Omar Marmoush erzielte gegen Wolfsburg das 2:2.
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Eintracht Frankfurt kommt gegen den VfL Wolfsburg nicht über ein Unentschieden hinaus. Die SGE egalisierte zweimal einen Rückstand.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt kommt nach zweimaligem Rückstand zu einem 2:2-Remis gegen den VfL Wolfsburg. Nach einem Blitz-Tor durch Lacroix nach zwei Minuten und dem Kopfballtreffer von Behrens (36.), konterten die Hessen jeweils durch Tore von Philipp Max (14.) und Omar Marmoush (90. +2). Die Partie wurde kurz nach der Pause für sieben Minuten wegen eines Fan-Protests unterbrochen.

Blitz-Gegentor und zweimaliger Rückstand: Eintracht Frankfurt schlägt gegen Wolfsburg spät zurück

Eintracht Frankfurt bleibt trotz des 2:2 (1:2) gegen den VfL Wolfsburg im Krisenmodus. Drei Tage nach dem Aus in der Conference League gegen den belgischen Erstligisten Union Saint-Gilloise (1:2) ist das Remis für den Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga nach dem sechsten sieglosen Pflichtspiel ein weiterer Dämpfer im Kampf um einen Europacup-Platz. In der Nachspielzeit sorgte Omar Marmoush (90.+2) für den Ausgleich. 

Für die Gastgeber begann die Partie gegen ihren ehemaligen Trainer Niko Kovac, mit dem die Frankfurter zum Abschluss seiner zweijährigen Amtszeit 2018 den DFB-Pokal gewonnen hatten, mit einem Schock. Nach 104 Sekunden köpfte Lacroix das Führungstor für Wolfsburg, nachdem Maximilian Arnold zuvor nur den rechten Pfosten getroffen hatte. Für den nach sechs Partien ohne Sieg unter Druck stehenden VfL-Coach war es ein optimaler Start. Vor dem Anpfiff hatte Kovac beim TV-Sender Dazn versichert, dass ihn die Debatte über eine vorzeitige Ablösung nicht belaste: „Ich will mich ja nicht mit irgendwelchen Geschichten vergiften.“

Eintracht Frankfurt nach Europa-Aus weiter im Krisen-Modus

Die Hessen brauchten einige Zeit, um das schnelle Gegentor zu verkraften, rafften sich aber wieder auf und erzielten den Ausgleich. Der erstmals in die Startelf beorderte Neuzugang Hugo Ekitiké spielte im gegnerischen Strafraum den mitlaufenden Max an, der aus kurzer Distanz flach einschoss. Der 21-jährige Franzose stand erneut im Blickpunkt, als er nach einer scharfen Hereingabe von Dina Ebimbe (23.) aus zwölf Metern den Ball nur knapp über die Latte lenkt. 

Die Eintracht-Spieler schienen den Appell von Trainer Toppmöller nach der desaströsen Leistung im Europapokal gegen Saint-Gilloise, mit „mehr Herz, weniger Kopf“ zu spielen, beherzigt zu haben – allerdings nur kurze Zeit. In der 25. Minute hatten die Niedersachsen die Chance zur Führung, doch Eintracht-Torwart Kevin Trapp parierte einen Schuss von dem allein auf ihn zulaufenden Lovro Mayer. Machtlos war er beim 1:2 durch Behrens, der sich im Kopfballduell gegen Max durchsetzte.

Eintracht-Spiel nach Protest durch Flummis und Plastik-Schweinchen unterbrochen

Nach dem Wiederanpfiff wurde die Aufholjagd der Gastgeber zunächst durch Flummis und Plastik-Schweinchen, die trotz des von der Deutschen Fußball Liga abgesagten Investoren-Deals aus dem Eintracht-Fanblock auf den Rasen flogen, gestoppt. Das Spiel konnte erst nach gut sieben Minuten wieder angepfiffen werden und plätscherte zunächst ereignislos dahin. Erst in der 69. Minute hatten die Frankfurter eine Großchance zum Ausgleich, die Ansgar Knauff vergab. Dann kam Marmoush. (ck/dpa)

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