Lange Suche endet

Wohlgemuth steigt beim VfB Stuttgart zum Sportvorstand auf

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Der VfB Stuttgart befördert Fabian Wohlgemuth zum Sportvorstand. Auch bei der Besetzung des Sportdirektoren-Postens gibt es eine Tendenz.

Stuttgart - Jetzt ist es offiziell: Fabian Wohlgemuth wird zum Sportvorstand beim Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart befördert. Das hat der schwäbischen Fußball-Bundesligisten am Mittwoch (5. Juni) bekannt gegeben. Die Beförderung des bisherigen Sportdirektors war bereits im Vorfeld erwartet worden. Sein neuer Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2027. Die Entscheidung über den neuen Sportdirektor soll in Kürze fallen, wobei Christian Gentner, der Leiter der Lizenzspielerabteilung und enger Mitarbeiter von Wohlgemuth, als Favorit gilt.

Grund zu Feiern: Fabian Wohlgemuth (rechts) wird zum Sportvorstand des VfB Stuttgart befördert. (Symbolfoto)

Neue Verantwortung für Wohlgemuth beim VfB

Wohlgemuth dankte dem Aufsichtsrat und der aktuellen Vorsitzenden Tanja Gönner für ihr Vertrauen. Er betonte: „Nach meinem Wechsel zum VfB habe ich schnell gemerkt, welche Kraft und Energie dieser Club hat“. In seiner neuen Position wird Wohlgemuth auch die Verantwortung für den Nachwuchs und die Frauenfußball-Abteilung der Stuttgarter übernehmen.

Im Dezember 2022 trat Wohlgemuth die Nachfolge von Sven Mislintat beim VfB an. Nach einem Fast-Abstieg und einer dramatischen Rettung in der Relegation 2023, gelang der Mannschaft in der vergangenen Saison überraschend die Vizemeisterschaft. Der 45-Jährige, der auch Trainer Sebastian Hoeneß zum Verein holte, gilt als einer der Hauptverantwortlichen für den Aufschwung des Stuttgarter Clubs.

Lange Suche nach neuen Sportvorstand findet nun endlich ein Ende

Die lange Dauer der Entscheidung für den neuen Sportvorstand war bemerkenswert. VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle hatte das Amt bisher zusätzlich ausgeübt und bereits nach der Saison 2022/2023 angekündigt, es abgeben zu wollen. Es wurden mehrere Kandidaten in Betracht gezogen, doch letztlich fiel die Wahl, wie von Wehrle mehrfach empfohlen, auf Wohlgemuth.

„Zum Prozess darf ich sagen, dass für manche das ‚Sorgfalt geht vor Schnelligkeit‘ sicher überstrapaziert war, doch es galt nach wie vor“, äußerte Aufsichtsratschefin Gönner zum Auswahlprozess. Sie zeigte sich erleichtert, dass nun die richtige Entscheidung getroffen wurde und der Verein gut aufgestellt ist. (dpa)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Volker Müller

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