2. Gruppenspiel

DFB-Team steht nach Comeback gegen Dänemark mit einem Bein im Viertelfinale der Frauen-EM

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Die deutsche Mannschaft gewinnt bei der Frauen-EM auch gegen Dänemark und hat jetzt beste Chancen aufs Viertelfinale. Der Ticker zum Nachlesen.

Und dann ist Schluss! Deutschland gewinnt auch das zweite Spiel bei dieser Frauen-EM. Gegen Dänemark setzt sich das Team von Christian Wück mit 2:1 durch. Nach dem Pausenrückstand zeigt die Mannschaft in der zweiten Halbzeit einen starken Auftritt und dreht die Partie. Damit steht die deutsche Nationalmannschaft bereits mit einem Bein im Viertelfinale.

Aufstellung Deutschland:Berger - Wamser, Minge, Knaak, Linder - Senß, Nüsken - Brand, Dallmann, Bühl - Schüller
Aufstellung Dänemark:Östergaard - Faerge, Ballisager, Veje - Thögersen, K. Holmgaard, Snerle, S. Holmgaard - Thomsen, Vangsgaard, Harder
Tore:0:1 Vangsgaard (26.), 1:1 Nüsken (56.), 2:1 Schüller (66.)

90. +8: Christian Wück nimmt nochmal Zeit von der Uhr: Jule Brand verlässt das Feld. Für sie kommt Cora Zicai ins Spiel.

90. +5: Es gibt noch einen Eckball für Deutschland. Es sieht jetzt danach aus, als könnte das DFB-Team den Sieg ins Ziel bringen.

90. Minute: Es gibt neun Minuten Nachspielzeit. Ann-Katrin Berger muss währenddessen erneut behandelt werden. Sie scheint sich bei dem Zusammenprall doch verletzt zu haben und sitzt auf dem Boden. Zunächst geht es für sie aber weiter.

89. Minute: Klara Bühl zieht nochmal aus der Distanz ab, setzt den Ball aber einige Meter über den Kasten.

85. Minute: Bei Dänemark kommt Nadia Nadim für Katrine Veje ins Spiel. Veje hatte den Strafstoß für Deutschland verursacht. Bekommt Dänemark hier noch eine Chance?

83: Minute: Deutschland macht das jetzt gut. Hält den Ball in den eigenen Reihen weit weg vom eigenen Tor. Über die rechte Seite dringt Klara Bühl dann mal wieder in den Strafraum ein. Findet aber keine Abnehmerin in der Mitte.

79. Minute: Torhüterin Berger muss nach einem Zusammenprall behandelt werden. Nach kurzer Zeit steht die deutsche Nummer eins aber wieder auf den Beinen und kann weiterspielen. Christian Wück wechsel erneut: Hendrich kommt für die bereits verwarnte Knaak in die Partie.

74. Minute: Jetzt kann es weiter gehen. Ganz nebenbei wurde bei der heutigen Partie mit den knapp über 34.000 Zuschauern auch ein Rekord geknackt. Noch nie gab es bei einer Frauen-EM bei einem Spiel ohne den Gastgeber so einen Andrang auf den Tribünen

70. Minute: Nächste gute Chance für Deutschland. Lea Schüller visiert per Kopf die linke Ecke an und setzt den Ball nur wenige Zentimeter daneben. Danach ist der Arbeitstag der Stürmerin dann vorbei. Sie und Dallmann machen Platz für Hoffmann und Freigang. Das Spiel ist zwischenzeitlich kurz unterbrochen: Die Schiedsrichterin hat sich offenbar an der Wade verletzt und bekommt ein Tape verpasst.

66. Minute: Spiel gedreht. Jetzt belohnt sich das DFB-Team für einen couragierten Auftritt in Halbzeit zwei. Dänemark verliert den Ball tief in der eigenen Hälfte. Jule Brand schnappt sich das Leder und gibt weiter auf Lea Schüller. Die fackelt nicht lange und setzt den Ball mit der rechten Innenseite flach gegen die Laufrichtung von Östergaard.

60. Minute: Wie geht es hier im St. Jakob-Park nach dem Ausgleich jetzt weiter. Deutschland macht auf jeden Fall weiterhin Druck. Dänemarks Trainer reagiert sofort und wechselt gleich dreifach.

