Vorbereitung läuft auf Hochtouren

Eintracht in den USA: Sorgenkind tankt Selbstvertrauen

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In den USA bereitet sich Eintracht Frankfurt auf die kommende Saison vor. Nach Hugo Ekitikés Abschied konzentriert man sich auf den Angriff.

Louisville/Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat bei der Vorbereitung auf die neue Saison im Glutofen von Louisville keine Zeit zu verlieren. In den USA sollen die Grundlagen für eine erneut erfolgreiche Saison gelegt werden. Der Tanz auf den drei Hochzeiten Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal wird den Hessen einiges abverlangen.

Doppelspitze im Fokus

Nach einem intensiven 100-Minuten-Programm am Vormittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit zeigte sich Trainer Dino Toppmöller am Nachmittag dennoch gnädig: Bei brütenden 33-34 Grad Celsius stand eine 75-minütige Einheit auf dem Programm, die ganz im Zeichen der Offensive stand.

Zwei Publikumsmagneten feiern ihr Comeback - die 18 Fußballtempel der Bundesliga-Saison 2025/2026

Die Allianz Arena beim Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach.
In der Allianz Arena trägt der Rekordmeister FC Bayern München seine Heimspiele aus. © ActionPictures/IMAGO
Die Allianz Arena vor einem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach.
75.024 Zuschauer können bei nationalen Spielen in der Allianz Arena Platz nehmen. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
Die Heimat der „Werkself“: die BayArena. © Moritz Mueller/IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.
30.210 Zuschauer passen in die Leverkusener BayArena. © nordphoto GmbH / Meuter/IMAGO
Der Deutsche Bank Park beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund.
Stimmungsvolles Stadion: Im Deutsche Bank Park spielt Eintracht Frankfurt seine Heimspiele. © Philipp Kresnik / SPP/IMAGO
Der Deutsche Bank Park rund um ein Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld.
Der Deutsche Bank Park hat eine Kapazität von 60.000 Zuschauern. © Jan Huebner/Voigt via www.imago-images.de
Der Innenraum des Signal Iduna Parks beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Holstein Kiel.
Der Signal Iduna Park ist das Wohnzimmer von Borussia Dortmund. © Hesham Elsherif/IMAGO
Der Signal Iduna Park rund um ein Spiel der zweiten Mannschaft in der 3. Liga.
Der Signal Iduna Park kann 81.365 Zuschauer beherbergen. © Fabian Kleer/IMAGO
Choreo im Europa-Park Stadion des SC Freiburg beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim.
Das Wohnzimmer des SC Freiburg: das Europa-Park Stadion. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Das Europa-Park Stadion vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt.
34.700 Zuschauer passen in das Freiburger Europa-Park Stadion. © BEAUTIFUL SPORTS/Bosco/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena beim Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.
In der MEWA Arena kämpft der 1. FSV Mainz 05 um Punkte. © Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen.
Die Mainzer MEWA ARENA bietet Platz für 33.305 Fans. © Vitali Kliuiev/IMAGO
Die Red Bull Arena beim Bundesliga-Duell zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart.
In der Red Bull Arena bestreitet RB Leipzig seine Heimspiele. © motivio/IMAGO
Die Zuschauer auf dem Weg in die Red Bull Arena zum Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund.
Bis zu 47.800 Zuschauer können in der Red Bull Arena ein Spiel verfolgen. © motivio/IMAGO
Das Bremer Weserstadion beim Heimspiel in der Bundesliga gegen RB Leipzig.
Im Weserstadion ist der SV Werder Bremen zuhause. © Dennis Ewert/RHR-FOTO/IMAGO
Das Bremer Weserstadion vor einem Bundesligaspiel gegen Frankfurt.
Das Bremer Weserstadion hat eine Kapazität von 42.100 Plätzen. © nordphoto GmbH / Teresa Kroeger/IMAGO
Die MHP Arena des VfB Stuttgart beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg.
Das Wohnzimmer des VfB Stuttgart mit einfallender Sonne: die MHP Arena. © Michael Weber IMAGEPOWER/IMAGO
Die MHP Arena vor einem DFB-Pokalspiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig.
In der MHP Arena finden maximal 60.058 Zuschauer Platz. © Roger Petzsche/IMAGO
Der Borussia-Park beim 4:4 gegen die TSG Hoffenheim.
Hier kämpft Borussia Mönchengladbach um Zählbares: der Borussia-Park. © Werner OTTO/IMAGO
Der Borussia-Park vor einem Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen.
54.042 Zuschauer können im Borussia-Park Platz nehmen. © nordphoto GmbH / Christian Schulze/IMAGO
Die Volkswagen Arena beim Bundesliga-Spiel zwischen Wolfsburg und Freiburg.
Die Heimat des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena. © Arne Amberg/IMAGO
Das Stadion des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena.
Die Zuschauerkapazität der Wolfsburger Volkswagen Arena beträgt 28.917. © Schoening/IMAGO
Die WWK Arena von innen beim Bundesliga-Spiel FC Augsburg gegen Holstein Kiel.
In der WWK Arena trägt der FC Augsburg seine Heimduelle aus. © kolbert-press/Martin Agüera/IMAGO
Die WWK Arena rund um ein Bundesliga-Spiel des FC Augsburg gegen den 1. FSV Mainz 05.
Die WWK Arena fasst 30.660 Zuschauer. © Ulrich Wagner/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen Holstein Kiel.
Das Stadion An der Alten Försterei: Hier spielt der 1. FC Union Berlin seine Heimspiele. © nordphoto GmbH / Engler/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei rund um das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Holstein Kiel.
Im Stadion An der Alten Försterei finden 22.012 Zuschauer Platz. © Herbertz / Nico Herbertz/IMAGO
Das Millerntor-Stadion beim Heimspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Der FC St. Pauli empfängt seine Gegner im Millerntor-Stadion. © Julia Rahn/IMAGO
Das Millerntor-Stadion vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Das Millerntor-Stadion auf St. Pauli hat 29.546 Plätze. © Julia Rahn/IMAGO
Die PreZero Arena von innen beim Bundesliga-Heimspiel zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund.
Die Heimspielstätte der TSG Hoffenheim: die PreZero Arena. © Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank/IMAGO
Die PreZero Arena der TSG Hoffenheim.
30.150 Zuschauer passen in die PreZero Arena. © Silas Stein/IMAGO
Die Voith-Arena beim Play-off-Duell in der Conference League zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem FC Kopenhagen.
Die Voith-Arena ist die Heimstätte des 1. FC Heidenheim. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Die Heidenheimer Voith-Arena von außen.
15.000 Zuschauer passen in die Heidenheimer Voith-Arena. © H. Langer via www.imago-images.de
Die Südkurve des Rheinenergiestadions beim Zweitliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Stadion mit Bundesliga-Stimmung: das Kölner Rheinenergiestadion. © Eibner-Pressefoto/Justin Deronde/IMAGO
Das Kölner Rheinenergiestadion vor einem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig.
50.000 Zuschauer können sich im Rheinenergiestadion die Heimspiele des 1. FC Köln ansehen. © Mika Volkmann/IMAGO
Das Hamburger Volksparkstadion beim Zweitliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und dem SSV Ulm.
Im Volksparkstadion gibt es für die HSV-Fans ab der Saison 2025/26 endlich wieder Bundesliga-Fußball zu sehen. © Philipp Szyza/IMAGO
Das Volksparkstadion vor dem Zweitligaderby gegen den FC St. Pauli.
Das Volksparkstadion verfügt über 57.000 Plätze. © Philipp Szyza/IMAGO

