Brazzo spricht auch über Nagelsmann

Salihamidzics emotionale Abschiedsrede in den Katakomben: „Ich war nicht immer der einfache Typ“

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Hasan Salihamidzic verabschiedet sich mit der sechsten Meisterschaft in Folge vom FC Bayern. Er spricht über sein Aus und was er als nächstes plant.

Köln - Der FC Bayern hat sich in einem Herzschlagfinale doch noch die Deutsche Meisterschaft gesichert, doch das war nicht das bestimmende Thema nach dem 2:1 der Münchner in Köln. Stattdessen drehte sich alles um das Aus von Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn.

Selbst Thomas Müller war darüber völlig baff. Nach der Partie berichtete der Bosnier ausführlich über das Aus und seine Gefühlswelt und sprach über die dramatische Saison. Er lud auch den laut seiner Information erkrankten Kahn zum Feiern ein, ebenso wie den von ihm entlassenen Ex-Trainer Julian Nagelsmann. In Köln sprach Salihamidzic mit der tz und anderen Medienvertretern über ...

... die Kommunikation mit ihm bei seiner Entlassung: „Es gab ein Gespräch mit dem Aufsichtsrat. Ich hätte natürlich gerne weiter gemacht. Es gibt natürlich Situationen im Fußball, wenn wenig geht ... das haben wir nach dem Trainerwechsel gemerkt. In der Champions League, im Pokal ... das war schwierig. Wir sind trotzdem Meister geworden. Ich akzeptiere das natürlich. Der FC Bayern steht über allem. Ich habe gute Gespräche mit Uli (Hoeneß, d. Red.) und Herbert (Hainer, d. Red.) gehabt und möchte der Freund des FC Bayern bleiben. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass der FC Bayern erfolgreich bleibt. Ich bin immer emotional, wenn es um den FC Bayern geht. Ich habe viele schwierige Situationen gehabt, aber auch viele schöne. Ich bedanke mich für die letzten sechs Jahre.“ (TV-Bilder zeigen auch eine heftige Diskussion zwischen Salihamidzic und Hainer auf dem Spielfeld.)

Hasan Salihamidzic wird nach seiner Entlassung beim FC Bayern emotional.

Hasan Salihamidzic über sein Aus beim FC Bayern: „Keine einfache Situation“

... seine Gefühlswelt: „Für mich ist es heute emotional. Keine einfache Situation. Trotzdem wünsche ich allen viel Glück und Erfolg. Ich möchte mich bei der Mannschaft bedanken, für diese wunderbare Reise, die wir zusammen gemacht haben. Ganz viele Titel emotional gewonnen haben. Sechs Meistertitel in sechs Jahren ist eine gute Zahl. Im Pokal haben wir nicht so gut performt, aber die Champions League einmal gewonnen.“

... seinen Abschied von der Mannschaft: „Ich habe natürlich vor der Mannschaft gesprochen. Das war auch ein emotionaler Moment. Man wächst zusammen. Ich habe viele Transfers gemacht. Du hast viele schöne Momente, aber auch unangenehme Momente, das gehört dazu in der Position. Das hat manchmal Spaß gemacht, manchmal hat es denen nicht Spaß gemacht. Ich habe mich in Ruhe verabschiedet. Heute Abend werden wir feiern. Ich möchte einen schönen Abschied von Fans, Spielern und Mitarbeitern haben, das gehört sich so. Der FC Bayern wird immer in meinem Herzen bleiben. Ich hab das gerade den Jungs gesagt - ich bin einfach stolz auf diese Mannschaft, die Qualität, Charakter und Willensstärke hat.“

... was er der Mannschaft künftig zutraut: „Ich wollte mit dieser Mannschaft unbedingt noch mal die Champions League gewinnen. Die Mannschaft wird auch in den nächsten Jahren die Champions League gewinnen, da bin ich mir sicher. Die Mannschaft ist richtig gut, hat eine gute Mischung.