56. Minute: Tooor für Deutschland! Die frischgebackene Vize-Kapitänin Nüsken übernimmt Verantwortung und trifft. Sie platziert den Strafstoß flach neben den linken Pfosten. Östergaard ist machtlos.

Augleich! Sjoeke Nüsken trifft gegen Dänemark vom Punkt.

54. Minute: Und jetzt gibt es den Strafstoß für Deutschland. Es gab einen deutlichen Kontakt von hinten. Die Entscheidung geht also in Ordnung.

52. Minute: Linda Dallmann geht nach einem Zweikampf im Strafraum zu Boden und hätte gerne einen Elfmeter. Die Schiedsrichterin lässt zunächst weiterlaufen, schaut sich die Szene jetzt aber selbst am Spielfeldrand ein.

50. Minute: Deutschland ist hier in den ersten Minuten um Spielkontrolle bemüht und lässt den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Nach einem Foulspiel an Jule Brand sieht auch die erste Dänin den gelben Karton. Wenig später testet Carlotta Wamser die dänische Torhüterin mit einem Distanzschuss, der aber sicher pariert wird.

48. Minute: Erste Verwarnung der Partie. Knaak muss nach einem Ballverlust im Mittelfeld zu einem taktischen Foul greifen und wird zurecht verwarnt.

46. Minute: Der Ball rollt wieder. Kann die deutsche Mannschaft wie im ersten Spiel gegen Polen eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zeigen? Es gibt erstmal keine Wechsel.

Halbzeit: Und dann war es das hier mit dem ersten Durchgang. Die deutsche Mannschaft liegt zur Pause mit 0:1 in Rückstand. Nach einem ordentlichen Beginn und einem aberkannten Treffer, verlor das DFB-Team den Faden und wurde prompt dafür bestraft. Gegen Ende der ersten Hälfte machten die DFB-Frauen noch einmal ordentlich Druck, kamen aber zu keinen Großchancen mehr. Ein möglicher Elfmeter für Deutschland wurde nach einem VAR-Check ebenfalls aberkannt.

45. Minute +2: Es gibt sieben Minuten Nachspielzeit – und direkt herrscht mal Chaos im Strafraum von Dänemark. Mit vereinten Kräften können die Skandinavierinnen nach einem deutschen Eckball aber klären.

44. Minute: Jetzt ist es ein richtig munteres Spiel hier in Basel, denn auch die Däninnen zeigen sich in der Offensive. Einen Fernschuss kann Ann-Katrin Berger nur zur Ecke abwehren, die bleibt ohne Folgen.

42. Minute: Die deutsche Mannschaft ist jetzt aber wieder da. Torhüterin Östergaard muss in kürzester Zeit gleich mehrfach eingreifen, nachdem die DFB-Frauen sie mit Abschlüssen getestet haben. Noch steht die Null aber bei Dänemark.

40. Minute: Und entscheidet auf Freistoß. Der Kontakt mit der Hand war wohl leicht außerhalb des Strafraums. Erneutes Pech für Deutschland.

Die deutschen Frauen hatten bislang noch kein Glück.

37. Minute: Elfmeter für Deutschland. Wieder ist es Bühl, die von der linken Seite eine Flanke bringt. Diese wird von einer Dänin klar mit der Hand geblockt. Doch war das Vergehen im Strafraum oder doch außerhalb? Der VAR checkt die Situation.

35. Minute: Bei eigenem Ballbesitz tut sich das DFB-Team gegen dann tief stehende Däninnen schwer. Es fehlt am Tempo und an guten Ideen.

29. Minute: Die deutschen Frauen müssen jetzt aufpassen. Dänemark hat nach dem Treffer merklich Oberwasser. Thomsen hat Platz und schließt aus vollem Lauf ab- aber vorbei.

25. Minute: Tor für Dänemark. Die deutsche Mannschaft wirkt von dem aberkannten Treffer etwas mitgenommen. Erneut verliert das DFB-Team den Ball in einem Konter. Thomsen leitet den Gegenangriff durchs Mittelfeld ein. Über mehrere Stationen kommt der Ball zu Vangsgaard, die mit einem kraftvollen Schuss in die kurze Ecke abschließt – Berger kann nicht mehr eingreifen.

Amalie Vangsgaard bringt die dänische Mannschaft in der 26. Minute in Führung.