Die Eintracht-Profis schwitzten nicht nur wegen der Kentucky-Hitze – Toppmöller ließ seine Angreifer ordentlich arbeiten. In zwei Trainingsgruppen wurde am Offensivspiel gefeilt, wobei besonders die Doppelspitze Elye Wahi und Michy Batshuayi im Mittelpunkt stand.

Eintracht in den USA

Für Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, ist Michael Kopka mit dabei. Er ist Fan von Eintracht Frankfurt, seit er „denken kann“. Das erste Spiel im Waldstadion besuchte Kopka am 7.12.1972 gegen den VfB Stuttgart, er sah einen 2:1-Heimsieg. Er ist Besitzer einer Dauerkarte, lebenslanges Mitglied und Fördermitglied im Eintracht Frankfurt Museum.

Kopka schlendert in Richtung wohlverdiente Rente. Als Manager in einem globalen Konzern in Baden-Württemberg war er weltweit viel unterwegs: „Ich konnte die Eintracht auf allen Kontinenten als Deutschlands beste Mannschaft anpreisen.“ Michael Kopka wird die Eintracht nun in Kentucky genauestens unter die Lupe nehmen. Seine Beobachtungen vor Ort sind die Grundlage für die Berichterstattung.

Die beiden Stürmer wurden abwechselnd von Mario Götze und Farès Chaibi mit präzisen Steck- und Doppelpässen durch eine Gasse aus „Pappkameraden“ versorgt. Alternativ kamen die Bälle per Flanke von Elias Baum und Nathaniel Brown.

Damit auch die Spielmacher ins Schwitzen kamen, durften sich Götze und Chaibi selbst ins Angriffsspiel einschalten und simulierte Abpraller aufs Tor jagen. Erfreulicherweise zeigte auch Wahi seine Abschlussqualitäten. Eine sehr gelungene Passage ließ er sogleich auf seiner Instagram-Story hochladen. Es sind die kleinen Aktionen, mit denen der Franzose Selbstvertrauen tankt. Vor allem nach dem Abgang von Superstar Hugo Ekitiké wird der Druck auf den Rekordneuzugang nicht weniger.

Neben den Torschüssen segeln auch viele Flanken in den Eintracht-Strafraum

Parallel arbeitete die zweite Gruppe am Flankenspiel. Can Uzun übernahm gemeinsam mit Jean-Matteo Bahoya die linke Seite, während Ansgar Knauff und Nnamdi Collins von rechts für Nachschub sorgten. Die Hereingaben kamen sowohl von der Torauslinie als auch aus dem Halbfeld.

Erstes Zwischenfazit

Michael Kopka war bei zwei Trainingseinheiten live dabei. Sein Eindruck: „Gute Stimmung, volles Engagement bei allen. Der Ball läuft bereits mit hoher Präzision und die Spieler jagen mit beeindruckender Geschwindigkeit über den Platz, einzig die Präzision bei den Abschlüssen erscheint noch ausbaufähig.

Einige Spieler, die Verletzungen aus der Vorsaison oder bei bei Wettkämpfen in der Sommerpause (U21-Europameisterschaft) davon getragen haben (Tuta, Arthur Theate, Nathaniel Brown) trainieren häufiger auch individuell.

Als Abnehmer und Verteidiger fungierten abwechselnd Rasmus Kristensen, Robin Koch, Timothy Chandler und Aurèle Amenda – ein Mix aus Routine und Jugendfrische, der Toppmöllers Philosophie widerspiegelt.

Belastungssteuerung im Blick

Die Eintracht trainiert in Louisville

Der Rest des Kaders absolvierte aus Gründen der Belastungssteuerung individuelle Programme oder leichte Ballübungen in Kleingruppen am Trainingsplatzrand. Ein Zeichen dafür, dass der Eintracht-Coach auch in der heißen Phase der Vorbereitung den Überblick behält.

Rubriklistenbild: © Eintracht Frankfurt

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