Kompany folgt auf Tuchel: Alle Bundesliga-Trainer des FC Bayern

Vincent Kompany (ab 1. Juli 2024): Offiziell wird Vincent Kompany den FCB erst ab der Saison 24/25 übernehmen, vorgestellt wurde der Tuchel-Nachfolger aber schon Ende Mai. Zuvor coachte der langjährige Weltklasse-Innenverteidiger den FC Burnley und RSC Anderlecht.
Vincent Kompany (ab 1. Juli 2024): Offiziell wird Vincent Kompany den FCB erst ab der Saison 24/25 übernehmen, vorgestellt wurde der Tuchel-Nachfolger aber schon Ende Mai. Zuvor coachte der langjährige Weltklasse-Innenverteidiger den FC Burnley und RSC Anderlecht. © MIS / Imago Images
Thomas Tuchel (24.03.2023 bis 30.06.2024): Im März 2023 wurde Thomas Tuchel überraschend während einer Länderspielpause als Trainer des FC Bayern verpflichtet. Er folgte auf den zuvor beurlaubten Julian Nagelsmann.
Thomas Tuchel (seit 24.03.2023): Im März 2023 wird Thomas Tuchel überraschend während einer Länderspielpause als Trainer des FC Bayern verpflichtet. Er folgt auf den zuvor beurlaubten Julian Nagelsmann. © Angelika Warmuth / picture alliance
Julian Nagelsmann (01.07.2021 bis 23.03.2023): Mit gerade mal 33 Jahren übernimmt der Trainer-Emporkömmling den deutschen Rekordmeister. Zwei Super-Cup Siege und eine Meisterschaft reichen in der Summe jedoch nicht aus, die Arbeit weiter fortsetzen zu können. Im März 2023 wird er während einer Länderspielpause überraschend freigestellt.
Julian Nagelsmann (01.07.2021 bis 23.03.2023) : Mit gerade mal 33 Jahren übernimmt der Trainer-Emporkömmling den deutschen Rekordmeister. Zwei Super-Cup Siege und eine Meisterschaft reichen in der Summe jedoch nicht aus, die Arbeit weiter fortsetzen zu können. Im März 2023 wird er während einer Länderspielpause überraschend freigestellt. © Sven Hoppe / picture alliance
Hansi Flick (03.11.2019 bis 30.06.2021): Unter Flick gewinnt der FC Bayern wieder alles, was es zu gewinnen gibt. Champions-League, Klub-WM, UEFA-Super-Cup, zwei Meisterschaften, einen Pokal- und einen Super-Cup-Sieg hinterließ Flick dem Klub, bevor es ihn zum DFB zog.
Hansi Flick (03.11.2019 bis 30.06.2021) : Unter Flick gewinnt der FC Bayern wieder alles, was es zu gewinnen gibt. Champions-League, Klub-WM, UEFA-Super-Cup, zwei Meisterschaften, einen Pokal- und einen Super-Cup-Sieg hinterließ Flick dem Klub, bevor es ihn zum DFB zog. © Alexander Hassenstein / Imago
Niko Kovac (01.07.2018 bis 03.11.2019): Unter Kovac fliegen die Bayern 2018/19 so früh wie seit 2011 nicht mehr aus der Champions-League – im Achtelfinale war Schluss. Zumindest konnte er 2019 das Double aus Meistertitel und Pokal feiern, bevor er sich im November des Jahres verabschieden musste.
Niko Kovac (01.07.2018 bis 03.11.2019) : Unter Kovac fliegen die Bayern 2018/19 so früh wie seit 2011 nicht mehr aus der Champions-League – im Achtelfinale war Schluss. Zumindest konnte er 2019 das Double aus Meistertitel und Pokal feiern, bevor er sich im November des Jahres verabschieden musste. © Eibner/ Imago
Willy Sagnol (29.09.2017 bis 08.10.2017): Mit nur 9 Tagen hält er den Rekord für die kürzeste Amtsdauer eines Trainers beim FC Bayern in der Bundesliga. Durch ein 2:2 im Spiel gegen Hertha blieb er zumindest ungeschlagen.
Willy Sagnol (29.09.2017 bis 08.10.2017) : Mit nur 9 Tagen hält er den Rekord für die kürzeste Amtsdauer eines FC Bayern Trainer in der Bundesliga. Durch ein 2:2 im Spiel gegen Hertha blieb er zumindest ungeschlagen. © Matthias Koch / Iamgo