18. Minute: Der Ball liegt im Tor der Däninnen. Nach einem geblockten Schuss bleibt das DFB-Team am Drücker. Jule Brand legt den Ball von der rechten Seite an die Sechzehnerkante quer zu Klara Bühl, die flach ins lange Eck trifft. Der Jubel ist riesig, doch nach einem VAR-Check wird der Treffer aberkannt. Sjoeke Nüsken hatte der Torhüterin bei dem Abschluss die Sicht genommen und stand dabei im Abseits.

15. Minute: In den letzten Minuten verlagert sich das Spielgeschehen etwas mehr ins Mittelfeld. Die deutsche Mannschat hat mehr vom Ball, findet aber noch keine Lücke.

11. Minute: Nach einem langen Ball auf die linke Seite hat Klara Bühl ein wenig Platz. Ihr Abschluss wird aber erneut geblockt, es gibt einen Eckball für Deutschland. Dieser bringt zunächst einmal nichts ein.

8. Minute: Die deutsche Mannschaft wirkt in den ersten Minuten hellwach, lässt ihren Gegenspielerinnen kaum Platz und ist griffig im Gegenpressing. Ein guter Start in die Partie bislang, ohne die ganz großen Chancen. Jetzt gibt es aber einen ersten Eckball für Dänemark.

2. Minute: Die erste Torannäherung der deutschen Mannschaft. Nach einem Ballverlust der Däninnen macht Schüller das Spiel schnell. Kurz vor dem Strafraum legt sie raus auf Bühl, deren Abschluss aber von einer Verteidigerin geblockt wird. Dennoch ein erstes Lebenszeichen des DFB-Teams.

1. Minute: Der Ball rollt im St. Jakob-Park. Die deutsche Mannschaft hat unmittelbar vor dem Anpfiff in ihrem Kreis auch das Trikot der verletzten Giulia Gwinn dabei gehabt. Die Däninnen haben Anstoß.

Update, 17.53 Uhr: Gleich geht es los. Die Schiedsrichterin der heutigen Partie, Catarina Ferreira Campos aus Portugal, wird die beiden Mannschaften gleich auf das Spielfeld führen. Man kann bei den vielen deutschen Anhängern von einer echten Heimspiel-Atmosphäre für das deutsche Team sprechen.

Update, 17.45 Uhr: Mit einem Sieg wäre die deutsche Mannschaft bereits sicher für das Viertelfinale qualifiziert. Für die Mannschaft ist das sicher Motivation genug. Für einen kleinen Extra-Schub könnte auch Alexandra Popp sorgen. Die ehemalige Spielführerin der Nationalmannschaft ist in Basel ebenfalls auf der Tribüne zu Gast.

Update, 17.30 Uhr: Das bislang letzte Aufeinandertreffen beider Teams liegt etwa eineinhalb Jahre zurück. Damals gewann Deutschland das Nations-League-Duell mit 3:0. Von den damaligen Torschützinnen – Alexandra Popp, Marina Hegering und Klara Bühl – steht jedoch nur noch Bühl im aktuellen Kader.

Update, 17.20 Uhr: Die verletzte Kapitänin Giulia Gwinn hat sich am Vormittag auch schon öffentlich an ihre Mannschaft gewandt. „Ich glaube an euch!!!“, schrieb die 26-Jährige auf ihrem Instagram-Account. Wegen der gegen Polen erlittenen Knieverletzung lässt sich die DFB-Kapitänin bereits in München behandeln, soll jedoch zum finalen Gruppenspiel des Rekordeuropameisters gegen Schweden am Samstag zur Unterstützung der Mannschaft vor Ort zurückkehren. 

Update, 17.10 Uhr: Es sind nun noch knapp 50 Minuten bis zum Anpfiff. Die deutsche Mannschaft kann sich in Basel wohl auf eine Menge Unterstützung freuen. Laut DFB werden rund 17.000 deutsche Fans im Stadion erwartet. Schon einige Stunden vor der Partie hat es einen großen Fanmarsch der Anhänger gegeben. Die Stimmung im St. Jakob-Park dürfte also bestens werden.

