Länderspiele im September

Eintracht-Star fehlt in Nagelsmanns DFB-Kader – Bundestrainer erklärt seine Entscheidung

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Nagelsmann hat die Nationalspieler für die ersten Partien der WM-Qualifikation benannt. Ein Offensivspieler von Eintracht Frankfurt wurde nicht nominiert.

Frankfurt – Julian Nagelsmann hat seinen Kader für die nächsten Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft benannt – und dabei sorgt eine Personalie besonders in Frankfurt für Gesprächsstoff: Jonathan Burkardt, der in den vergangenen Wochen mit starken Leistungen bei Eintracht Frankfurt auf sich aufmerksam gemacht hat, steht nicht im aktuellen Aufgebot.

Bundestrainer Julian Nagesmann.

Der Bundestrainer begründete die Entscheidung auch. „Ich finde, Jonathan hat das in Frankfurt okay gemacht in den ersten Wochen. Er braucht aber noch Zeit, sich dort zu finden. Die Fußstapfen sind auch recht groß. Zudem waren die Eindrücke bei uns nicht so gut, wie sie im Klub waren“, sagte Nagelsmann.

Eintracht-Star nicht für WM-Qualifikation nominiert

„Wenn die Eindrücke so gewesen wären wie in Mainz über die ganze Saison, wäre er wieder dabeigewesen. In den Spielen, die er bei uns gemacht hat, war der Eindruck aber nicht so, dass wir sagen, er muss zwingend mit. Deshalb haben wir uns für zwei andere Profile entschieden. Jonathan weiß, was ich von ihm verlange und für ihn ist die Tür mehr als nur einen Spalt offen“, so der Bundestrainer weiter.

Die Nominierung folgt dem bekannten Muster: Nagelsmann setzt auf einen Kern aus international erfahrenen Kräften, ergänzt um formstarke Spieler, die kurzfristig Impulse geben können. In der Offensive konkurrieren etablierte Namen und variabel einsetzbare Angreifer um wenige Slots. Der Bundestrainer betont seit Amtsantritt die Bedeutung von Positionsprofilen: Manche Partien erfordern physische Präsenz und Tiefgang, andere eher Verbindungsspiel und Pressingresistenz.

WM 2026: In diesen Stadien wird bei der Mega-Weltmeisterschaft gespielt

Vancouver/Kanada: BC Place Stadium. Kapazität: 21 000-54 320.
Vancouver/Kanada: BC Place Stadium. Kapazität: 21.000-54.320. © IMAGO/Anne-Marie Sorvin
Monterrey/Mexiko: Estadio BBVA Bancomer. Kapazität: 51.000.
Monterrey/Mexiko: Estadio BBVA Bancomer. Kapazität: 51.000. © IMAGO/Jorge Martinez
Guadalajara/Mexiko: Estadio Akron. Kapazität: 45.500.
Guadalajara/Mexiko: Estadio Akron. Kapazität: 45.500.  © IMAGO/Carlos Zepeda
Toronto/Kanada: BMO Field. Kapazität: 30.991.
Toronto/Kanada: BMO Field. Kapazität: 30.991. © IMAGO/Tom Szczerbowski
Seattle: Lumen Field. Kapazität: 67.000.
Seattle: Lumen Field. Kapazität: 67.000.  © IMAGO/Joe Nicholson
Mexiko City/Mexiko: Aztekenstadion. Kapazität: 81.070.
Mexiko City/Mexiko: Aztekenstadion. Kapazität: 81.070. © imago sportfotodienst
Miami: Hard Rock Stadium. Kapazität: 65.326.
Miami: Hard Rock Stadium. Kapazität: 65.326. © IMAGO/Jasen Vinlove
San Francisco: Levi‘s Stadium. Kapazität: 68.500.
San Francisco: Levi‘s Stadium. Kapazität: 68.500.  © Douglas Stringer/Icon Sportswire via www.imago-images.de
Philadelphia: Lincoln Financial Field. Kapazität: 69.176.
Philadelphia: Lincoln Financial Field. Kapazität: 69.176. © IMAGO/Andy Lewis/Icon Sportswire
Dallas: A&T-Stadium. Kapazität: 80.000 bis 108.713
Dallas: A&T-Stadium. Kapazität: 80.000 bis 108.713 © Imago/Robin Alam/Icon Sportswire
New York/ New Jersey: MetLife Stadium. Kapazität: 82.500.
New York/ New Jersey: MetLife Stadium. Kapazität: 82.500. © IMAGO/Dennis Schneidler
Los Angeles: SoFi Stadium. Kapazität: 70.270 bis 100.240
Los Angeles: SoFi Stadium. Kapazität: 70.270 bis 100.240 © IMAGO/Kirby Lee
Kansas City: Arrowhead Stadium. Kapazität: 76.416
Kansas City: Arrowhead Stadium. Kapazität: 76.416 © Imago/Robin Alam/Icon Sportswire
Houston: NRG Stadium. Kapazität: 71.500
Houston: NRG Stadium. Kapazität: 71.500 © Imago/John Glaser
Boston: Gilette Stadium. Kapazität: 68.756.
Boston: Gilette Stadium. Kapazität: 68.756. © IMAGO/Marc Schueler
Atlanta: Mercedes-Benz Stadium. Kapazität: 71.000
Atlanta: Mercedes-Benz Stadium. Kapazität: 71.000  © Imago/ Cecil Copeland

Die kommenden Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft werden Nagelsmanns Ansatz erneut auf die Probe stellen. Im Fokus stehen richtungsweisende Tests, in denen Feinabstimmung, Variabilität und Stabilität gleichermaßen gefragt sind. Gerade gegen taktisch gut organisierte Gegner muss Deutschland im letzten Drittel Lösungen finden und defensiv Kompaktheit wahren.

Hierbei sind Automatismen zwischen Mittelfeld und Angriff entscheidend, weshalb der Bundestrainer auf bewährte Abläufe und vertraute Kombinationen setzt. Für Außenstehende mag die eine oder andere Nicht-Nominierung überraschend sein; aus Trainersicht steht jedoch die Gesamtarchitektur des Teams über der Einzelleistung. Burkardt bleibt damit eng am Radar – aber vorerst Zuschauer. (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jürgen Kessler

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