Wechselverbot für Wunschspieler: Eintracht kassiert Transfer-Korb
VonSascha Mehr
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Eintracht Frankfurt ist weiter auf der Suche nach Verstärkungen, ein Wunschspieler aus Frankreich erhält aber keine Freigabe seines Vereins.
Frankfurt/Rennes – Die Transferphase läuft und die Gerüchteküche brodelt. Eintracht Frankfurt hat mit Donny van de Beek (Manchester United) und Sasa Kalajdzic (Wolverhampton Wanderers) bereits zwei Neuzugänge verpflichtet, weitere sollen bis Ende Januar folgen. Einen Korb hat sich die SGE aber offenbar von Stade Rennes geholt, denn Wunschspieler Arnaud Kalimuendo erhält keine Freigabe.
Eintracht Frankfurt treibt Kaderplanung voran
„Arnaud ist in Rennes und wird in Rennes bleiben. Während der Transferperiode mag es Anfragen geben, aber Arnaud ist Teil des Projekts, auch wenn es eine schwierigere Zeit war. Es gibt kein Thema, er ist da, er leistet gute Leistungen“, wird Rennes-Trainer Julien Stéphan von der Bild zitiert.
Eine klare Absage an die Interessenten, zu denen auch Eintracht Frankfurt gehört. Ein Angebot soll es von der SGE bislang aber noch nicht gegeben haben. Pokert der französische Klub unter Umständen nur um eine höhere Ablöse? Klar ist, dass die Leistungen der vergangenen Wochen den Angreifer nicht günstiger gemacht haben. Nach seinem Treffer gegen Clermont Foot traf er auch gegen OGC Nizza.
Der 21-Jährige besitzt zudem einen Vertrag bis 2027 in Rennes, die Franzosen haben also keinerlei Druck, einen ihrer besten Spieler während der Saison ohne Not zu verkaufen. Womöglich könnten sie ihn nach weiteren Toren im Sommer sogar mehr Geld für ihn einnehmen.
Eintracht Frankfurt buhlt um Arnaud Kalimuendo
Kalimuendo selbst äußerte sich nach dem Nizza-Spiel zu seiner Zukunft. „Mein Wunsch? Ich genieße es hier, wir werden sehen, was passiert, wir werden mit dem Verein reden“, sagte er gegenüber dem französischen TV-Sender Canal+ und ließ damit ein deutliches Bekenntnis zu Stade Rennes vermissen.
Die erfolgreichsten Trainer von Eintracht Frankfurt
Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, will Eintracht Frankfurt den Angreifer zunächst bis Sommer ausleihen, mit anschließender Kaufoption in Höhe von 23 Millionen Euro – inklusive Bonuszahlungen. Zwischen der Spielerseite und der SGE soll eine „grundsätzliche mündliche Einigung“ erzielt worden sein. Fehlt nur noch die Einigung mit Stade Rennes, die aber wohl nicht einfach werden dürfte. (smr)