Update, 17.00 Uhr: Auch auf dänischer Seite gibt es erstmal keine großen Überraschungen. Ein besonderes Augenmerk dürfte aus deutscher Sicht natürlich auf Pernille Harder gerichtet sein. Nationaltrainer Andree Jeglertz hat sich für folgende elf Spielerinnen entschieden: Östergaard - Faerge, Ballisager, Veje - Thögersen, K. Holmgaard, Snerle, S. Holmgaard - Thomsen, Vangsgaard, Harder

Update, 16.45 Uhr: Die Aufstellungen der beiden Mannschaften sind da. Bundestrainer Christian Wück baut sein Team auf einer Position um und schickt folgende Startelf in das zweite Gruppenspiel: Berger - Wamser, Minge, Knaak, Linder - Senß, Nüsken - Brand, Dallmann, Bühl - Schüller

Erstmeldung, 8. Juli 2025: Basel – Mit dem Gruppenspiel gegen Dänemark (alle TV-Infos) steht für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der EM in der Schweiz bereits die vorzeitige Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale an. Nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen Polen und dem bitteren Ausfall von Kapitänin Giulia Gwinn, reicht den DFB-Frauen heute ein eigener Sieg, bei ein wenig Schützenhilfe von Schweden im Spiel danach, für den Einzug in die Runde der letzten Acht. Bundestrainer Christian Wück setzt dabei auf eine veränderte Führungsstruktur.

Bundestrainer Wück setzt bei Frauen-EM auf neue Führungsstruktur

„Sie war damals eine der ersten Spielerinnen, mit denen ich in Frankfurt in der Hotel-Lobby gesprochen habe“, erinnerte sich Wück im Gespräch mit Sportschau.de an sein erstes Treffen mit Sjoeke Nüsken im Oktober 2023. Damals war er gerade frisch im Amt. „Da ging es schon um Verantwortung, und es ist aus ihr herausgeplatzt, dass sie gerne den nächsten Step machen möchte.“

Die Arenen der Frauen-EM 2025 – Hier rollt der Ball bei der Women‘s EURO

Der St. Jakob-Park, liebevoll „Joggeli“ genannt, ist mit 38.512 Plätzen das größte Fußballstadion der Schweiz. Er wurde von den renommierten Architekten Herzog & de Meuron entworfen und 2001 eröffnet. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird der St. Jakob-Park sowohl das Eröffnungsspiel als auch das Finale beherbergen und ist somit das Herzstück des Turniers.
Der St. Jakob-Park, liebevoll „Joggeli“ genannt, ist mit 38.512 Plätzen das größte Fußballstadion der Schweiz. Er wurde von den renommierten Architekten Herzog & de Meuron entworfen und 2001 eröffnet. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird der St. Jakob-Park sowohl das Eröffnungsspiel als auch das Finale beherbergen und ist somit das Herzstück des Turniers. © IMAGO/Priscila Bütler / SPP
Die Swissporarena in Luzern, mit 16.000 Plätzen, ist bekannt für ihre moderne Architektur. Sie wird während der UEFA Frauen-EM 2025 drei Gruppenspiele ausrichten.
Die Swissporarena in Luzern, mit 16.000 Plätzen, ist bekannt für ihre moderne Architektur. Sie wird während der UEFA Frauen-EM 2025 drei Gruppenspiele ausrichten.  © IMAGO/Philipp Kresnik / SPP
Der Kybunpark in St. Gallen, mit einer Kapazität von 17.317 Plätzen, ist die Heimat des FC St. Gallen. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird er drei Gruppenspiele beherbergen.
Der Kybunpark in St. Gallen, mit einer Kapazität von 17.317 Plätzen, ist die Heimat des FC St. Gallen. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird er drei Gruppenspiele beherbergen. © IMAGO/FC St. Gallen
Das Stade de Genève, mit 30.084 Plätzen, ist ein modernes Stadion in der Nähe des Genfersees. Es wird während der UEFA Frauen-EM 2025 drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale beherbergen.
Das Stade de Genève, mit 30.084 Plätzen, ist ein modernes Stadion in der Nähe des Genfersees. Es wird während der UEFA Frauen-EM 2025 drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale beherbergen. © IMAGO/Daniela Porcelli
Die Stockhorn Arena in Thun, mit einer Kapazität von 10.398 Plätzen, ist das kleinste Stadion der UEFA Frauen-EM 2025. Sie wird drei Gruppenspiele ausrichten.
Die Stockhorn Arena in Thun, mit einer Kapazität von 10.398 Plätzen, ist das kleinste Stadion der UEFA Frauen-EM 2025. Sie wird drei Gruppenspiele ausrichten. © IMAGO/Philipp Kresnik / SPP
Das Stadion Letzigrund in Zürich, bekannt für das Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich, bietet Platz für 24.061 Zuschauer. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale ausrichten.
Das Stadion Letzigrund in Zürich, bekannt für das Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich, bietet Platz für 24.061 Zuschauer. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale ausrichten. © Vedran Galijas via www.imago-images.de
Das Stade de Tourbillon in Sion, mit einer Kapazität von 14.283 Zuschauern, ist die Heimat des FC Sion. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele beherbergen.
Das Stade de Tourbillon in Sion, mit einer Kapazität von 14.283 Zuschauern, ist die Heimat des FC Sion. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele beherbergen. © IMAGO/Frdric Dubuis
Das Stadion Wankdorf in Bern, mit einer Kapazität von 31.500 Zuschauern, ist bekannt für seine reiche Fußballgeschichte, einschließlich des legendären „Wunders von Bern“ 1954. Für die UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausrichten.
Das Stadion Wankdorf in Bern, mit einer Kapazität von 31.500 Zuschauern, ist bekannt für seine reiche Fußballgeschichte, einschließlich des legendären „Wunders von Bern“ 1954. Für die UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausrichten. © IMAGO/Sven Sonntag