Carlo Ancelotti (01.07.2016 bis 28.09.2017): Nach Guardiola zieht mit Ancelotti der nächste Name von Weltformat ins Amt. Zwar konnten in seiner ersten Saison Meisterschaft und Supercup gewonnen werden, in puncto Champions League schaffte die Mannschaft auch unter ihm den Durchbruch nicht.
Carlo Ancelotti (01.07.2016 bis 28.09.2017) : Nach Guardiola zieht mit Ancelotti der nächste Name von Weltformat ins Amt. Zwar konnten in seiner ersten Saison Meisterschaft und Supercup gewonnen werden, in puncto Champions League schaffte die Mannschaft auch unter ihm den Durchbruch nicht. © Peter Steffen / picture alliance
Pep Guardiola (01.07.2013 bis 30.06.2016): 2013 übernimmt der schillernde Katalane das Traineramt an der Säbener Straße. Mit ihm wurde seine Mannschaft direkt nach Amtsübernahme Klubweltmeister und Super-Cup Sieger. Dazu kommen drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. In der Champions League war jedoch stets im Halbfinale Schluss.
Pep Guardiola (01.07.2013 bis 30.06.2016) : 2013 übernimmt der schillernde Katalane das Traineramt an der Säbener Straße. Mit ihm wurde seine Mannschaft direkt nach Amtsübernahme Klubweltmeister und Super-Cup Sieger. Dazu kommen drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. In der Champions-League war im Halbfinale jedoch stets Schluss. © Sportfoto Rudel / Iamgo
Andries Jonker (11.04.2011 bis 30.06.2011): Jonker übernahm interimsweise für Louis van Gaal und schaffte die Qualifikation zur Champions League. Nach dem 30. Juni übernahm er die zweite Mannschaft des FC Bayern.
Andries Jonker (11.04.2011 bis 30.06.2011) : Jonker übernahm interimsweise für Louis van Gaal und schaffte die Qualifikation zur Champions League. Nach dem 30. Juni übernahm er die zweite Mannschaft des FC Bayern. © Lackovic / Iamgo
Louis van Gaal (01.07.2009 bis 10.04.2011): Nach holprigem Start holt die Mannschaft unter dem „Tulpengeneral“ 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Saison 2010/2011 wurde jedoch im April die Notbremse gezogen und van Gaal beurlaubt.
Louis van Gaal (01.07.2009 bis 10.04.2011) : Nach holprigem Start holt die Mannschaft unter dem „Tulpengeneral“ 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Saison 2010/2011 wurde jedoch im April die Notbremse gezogen und van Gaal beurlaubt. © De Fodi / Imago
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009): Nach nur 300 Tagen und ohne Titel fand Klinsmanns Zeit als Bayern-Trainer ein frühes Ende. Der VfL Wolfsburg konnte auch nach seiner Entlassung nicht mehr eingeholt werden.
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009) : Nach nur 300 Tagen und ohne Titel fand Klinsmanns Zeit als Bayern-Trainer ein frühes Ende. Der VfL Wolfsburg konnte auch nach seiner Entlassung nicht mehr eingeholt werden.  © Lukas Barth / picture alliance
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01.2007): Unter Magath holt der FC Bayern zwei Jahre hintereinander das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anfang 2007 wurde er dennoch durch den Mann ersetzt, dessen Nachfolger er einst wurde: Ottmar Hitzfeld
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01.2007) : Unter Magath holt der FC Bayern zwei Jahre hintereinander das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anfang 2007 wurde er dennoch von dem Mann ersetzt, dessen Nachfolger er einst wurde: Ottmar Hitzfeld © Bernd Thissen / picture alliance
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004 / 31.01.2007 bis 30.06.2008): Nach dem Trauma von Barcelona gewinnen die Bayern 2001 endlich die Champions League und den Weltpokal. In die Ära Hitzfeld gesellen sich darüber hinaus noch fünf Meisterschaften, drei Pokalsiege und vier Ligapokalsiege hinzu.