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Giulia Gwinn wurde Nüsken nun zur Vize-Kapitänin ernannt. Die Wolfsburgerin Janina Minge trägt gegen Dänemark zwar die Kapitänsbinde, doch Wück betont auch die Bedeutung der neuen Vize-Kapitänin: „Ihr Auftreten auf dem Platz ist das Wichtigste. Sie hat immer gute Leistungen gezeigt.“ Auch Nüsken selbst sagt selbstbewusst: „Ich will eine Führungspersönlichkeit sein. Und ich bin super glücklich, dass ich das Vertrauen vom Trainerteam bekomme.“

Nach der Innenbandverletzung von Giulia Gwinn, die aktuell zur Behandlung in München ist, übernimmt erneut Carlotta Wamser die rechte Abwehrseite. Die 19-jährige Leverkusenerin überzeugte bereits bei ihrem EM-Debüt nach der Einwechslung für Gwinn und erhält nun erneut das Vertrauen von Wück.

„Carlotta hat bewiesen, dass sie bereit ist, eine EM zu spielen und dass es nicht immer nötig ist, eine gewisse Erfahrung zu haben“, lobte der Bundestrainer. Eine Rückkehr von Gwinn zur Mannschaft ist frühestens zum abschließenden Gruppenspiel gegen Schweden (Der Spielplan der Frauen-EM) in Zürich geplant. Eine Rückkehr auf den Platz wird es bei diesem Turnier aber nicht mehr geben.

Bundestrainer Christian Wück muss für den Rest der Frauen-EM auf Kapitänin Giulia Gwinn verzichten.

DFB-Gegner Dänemark sorgte beim 1:1 gegen Schweden mit einer defensiven Fünferkette für Überraschung – eine taktische Variante, die auch am Dienstag zum Einsatz kommen könnte. „Wir wissen nicht so wirklich, was wir in taktischer Hinsicht erwarten können“, gibt Christian Wück offen zu. Im Fokus steht bei den Skandinavierinnen vor allem Pernille Harder, Superstar und Taktgeberin im Angriff. „Alle wissen, was ‚Pi‘ kann, was ihre Stärken sind und wo sie sich aufhält“, sagte Dallmann. Sarai Linder ergänzt jedoch: „Man sollte das ganze Team im Blick haben und sich nicht auf ein, zwei Spielerinnen versteifen.“

Mit rund 15.000 deutschen Fans im St. Jakob-Park in Basel ist die Unterstützung für die DFB-Frauen jedenfalls sicher. Mit einem weiteren Sieg wäre das Viertelfinale bereits so gut wie sicher – ein Etappenziel, das nicht nur sportlich wichtig wäre, sondern auch den neuen Führungskräften im Team zusätzlichen Rückenwind geben könnte. (BenHot)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ryan Browne/Shutterstock

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