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004 / 31.01.2007 bis 30.06.2008) : Nach dem Trauma von Barcelona gewinnen die Bayern 2001 endlich die Champions League und den Weltpokal. In die Ära Hitzfeld gesellen sich darüber hinaus noch fünf Meisterschaften, drei Pokalsiege und vier Ligapokalsiege hinzu.  © Sven Simon / Imago
Klaus Augenthaler (16.05.1996 bis 30.06.1996): Von 1992 bis 1997 war „Auge“ Co-Trainer, was ihm im Mai 1996 eine kurzfristige Vertretung auf der Cheftrainerposition einbrachte. Am 1. Juli 1996 wurde er von Trapattoni wieder abgelöst.
Klaus Augenthaler (16.05.1996 bis 30.06.1996) : Von 1992 bis 1997 war „Auge“ Co-Trainer, was ihm im Mai 1996 eine kurzfristige Vertretung auf der Cheftrainerposition einbrachte. Am 1. Juli 1996 wurde er von Trapattoni wieder abgelöst. © IMAGO / MIS
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996): Mit großen Hoffnungen kamen Rehhagel und der FC Bayern zusammen. Nach nicht mal einem Jahr wurde das Missverständnis wieder beendet. Zumindest führte Rehhagel das Team in das UEFA-Cup-Finale, das unter Interimstrainer Beckenbauer gewonnen wurde.
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996) : Mit großen Hoffnungen kamen Rehhagel und der FC Bayern zusammen. Nach nicht mal einem Jahr wurde das Missverständnis wieder beendet. Zumindest führte Rehhagel das Team in das UEFA-Cup-Finale, das unter Interimstrainer Beckenbauer gewonnen wurde. © Werek / Imago
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995 / 01.07.1996 bis 30.06.1998): zweimal heuerte der exzentrische Italiener an. War die erste Amtszeit ohne Titel geblieben, sprangen bei der Wiederkehr eine Meisterschaft, ein Pokalsieg und der Gewinn des damaligen Ligapokals heraus.
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995 / 01.07.1996 bis 30.06.1998) : zweimal heuerte der exzentrische Italiener an. War die erste Amtszeit ohne Titel geblieben, sprangen bei der Wiederkehr eine Meisterschaft, ein Pokalsieg und der Gewinn des damaligen Ligapokals heraus. © Werek / Imago
Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.06.1994 / 28.04.1996 bis 15.05.1996): Unter dem „Kaiser“ wird der FC Bayern nach vier Jahren wieder Deutscher Meister. In seiner zweiten Amtszeit von nur 17 Tagen gewinnt er mit der Mannschaft 1996 den UEFA-Cup.
Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.06.1994 / 28.04.1996 bis 15.05.1996) : Unter dem „Kaiser“ wird der FC Bayern nach vier Jahren wieder Deutscher Meister. In seiner zweiten Amtszeit von nur 17 Tagen gewinnt er mit der Mannschaft 1996 den UEFA-Cup. © Rolf Kosecki / Imago
Erich Ribbeck (12.03.1992 bis 27.12.1993): Wenig Bewährungszeit blieb dem späteren Bundestrainer in München. Die Vizemeisterschaft 1993 mündete in der darauffolgenden Winterpause in seiner Beurlaubung.
Erich Ribbeck (12.03.1992 bis 27.12.1993) : Wenig Bewährungszeit blieb dem späteren Bundestrainer in München. Die Vizemeisterschaft 1993 mündete in der darauffolgenden Winterpause in seiner Beurlaubung. © Andreas Altwein / picture alliance
Sören Lerby (09.10.1991 bis 11.03.1992): 1991 übernahm der Ex-Profi als Nachfolger von Jupp Heynckes. Im Januar 1992 wurde die Liaison nach nur 4 Siegen, 5 Unentschieden und 6 Niederlagen wieder aufgelöst.
Sören Lerby (09.10.1991 bis 11.03.1992) : 1991 übernahm der Ex-Profi als Nachfolger von Jupp Heynckes. Im Januar 1992 wurde die Liaison nach nur 4 Siegen, 5 Unentschieden und 6 Niederlagen wieder aufgelöst. © Werek/ Imago
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991 / 27.04.2009 bis 30.06.2009 / 01.07.2011 bis 30.06.2013 / 09.10.2017 bis 30.06.2018): Für vier Amtszeiten nahm „Don Jupp“ auf der Bayern-Bank Platz. Neben vier Meistertiteln, bescherte er dem Verein einen Pokalsieg beim Triple 2013, das mit dem Champions-League-Sieg die Saison krönte.
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991 / 27.04.2009 bis 30.06.2009 / 01.07.2011 bis 30.06.2013 / 09.10.2017 bis 30.06.2018) : Für vier Amtszeiten nahm „Don Jupp“ auf der Bayern-Bank Platz. Neben vier Meistertiteln, bescherte er dem Verein einen Pokalsieg beim Triple 2013, das mit dem Champions-League-Sieg die Saison krönte. © Matthias Balk / picture alliance
Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983): Interimsweise übernimmt Saftig für zwei Spiele die Verantwortung für die Mannschaft. In dieser Saison gab es für den FC Bayern nichts zu gewinnen.
Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983) : Interimsweise übernimmt Saftig für zwei Spiele die Verantwortung für die Mannschaft. In dieser Saison gab es für den FC Bayern nichts zu gewinnen. © Sven Simon / Imago
Pál Csernai (12.12.1978 bis 16.05.1983): Unter dem vorherigen Assistent Csernai endet die kurze Durststrecke. 1980 und 1981 wird der FC Bayern wieder Deutscher Meister und holt 1982 den DFB-Pokal.
Pál Csernai (12.12.1978 bis 16.05.1983) : Unter dem vorherigen Assistent Csernai endet die kurze Durststrecke. 1980 und 1981 wird der FC Bayern wieder Deutscher Meister und holt 1982 den DFB-Pokal. © Fred Joch / Imago
Gyula Lóránt (02.12.1977 bis 10.12.1978): Nach gut einem Jahr und ohne Titel endete die Ära Lóránt auf Platz 12 der Bundesligatabelle und der damit historisch schlechtesten Platzierung.
Gyula Lóránt (02.12.1977 bis 10.12.1978) : Nach gut einem Jahr und ohne Titel endete die Ära Lóránt auf Platz 12 der Bundesligatabelle und der damit historisch schlechtesten Platzierung. © Werek / Imago
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 27.11.1977): Mit Cramer folgen weitere internationale Triumphe. 1975 und 1976 gewinnt er den Europapokal der Landesmeister, 1976 den Weltpokal.
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 27.11.1977): Mit Cramer folgen weitere internationale Triumphe. 1975 und 1976 gewinnt er den Europapokal der Landesmeister, 1976 den Weltpokal.  © Fred Joch / Imago
Udo Lattek (13.03.1970 bis 02.01.1975 / 01.07.1983 bis 30.06.1987): In zwei Amtszeiten führt Lattek die Bayern zu sechs Meistertiteln und drei Pokalsiegen. 1974 wird der Club Europapokalsieger der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League.
Udo Lattek (13.03.1970 bis 02.01.1975 / 01.07.1983 bis 30.06.1987): In zwei Amtszeiten führt Lattek die Bayern zu sechs Meistertiteln und drei Pokalsiegen. 1974 wird der Club Europapokalsieger der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League. © Istvan Bajzat / picture alliance
Branko Zebec (01.07.1968 bis 12.03.1970): Unter Zebec holte der FCB 1969 den ersten Bundesligatitel und mit dem Pokalsieg das Double.
Branko Zebec (01.07.1968 bis 12.03.1970): Unter Zebec holte der FCB 1969 den ersten Bundesligatitel und mit dem Pokalsieg das Double.  © Werek / Imago
Zlatko Cajkovski (01.07.1963 bis 30.06.1968): Unter dem Kroaten steigt der FC Bayern in die Bundesliga auf. In die Vereinsvitrine gesellen sich zu jener Zeit zweimal der DFB-Pokal, sowie 1967 der Europapokal der Pokalsieger.
Zlatko Cajkovski (01.07.1963 bis 30.06.1968): Unter dem Kroaten steigt der FC Bayern in die Bundesliga auf. In die Vereinsvitrine gesellen sich zu jener Zeit zweimal der DFB-Pokal, sowie 1967 der Europapokal der Pokalsieger. © Werek / Imago

Salihamidzic über Kahn: „Ich hoffe, dass Oliver auch mitfeiern wird“

... Oliver Kahn und wieso er nicht in Köln ist: „Ich hoffe, dass Oliver auch mitfeiern wird. Er hat es verdient. Er ist mit leichter Grippe zuhause, glaube ich. Er gehört genauso dazu. Wir haben das in den letzten Jahren zusammen gemacht. Er ist wie alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen herzlich eingeladen. Er hat auch seinen Beitrag dazu geleistet.“

... die Meisterschaft: „Ich bin wirklich stolz auf die Truppe. Die Jungs haben das hervorragend gemacht. Das war eine schwierige Situation für uns alle. Da hat man heute den wahren Charakter der Mannschaft gesehen, und dass wir auch mal schwierige Situationen meistern können. Das war großartig. Ich freue mich, dass wir das nach Hause gebracht haben. Ich war eigentlich darauf eingestellt, den Dortmundern zu gratulieren, die hätten nur zuhause gewinnen müssen. Auch menschlich muss man sagen, dass mir das wirklich leid tut. Aber unsere Jungs haben das wirklich verdient, weil sie in der Hinrunde besonders großartige Leistungen gebracht haben als die beste Mannschaft Europas. Ganz viele Tore geschossen und guten, offensiven Fußball gespielt.“

... Julian Nagelsmanns Beitrag: „Dann haben wir Probleme gehabt. Mit einem neuen Trainer haben wir mal etwas anderes versucht. Dass es zum Ende funktioniert, freut mich für den Thomas (Tuchel, d. Red.). Hinten raus muss man sagen, Julian (Nagelsmann, d. Red.) hat auch eine Hand an der Schale. Wir sind alle traurig gewesen, als er gehen musste. Auch ihm gratuliere ich heute, das gehört sich so. Auch für ihn ist es wichtig zu wissen, dass wir ihn sehr schätzen, dass er ein richtig guter Trainer ist. Aber es gibt Situationen im Fußball, die dann einfach so sein müssen. Mir ist das am schwersten gefallen, sich zu trennen. Er hat sicher zuhause geschaut und ist ein guter Kerl. Er war drei Viertel der Saison dabei und ist herzlich eingeladen zu der Party, er hat es auch verdient.

Salihamidzic: „Ich werde Sachen machen und aufschreiben, die ich immer mal machen wollte“

... seine Lehren aus den letzten Jahren: „Ich habe viel gelernt. Ich möchte mich auch bei euch (den Journalisten, d. Red.) bedanken. Ich war nicht immer der einfache Typ für die Medien. Aber ich glaube, ihr habt mich auch kennengelernt als herzlichen Menschen, der immer freundlich ist, aber seine Meinung sagt. Ich habe viel gelernt über Menschen, über Führung, über Stärken und Schwächen in der Position. Ich werde immer an diese Zeit denken. Der FC Bayern ist etwas Besonderes. Der FC Bayern wird immer Erfolg haben, egal, wer da ist. Ich bin sehr stolz auf die Zeit.“

... was mit seinen Mitarbeitern passieren wird: „Marco (Neppe, d. Red.) ist ein Superkerl. Er hat wirklich was drauf. Da muss man großen Respekt zeigen. Er bleibt erstmal da. Ich hoffe, dass man fair zu ihm ist. Es kommt darauf an, wie es weiter geht, das haben wir noch nicht besprochen. Er hat viel Wissen über Fußball und große Kompetenz. Wir waren fast Zwillinge. Er ist wirklich ein Top-Typ. Ich bedanke mich auch bei ihm sehr für die Zusammenarbeit. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Marco ist ein Teil des FC Bayern und das muss auch so bleiben. Ich hatte ein Team mit Christopher Keil, auch ein grandioser Kerl. Er will mir verbunden bleiben, wir werden in Zukunft auch zusammen arbeiten, auch mit meiner Assistentin. Das war mir wichtig und wurde mir versprochen, dass die Mitarbeiter gut behandelt werden.“

... was er in Zukunft machen wird: „Ich habe ganz viele Projekte, ich falle nicht tief. Ich werde erstmal natürlich Urlaub machen. Ich werde Sachen machen und aufschreiben, die ich immer mal machen wollte, weil in den sechs Jahren hat sich natürlich auch das Leben verändert und man sich selbst als Typ auch. Das bringt so der Job mit sich. Man muss viele Sachen machen, die man nicht immer machen will. Ich hoffe, dass die Fans mich in guter Erinnerung behalten. Dass meine Arbeit wertgeschätzt wird.“

(cgsc, aufgezeichnet von Hanna Raif)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

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